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Trust Wallet schüttet 7 Millionen Dollar aus – So reagiert der Krypto-Riese auf Chrome-Erweiterungs-Hack

Trust Wallet schüttet 7 Millionen Dollar aus – So reagiert der Krypto-Riese auf Chrome-Erweiterungs-Hack

Published:
2026-01-05 21:45:55
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Trust Wallet erstattet Nutzern 7 Millionen Dollar nach einem Hackerangriff auf seine Chrome-Erweiterung

Trust Wallet macht Ernst mit Nutzerrückerstattungen – und setzt damit neue Maßstäbe in der Krypto-Sicherheitsdebatte.

Der Vorfall: Ein gezielter Angriff auf Browser-Erweiterungen

Die Chrome-Erweiterung des beliebten Wallets wurde zum Einfallstor für Hacker. Angreifer nutzten eine Schwachstelle aus, um auf Nutzerfonds zuzugreifen – ein klassischer Fall von Social Engineering kombiniert mit technischer Raffinesse. Die sieben Millionen Dollar Verlust zeigen: Selbst etablierte Player sind nicht immun.

Die Reaktion: Volle Rückerstattung als Vertrauenssignal

Trust Wallet zieht nicht den typischen „Terms of Service“-Joker, sondern erstattet betroffenen Nutzern den vollen Schaden. Diese sieben Millionen Dollar sind mehr als nur Schadensbegrenzung – es ist eine strategische Investition in Reputation. Im DeFi-Bereich, wo „Code is Law“ oft als Ausrede für verlorene Fonds dient, setzt dieser Move ein klares Statement.

Das Sicherheits-Dilemma: Bequemlichkeit vs. Schutz

Browser-Erweiterungen bieten Komfort, öffnen aber zusätzliche Angriffsvektoren. Der Vorfall unterstreicht, was Sicherheitsexperten seit Jahren predigen: Die bequemste Lösung ist selten die sicherste. Hardware-Wallets mögen umständlich wirken, aber sie halten Angriffe dieser Art zuverlässig ab.

Die Branchenwirkung: Ein neuer Präzedenzfall?

Trust Wallets Reaktion könnte zum neuen Standard werden – oder zumindest den Druck auf andere Projekte erhöhen. In einer Branche, wo regulatorische Lücken oft ausgenutzt werden, zeigt dieser Schritt verantwortungsvolles Handeln. Die sieben Millionen Dollar sind peanuts für einen Riesen wie Binance, aber für betroffene Nutzer bedeutet es alles.

Die Ironie der Krypto-Sicherheit

Hier liegt der Widerspruch: Wir bauen ein finanzielles System auf Transparenz und Unveränderlichkeit – und müssen dann zentralisierte Rückerstattungen feiern, wenn etwas schiefgeht. Fast so, als ob traditionelle Banken mit ihren Einlagensicherungen doch nicht so verkehrt lägen. Aber hey – wenigstens passiert das hier freiwillig und nicht wegen irgendwelcher FSA-Vorschriften.

Trust Wallet hat gezeigt, dass Sicherheitspannen nicht das Ende bedeuten müssen – wenn man richtig reagiert. Die sieben Millionen Dollar sind nicht nur eine Rückerstattung, sondern eine Investition in die Zukunft des gesamten Ökosystems. Manchmal kostet Vertrauen eben genau diesen Preis.

TWT bleibt trotz des Trust Wallet-Exploits im Wert von 7 Millionen US-Dollar stabil

Die Ankündigung folgt auf die Bestätigung von Trust Wallet in der vergangenen Woche, dass ihre Chrome-Erweiterung kompromittiert wurde. In Version 2.68 der Software war Schadcode eingebettet. Der Wallet-Anbieter gab an, dass bei dem Angriff Kryptowährungen im Wert von rund 7 Millionen US-Dollar gestohlen wurden. Betroffen waren verschiedene Blockchains, darunter Bitcoin , Ether und Solana .

PeckShield hob in einem Beitrag hervor, dass über 4 Millionen US-Dollar der gestohlenen Gelder schnell über zentralisierte Dienste transferiert wurden. Betroffen waren ChangeNOW, FixedFloat und KuCoin. Rund 2,8 Millionen US-Dollar verblieben in von Angreifern kontrollierten Wallets.

Der Trust Wallet Token (TWT) hat trotz des jüngsten Hackerangriffs kaum nachgegeben. Der TWT-Kurs stieg in den letzten sieben Tagen um 8 %. In den vergangenen 30 Tagen lag er jedoch rund 9 % niedriger. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels wird er im Durchschnitt zu 0,93 US-Dollar gehandelt. BinanceToken BNB hingegen enjvom allgemeinen Marktaufschwung. BNB -Kurs stieg in den letzten sieben Tagen um 7 % und wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels im Durchschnitt zu 911,29 US-Dollar gehandelt.

Die Kurse der Token beruhigten sich, nachdem Trust Wallet ein formelles Schadenersatzverfahren für betroffene Nutzer eingeleitet hatte. Dafür wurden Angaben wie kompromittierte Wallet-Adressen, Angreiferadressen und Transaktions-Hashes benötigt.

Binance schreitet voran 

Binance übernahm Trust Wallet im Jahr 2018. Mitgründer CZ bestätigte, dass alle nachgewiesenen Verluste gedeckt werden. „Bisher sind 7 Millionen US-Dollar von diesem Hack betroffen. TrustWallet übernimmt die Kosten“, schrieb Zhao auf X. Er fügte hinzu, dass die Kundengelder sicher seien

Derdent wurde erstmals bekannt, nachdem der On-Chain-Ermittler ZachXBT auf Telegram gewarnt hatte, dass mehrere Trust-Wallet-Nutzer den Verlust ihrer Guthaben gemeldet hatten. Dies geschah kurz nach dem Update der Erweiterung am 24. Dezember. Trust Wallet veröffentlichte am 25. Dezember eine korrigierte Version – Version 2.69.

Trust Wallet-CEO Eowyn Chen erklärte später, die Sicherheitslücke Sei auf einen durchgesickerten API-Schlüssel des Chrome Web Store zurückzuführen. Dadurch konnten Angreifer die manipulierte Erweiterung veröffentlichen, ohne den internen Freigabeprozess des Unternehmens zu durchlaufen.

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