Visa eröffnet USDC-Vergleich für US-Banken im Fall Solana

Visa schaltet den Turbo ein – und bringt US-Banken direkt in den Solana-Ökosystem-Kreislauf. Der Zahlungsgigant öffnet mit USDC auf Solana eine Hochgeschwindigkeitsautobahn für institutionelle Transaktionen. Traditionelle Abwicklungen? Abgehängt.
Die Blockchain-Integration
Solanas Architektur – bekannt für niedrige Gebühren und hohen Durchsatz – wird jetzt zur Brücke zwischen traditionellen Banken und digitalen Assets. Visa nutzt die Netzwerkeffizienz, um USDC-Transfers in Echtzeit abzuwickeln. Keine Wartezeiten, keine intermediären Verzögerungen. Die Technologie schneidet durch den Papierkram wie ein Heißmesser durch Butter.
Was das für Banken bedeutet
US-Finanzinstitute können jetzt liquide Mittel nahtlos zwischen eigenen Systemen und der Blockchain verschieben. Das umgeht veraltete Infrastruktur und senkt operative Reibungsverluste. Ein Schritt, der zeigt, wie etablierte Player die Regeln des Geldverkehrs neu schreiben – oder zumindest die Gebühren dafür kassieren wollen.
Der größere Trend
Diese Bewegung ist kein Einzelfall. Sie signalisiert einen strukturellen Shift: Stabile Coins und leistungsstarke Blockchains werden zur kritischen Infrastruktur für das globale Finanzsystem. Wer nicht aufspringt, bleibt auf veralteten Gleisen stehen – ein Schicksal, das in der Finanzwelt meist mit sinkenden Margen und verpassten Quartalszahlen einhergeht.
Ausweitung der Stablecoin-Abwicklung innerhalb von US-Banken
Luca Cosentino, Senior Vicedent für Produktentwicklung bei Cross River, sagte, die Nachfrage von Fintech- und Krypto-Unternehmen steige rasant.
„Es gibt eine neue Nachfragewelle von diesen Fintech- und Krypto-Kunden, die diese neuen Anwendungsfälle bedienen, und für uns ist diese Nachfrage sehr groß“, sagte .
Unternehmen liefern Zahlungskarten aus, die an Stablecoin-Guthaben gekoppelt sind, sodass Nutzer digitale Dollar ausgeben können, während Händler die lokale Währung erhalten.
Banken sehen in diesem System eine Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen. Laut Luca wird die Möglichkeit, Kartenzahlungen in Stablecoins abzuwickeln, Banken dabei helfen, Startups anzulocken, die eine schnellere Abwicklung für ihre globalen Nutzer benötigen.
Langfristig gesehen, so sagte er, werden Stablecoins eine „selbstverständliche Funktion sein, die zunehmend genutzt wird“.
Stablecoins sind so konzipiert, dass sie einen stabilen Wert behalten, und USDC ist durch eins-zu-eins-Reserven an den US-Dollar gebunden. Diese Struktur zieht große Zahlungsunternehmen in den Markt. Analysten prognostizieren, dass Stablecoins bis 2030 jährliche Zahlungsströme von über 50 Billionen US-Dollar abwickeln könnten.
Mastercard kündigte im April an, Händlern die Annahme von Stablecoin-Zahlungen zu ermöglichen, und Fortune berichtete im Oktober, dass das Unternehmen in Gesprächen über den Kauf des Krypto-Infrastrukturunternehmens Zero Hash sei.
Förderung des Siedlungswachstums in Netzwerken
Traditionelle Banken haben sich in diesem Jahr offener gegenüber Stablecoin-Plänen gezeigt, da TRUMP den Druck der Bundesregierung auf digitale Vermögenswerte gelockert hat.
Visa hat Anfang des Jahres eine Partnerschaft mit Stripe geschlossen, um mit dem Tool Bridge Fintechs die Möglichkeit zu geben, Stablecoin-Kartenprogramme gleichzeitig in mehreren Ländern einzuführen. Der Startschuss fiel in Lateinamerika, wo die Nachfrage aufgrund der starken wöchentlichen Währungsschwankungen besonders hoch ist.
Stablecoin-Zahlungssysteme verkürzen zudem die Abwicklungszeiten. Herkömmliche Zahlungssysteme können im Visa-Netzwerk bis zu drei Werktage benötigen. Blockchains hingegen verarbeiten Zahlungen rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Visa meldete zum 30. November ein annualisiertes Stablecoin-Abwicklungsvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar.
Die Zahl wächst zwar schnell, ist aber im Vergleich zu den 17 Billionen Dollar, die im vergangenen Jahr im gesamten Visa-Netzwerk abgewickelt wurden, immer noch gering.
Visa will sich nun als Hauptabwicklungspartner für Unternehmen etablieren, die auf Stablecoins basieren. Das Unternehmen hat diese Woche eine globale Beratungsabteilung ins Leben gerufen, um Banken, Händler und Fintechs bei der Nutzung digitaler Dollar-Systeme zu unterstützen.
Visa forciert außerdem seine tokenisierte Vermögensplattform, die es Finanzinstituten ermöglicht, Fiat-gedeckte Token für ihre eigenen Programme auszugeben.
Das Unternehmen setzt darauf, dass Stablecoins in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle im Zahlungsverkehr spielen werden. Und da US-Banken nun endlich die Genehmigung zur Nutzung von Stablecoins erhalten haben, sichert sich Visa frühzeitig seinen Platz.
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