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DigitalBridge-Aktien explodieren um 45 % – SoftBank soll Übernahmegespräche führen

DigitalBridge-Aktien explodieren um 45 % – SoftBank soll Übernahmegespräche führen

Published:
2025-12-29 10:16:09
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DigitalBridge-Aktien steigen nach Meldung über Übernahmegespräche mit SoftBank um 45 %

Die Nachricht traf den Markt wie ein Blitz: DigitalBridge-Aktien schießen nach oben. Der Grund? Berichte über Übernahmegespräche mit dem japanischen Tech- und Investment-Giganten SoftBank.

Was steckt hinter dem Hype?

Ein Kursanstieg von 45 Prozent an einem Tag ist kein Zufall – das ist die pure Reaktion auf Spekulationen über eine mögliche Akquisition. Der Markt wettet darauf, dass SoftBank mit einem dicken Scheck winkt und sieht in DigitalBridge plötzlich strategischen Wert, den es vorher übersah. Klassische Börsenlogik: Heute irrelevant, morgen heiß begehrt, sobald ein großer Name ins Spiel kommt.

Die Zahlen sprechen für sich

Die 45 Prozent sind die einzige harte Zahl aus der Meldung – und sie reicht völlig. Sie zeigt die unmittelbare, massive Marktreaktion und unterstreicht, wie sehr solche Deals die Bewertung einer Firma auf den Kopf stellen können. Alles andere bleibt, zumindest offiziell, Spekulation.

Ein Deal, der Fragen aufwirft

Für SoftBank wäre es eine weitere große Wette in der digitalen Infrastruktur. Für Anleger ist es die Erinnerung, dass in der heutigen Wirtschaft oft nicht der operative Gewinn, sondern die Übernahmefantasie den Kurs treibt. Manchmal reicht schon das Gerücht eines Gesprächs, um einen Wert um fast die Hälfte zu steigern – eine gesunde Realität für jeden, der glaubt, der Markt würde immer rational handeln.

SoftBanks KI-Strategie treibt das Unternehmen in Richtung der angeblichen Übernahme von DigitalBridge

Wie Cryptopolitan das ganze Jahr über berichtet hat, Masayoshi Son , der milliardenschwere Gründer von SoftBank, auf ein einziges Ziel: Künstliche Intelligenz (KI). Und KI benötigt enorme Rechenleistung, was wiederum eine leistungsstarke Infrastruktur voraussetzt – genau das, was DigitalBridge bietet.

Das Unternehmen wird von Marc Ganzi geleitet und verfügte Ende September über ein verwaltetes Vermögen von rund 108 Milliarden US-Dollar. Das Portfolio umfasst unter anderem Betreiber wie AIMS, AtlasEdge, DataBank, Switch, Vantage Data Centers und die Yondr Group.

Sollte diese Übernahme zustande kommen, wäre das ein weiterer Erfolg für SoftBank im Bereich Fusionen und Übernahmen. Bereits 2017 investierte das Unternehmen über drei Milliarden US-Dollar in die Übernahme der Fortress Investment Group. Diese Partnerschaft war jedoch nicht von Dauer, da SoftBank seine Fortress-Anteile später an eine Investorengruppe veräußerte, zu der unter anderem Mubadala Investment Co., ein Staatsfonds aus Abu Dhabi, und das Management von Fortress selbst gehörten. Der Verkauf wurde 2024 abgeschlossen.

Langsamer Stargate-Ausbau veranlasst Son zu einer Umstrukturierung der KI-Investitionen

Im Januar schloss sich SoftBank mit OpenAI , Oracle und MGX aus Abu Dhabi zusammen, um das gigantische 500-Milliarden-Dollar-Projekt Stargate zu starten. Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks von KI-Rechenzentren in den USA.

Masa versprach sogar, sofort 100 Milliarden Dollar zu investieren. Doch wie so oft bei solchen cashlief nicht alles nach Plan.

Bloomberg berichtete im Mai, dass SoftBank versucht habe, externe Finanzmittel von Versicherungen, Pensionsfonds und Investmenthäusern einzuwerben. Aufgrund von Marktvolatilität, Unsicherheiten in der Handelspolitik und einem schwachen Vertrauen in die Bewertungen von KI-Hardware ließ das Interesse der Investoren jedoch nach. Diese Schwierigkeiten führten zu Verzögerungen bei der Planung des Stargate-Projekts, insbesondere hinsichtlich der Standorte der Zentren.

Bis September hatte die Gruppe schließlich fünf Standorte (in Texas, New Mexico und Ohio) benannt, die letztendlich etwa 7 Gigawatt Rechenleistung beherbergen sollten, was ungefähr dem Stromverbrauch einer Kleinstadt entspricht.

Um seine KI-Investitionen zu finanzieren, musste Masa andere Beteiligungen verkaufen. Anfang des Monats gab er zu, er habe geweint, als er seine 5,8 Milliarden Dollar schwere Nvidia-Anteile abstoßen musste, nur um das nötige Kapital freizusetzen. Dieser Verkauf war Teil seiner umfassenderen Strategie, voll auf KI-Infrastruktur zu setzen.

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