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Krypto-Pionier in Großbritannien mit Drogenkartell verflochten – Regulierer schlagen Alarm

Krypto-Pionier in Großbritannien mit Drogenkartell verflochten – Regulierer schlagen Alarm

Published:
2026-01-10 10:30:13
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Britische Behörden bringen Krypto-Unternehmer mit großem Drogenhandel in Verbindung

Die britische Financial Conduct Authority (FSA) hat Ermittlungen gegen einen prominenten Krypto-Unternehmer aufgenommen. Die Vorwürfe wiegen schwer: Verbindungen zum internationalen Drogenhandel.

Die Schattenseiten der Innovation

Während die Blockchain-Technologie für Transparenz und Effizienz steht, zeigt dieser Fall ihr dunkles Potenzial auf. Behörden vermuten, dass Kryptowährungen genutzt wurden, um Geldströme zu verschleiern – ein klassischer Fall von Technologie, die zweckentfremdet wird.

Ein Rückschlag für die Branche?

Solche Vorfälle liefern Kritikern munition. Sie bestätigen das Vorurteil vom „Wilden Westen“ der digitalen Finanzen. Dabei übersehen sie, dass traditionelle Banken seit jeher für Geldwäsche missbraucht werden – nur eben weniger effizient.

Die Regulierung kommt – ob wir wollen oder nicht

Der Druck auf die Politik wächst. Statt innovativer Rahmenbedingungen drohen nun überzogene Verbote. Die Branche muss beweisen, dass Selbstregulierung funktioniert, sonst übernimmt es der Gesetzgeber. Und der hat selten Ahnung von der Technologie, die er regulieren will.

Das Fazit: Einzelne schwarze Schafe gefährden den Fortschritt für alle. Während in London die Behörden ermitteln, arbeiten seriöse Projekte weiter an der Zukunft des Geldes. Die Ironie? Genau diese Dezentralisierung macht es so schwer, schlechte Akteure auszusortieren – und ist gleichzeitig ihre größte Stärke.

Kryptobetrüger in illegalen Drogenhandel mit Gewichtsabnahmemitteln verwickelt

beschlagnahmten Beamte im vergangenen Oktober in einem Industriegebiet Tausende nicht zugelassene Abnehmpens der Marke Alluvi, chemische Rohstoffe, Produktionsanlagen, Verpackungsmaterialien und 20.000 Pfund cash . Einige der Pens enthielten Retatrutid, einen Wirkstoff, der sich noch in klinischen Studien befindet und nicht für die medizinische Anwendung zugelassen ist. Obwohl niemand verhaftet wurde, bezeichneten die Behörden die Beschlagnahme als ihre bisher größte.

Darüber hinaus blieb die Alluvi-Website über die Weihnachtsfeiertage online und behauptete, ihre Produkte seien aufgrund hoher Nachfrage nicht verfügbar. Auch der Telegram-Kanal war aktiv undtracTausende von Kunden, die offenbar täglich Bestellungen aufgaben. Während das Industriegebiet abgeriegelt ist, kursieren Gerüchte, die Produktion SEI inzwischen verlagert worden. Der Guardian berichtete jedoch, seine Recherchen brächten den Krypto-Unternehmer Faisal Tariq mit dem Unternehmen in Verbindung.

In seinem Bericht behauptete der Guardian, dass Faisal Tariq zwar noch nicht offiziell im Zusammenhang mit den illegalen Geschäften angeklagt oder verhaftet wurde, er aber Dokumente eingesehen habe, die den Krypto-Unternehmer mit Unternehmen in Verbindung bringen, die mit dem Verkauf von Alluvi-Produkten verbunden sind, sowie Aussagen von Quellen, die mit dem illegalen Drogenhandel vertraut sind. Die durchsuchte Einheit wurde vondentdent, obwohl die MHRA noch keine Details über den genauen Standort des Lagers veröffentlicht hat.

Ein Bericht enthüllt Verbindungen zwischen Tariq und den Unternehmen

Laut Aktenlage ist die durchsuchte Einheit auf Wholesale Supplements Limited registriert, ein Unternehmen, dessen Geschäftsführer Faisal Tariq ist. Auf Anfrage gab Faisal keine Stellungnahme ab. Kundenbestellungen, die dem Guardian vorliegen, zeigen, dass Alluvi-Produkte über die Website Ecommerce Nutri Collectiv verkauft wurden. Die Website verlor später ihren Zahlungsanbieter, nachdem Stripe seine Dienste eingestellt hatte. Die Akten belegen außerdem, dass das Unternehmen zuvor eine gemeinsame Adresse mit der Vantage Commercials Group hatte, einem Unternehmen, das einst von Tariq geführt wurde.

Ein Klick auf den Firmennamen am Ende der Nutri Collectiv-Website leitet Nutzer zur Website einer anderen Marke, Paradox Labs, weiter. Archivierte Seiten zeigen, dass das Unternehmen zuvor unter dem Namen Paradox Studio bekannt war, einem von Tariq gegründeten Krypto-Unternehmen. Paradox ist in zahlreiche Kontroversen verwickelt. Das Unternehmen veröffentlichte sein Krypto-Projekt Paradox Coin und Paradox Metaverse, ein Blockchain-Spiel, bei dem Spieler durch Spielen Kryptowährung verdienen können.

Das Spiel wurde von Spielern und einigen Online-Kritikern als Betrug bezeichnet. Der Krypto-Ermittler Stephen Findeisen, bekannt als trac , konfrontierte Tariq und seinen Bruder öffentlich in einem YouTube-Interview und hinterfragte das Projekt, dessen Tokenomics und Werbeversprechen. Tariq wies die Vorwürfe damals zurück und betonte, er vermarkte kein Schnellreich-System. Anwohner berichteten unterdessen, dass vor den durchsuchten Objekten häufig mehrere Luxusfahrzeuge geparkt waren.

Medizinische Experten warnen vor den Risiken illegaler Drogen und weisen darauf hin, dass Retatrutid noch nicht alle klinischen Studien abgeschlossen hat und nicht regulierte Injektionspräparate verunreinigt, falsch verabreicht oder unzureichend sterilisiert sein können. Zudem gibt es Vorwürfe, dass die MHRA nicht konsequent genug gegen Drogenhändler vorgeht. Die Behörde bestätigte, dass im Zusammenhang mit der Razzia noch keine Festnahme erfolgt ist. Auf Anfrage zu Tariq verweigerte die Behörde eine Stellungnahme und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

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