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Ethereum-Börsenbestände stürzen auf historisches Tief von 14,5 Millionen ETH – Bullrun-Alarm!

Ethereum-Börsenbestände stürzen auf historisches Tief von 14,5 Millionen ETH – Bullrun-Alarm!

CryptopolitanDE
Veröffentlichungszeit:
2026-06-11 09:29:41
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Bitcoin und Altcoins erleben eine historische Verschiebung: Die Ethereum-Reserven an den Börsen sind laut CryptoQuant auf ein Allzeittief von 14,5 Millionen ETH gefallen. Dies signalisiert einen massiven Abfluss von Coins in private Wallets und institutionelle Tresore. Besonders bemerkenswert: Der drastische Einbruch begann im Juli 2025 und fällt exakt mit dem Beginn des aggressiven Kaufrausches bei Unternehmens-Treasuries zusammen – ein klares Zeichen für eine bevorstehende Angebotsverknappung, die den nächsten Bullrun auslösen könnte.

Die Kennzahl „Börsenbestand“ ist ein sehr nützlicher Indikator, um zu verstehen, wie viel ETH potenziell an einem beliebigen Tag in die Orderbücher gelangen könnte. Solange sich Coins auf Binance oder Coinbase befinden, ist die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs oft hoch. Werden diese Coins hingegen in eine Treasury-Wallet oder einen Staking-tracübertragen, verschwindet dieses Angebot praktisch. Ein Rekordtief bedeutet, dass die Menge an frei handelbaren Coins, die den Preis aktuell beeinflussen kann, so gering ist wie nie zuvor. 

Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem ETH bei rund 1650 US-Dollar notiert, was einem Rückgang von etwa 44 % seit Jahresbeginn entspricht, und die Stimmung extrem ängstlich ist. Der Mai schloss mit einem Minus von 11,07 %, und die ETFs verzeichneten mit -540,88 Millionen US-Dollar den zweitgrößten monatlichen Abfluss seit ihrer Auflegung. Die größte Angebotsverknappung in der Geschichte von Ethereumfindet inmitten einer der schwächsten Kursphasen des Zyklus statt.  

Warum sich der Abfluss im Juli 2025 beschleunigte

Die ETH-Reserven an Börsen lagen den Großteil des Jahres 2024 bis Juli des Vorjahres bei rund 20 Millionen. Dieser Trend ging jedoch im selben Monat stark zurück, in dem ETH-Treasuries von Unternehmen kein Nischenthema mehr waren. BitMine startete seine Strategie der ETH-Treasuries im Juni 2025 mit einer Kapitalerhöhung von 250 Millionen US-Dollar und hat seitdem kontinuierlich ETH akkumuliert. Heute hält das Unternehmen über 5,5 Millionen ETH im Wert von rund 9,21 Milliarden US-Dollar und liegt damit weltweit an zweiter Stelle hinter Strategy. SharpLink ist mit 868.699 ETH (Stand: heute) der nächstgrößte Anbieter. Da der Großteil der von SharpLink gehaltenen ETH gestakt ist, sind diese Coins noch weiter von jeglichem Orderbuch entfernt. 

Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Indikator für Börsenreserven lediglich Coins anzeigt, die Börsen verlassen oder verlassen. Er zeigt nicht, wo diese Coins gelandet sind. Die Reserven brachen jedoch genau in dem Zeitraum ein, in dem die größten Inhaber begannen, ETH in mehrjährigen Bilanzen zu sperren. Bei den aktuellen Kursen notieren die beiden größten ETH-Treasuries derzeit deutlich unter dem Marktwert, dennoch halten sie weiterhin an ihren Coins fest und akkumulieren sogar noch. Dies ist ein klares Zeichen von Überzeugung und nicht von kurzfristigem Handel. 

Ein geringer Float bewegt den Preis erst dann, wenn er es tut

Ein sinkender Streubesitz treibt den ETH-Preis nicht von allein in die Höhe. Viele Assets weisen ein geringes Angebot auf und bewegen sich monatelang kaum. Was ein geringer Streubesitz verändert, ist die Richtung der weiteren Preisentwicklung.

Wenn die Nachfrage, wie derzeit, zum Erliegen kommt, hat ein geringes Angebot keine Wirkung. Der Preis driftet. Sobald aber größere Käufer auftauchen, steht ihnen fast nichts mehr im Weg. Weniger Coins an den Börsen bedeuten, dass jedes neue Gebot ein deutlich dünneres Orderbuch durchlaufen muss, um ausgeführt zu werden. Derselbe Dollar Nachfrage, der in einem liquiden Markt kaum ins Gewicht fällt, kann in einem angespannten Markt den Preis in die Höhe treiben.

Das ist die Asymmetrie, die hinter der extremen Angststimmung verborgen liegt. ETH wirkt im Tageschart geschwächt. Das Angebotsumfeld deutet jedoch fast auf das Gegenteil hin.

Was die Einrichtung tatsächlich bedeutet

Ein Rekordtief beim Devisenangebot ist allein kein sicheres Signal für einen Tiefpunkt. Die Stimmung kann lange Zeit negativ bleiben, und die Finanzinstitute können weiterhin Verluste hinnehmen. Ein geringes Angebot als Kaufgrund zu werten, ignoriert, wie lange diese Bedingungen anhalten können.

Das bedeutet, dass die Voraussetzungen für eine heftige Kursbewegung bereits gegeben sind. Sobald die Nachfrage wieder anzieht, steht Käufern kaum noch ETH im Weg, um eine drastische Preisanpassung zu erreichen. 

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