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Bitcoin stürzt ab: Größter Kursrückgang im überverkauften Bereich seit 2023 – jetzt zuschlagen?

Bitcoin stürzt ab: Größter Kursrückgang im überverkauften Bereich seit 2023 – jetzt zuschlagen?

Published:
2025-12-18 09:32:16
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Der digitale Goldrausch kippt. Bitcoin erlebt seinen tiefsten Sturz seit 2023 und taucht tief in den überverkauften Bereich ein. Ein klassischer Moment der Panik – oder die Gelegenheit, auf die Bullen gewartet haben?

Die Anatomie eines Absturzes

Charts zeigen nicht nur rote Zahlen, sie erzählen eine Geschichte von überhitzten Erwartungen und einer plötzlichen Realitätsprüfung. Der RSI, der vertraute Indikator für Überkauf und -verkauf, schlägt Alarm. Der Markt atmet aus, und zwar heftig.

Warum das kein Grund zur Sorge ist

Erfahrene Hände kennen dieses Spiel. Jeder signifikante Aufwärtstrend wird von korrektiven Phasen unterbrochen – gesundes Marktverhalten. Ein überverkaufter Zustand schafft oft das Fundament für den nächsten Anlauf. Während die schwachen Hände verkaufen, sammeln die Langfristigen still ihre Coins. Die fundamentale These hinter Bitcoin ist unverändert, auch wenn die Stimmung kurzfristig schwankt.

Die große Finanzwelt schaut zu – und zuckt mit den Schultern

Traditionelle Finanzanalysten nutzen den Moment für ihre üblichen ‚Ich hab’s dir ja gesagt‘-Kommentare, während sie gleichzeitig heimlich ihre eigenen Blockchain-Patente anmelden. Die Heuchelei ist fast so vorhersehbar wie die Volatilität selbst.

Der Ausblick: Ruhe nach dem Sturm

Die Geschichte lehrt: Extreme bieten Chancen. Der größte Kursrückgang seit 2023 mag schmerzhaft sein, markiert aber selten ein Ende. Er setzt vielmehr eine neue Basis. Die Frage ist nicht, ob der Markt sich erholt, sondern wann – und wer dann noch an Bord ist.

BTC gerät in den tiefsten überverkauften Kursrückgang seit 2023.

Bitcoin befindet sich nach 73 Tagen Kursrückgang seit seinem Allzeithoch im stark überverkauften Bereich. | Quelle: Bitbo .

Am 18. Dezember notierte Bitcoin bei 86.948,17 US-Dollar und dominierte mit 57,6 %. Die führende Kryptowährung liegt nur 10.000 US-Dollar über ihrem Jahrestief von rund 76.000 US-Dollar, was Spekulationen darüber auslöste, dass die positive Marktdynamik durch den jüngsten Kurssturz zunichtegemacht wurde.

Der Kurssturz vom 10. Oktober und die damit einhergehenden Liquidationen wirken sich noch über zwei Monate lang aus. Erfahrungsgemäß benötigen Bitcoin und Kryptowährungen mindestens drei Monate, um ihre Liquidität und das spekulative offene Interesse wiederzuerlangen. Die jüngsten Kursverluste unter 90.000 US-Dollar bestärken die Annahme, dass Bitcoin länger brauchen könnte, um sich von diesem Kurs zu erholen und einen neuen Bullenmarkt einzuleiten. 

In den vergangenen Monaten war bei Bitcoin ein Mix aus Verkäufen und Wiederaufkäufen in verschiedenen Wallets zu beobachten. Die Stimmung im Derivatehandel bleibt ängstlich, und die Erwartungen an eine baldige Rallye sind gering. Bitcoin steht unter Druck durch ETF-Verkäufe, während einige Händler versuchen, ihre Gewinne vor einem möglichen längeren Bärenmarkt zu schützen. 

Kann Bitcoin den Kurs noch umkehren? 

Bitcoin zeigte in den letzten zwei Monaten Anzeichen dafür, überverkauft zu sein. Dies reichte jedoch nicht aus, um die Kursrallye wieder in Gang zu bringen. 

Der Markt ist nach wie vor anfällig für Liquidationen, die Long-Positionen angreifen, sobald sich mehr Liquidität angesammelt hat. 

Es gibt auch Anzeichen dafür, dass Händler sich gegen die anhaltenden Kursrückgänge im Bereich von 80.000 US-Dollar absichern. Das offene Interesse an Bitcoin ist auf 27,4 Milliarden US-Dollar gesunken und befindet sich damit auf einem Sechsmonatstief. Der Kursrückgang setzte sich seit dem Jahreshoch von über 44 Milliarden US-Dollar am 6. Oktober fort. 

Auch der Spothandel reichte nicht aus, um den Kursverfall zu stoppen. Phasen rasanter Verkäufe haben gezeigt, dass sie jegliche Ausbruchsversuche im Keim ersticken können. Wie Cryptopolitan berichtete Bitcoin-Besitzer ihre Bestände weiterhin verteilen

Aufgrund der Positionierung am Optionsmarkt könnten Händler oberhalb von 90.000 US-Dollar optimistischer werden. Bei Kursen darunter eröffneten Händler mehr Put-Optionen, um sich gegen weitere Kursverluste abzusichern.

BTC zeigt Anzeichen einer lokalen Bodenbildung

Die aktuellen Kennzahlen deuten darauf hin, dass Bitcoin ein lokales Preistief erreicht hat. Die Märkte erwarten jedoch weitere Kursrückgänge und einen Kursverfall unter 80.000 US-Dollar.

BTC dürfte den Dezember voraussichtlich im Minus abschließen und damit einen Jahresverlust verzeichnen. 

Nur etwa 64 % des BTC-Angebots befinden sich im Plus und sind damit erneut auf ein Niveau gefallen, das seit 2023 nicht mehr erreicht wurde. Vorerst haben die Großinvestoren ihre Gewinne ausreichend realisiert, doch könnte es bei weiteren Kursverlusten zu erneuten Verkäufen kommen.

Der Nettogewinn bzw. -verlust zeigt, dass selbst im Preisbereich von 86.000 US-Dollar noch im Gewinn dent Inhaber gibt. Andererseits könnte eine anhaltende Preisschwäche bedeuten, dass die Kapitulation des Bitcoins noch nicht beendet ist.

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