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Schuldenkrise: US-Regierung und andere Staaten geraten unter massiven Druck

Schuldenkrise: US-Regierung und andere Staaten geraten unter massiven Druck

Published:
2025-12-13 17:10:19
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Die US-Regierung und andere Staaten geraten angesichts steigender Schulden unter Druck.

Die Schuldenuhr tickt lauter. Während traditionelle Finanzsysteme ächzen, sucht der Markt nach Auswegen.

Das alte Spiel

Regierungen pumpen Geld in die Wirtschaft – mal als „Konjunkturprogramm“, mal als „Rettungspaket“ verpackt. Die Bilanz? Explodierende Staatsschulden und eine wackelige Vertrauensbasis. Die Zentralbanken stehen vor der Quadratur des Kreises: Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, und dabei die ohnehin belasteten Haushalte nicht endgültig ersticken.

Ein System unter Stress

Der Druck ist kein rein amerikanisches Phänomen. Ein globales Domino-System von Verbindlichkeiten zeigt seine Risse. Die klassischen Hebel wirken immer schwächer. Mehr Schulden, um alte Schulden zu bedienen – ein finanzielles Perpetuum Mobile, das irgendwann stehen bleibt. Oder stolpert.

Die digitale Alternative gewinnt an Fahrt

Parallel zum Stöhnen der Staatskassen wächst etwas Neues. Dezentrale, transparente und begrenzte Assets stehen im Kontrast zum ungebremsten Gelddrucken der alten Welt. Während sich Fiat-Währungen in politischen Debatten verheddern, operieren Krypto-Netzwerke nach vorhersehbaren, algorithmischen Regeln. Keine Hinterzimmer-Deals, kein Schuldenberg – nur Code und Konsens.

Die Zukunft ist nicht verschuldet, sie ist programmiert. Vielleicht ist der größte Wert digitaler Assets nicht ihr Kurs, sondern ihr Proof-of-Work gegen ein System, das „too big to fail“ mit „zu groß, um zu zahlen“ verwechselt hat.

Die Regierungen geraten angesichts steigender Schulden unter Druck.

Laut dem Institute of International Finance erreichten die globalen Schulden im ersten Quartal 2025 324 Billionen US-Dollar. China, Frankreich und Deutschland verzeichneten den größten Anstieg.

Nach der Finanzkrise von 2008 nahmen die Regierungen hohe

Viele von ihnen haben zudem ihre Programme zur quantitativen Lockerung verlangsamt oder rückgängig gemacht. Einige verkaufen sogar die alten Anleihen, die sie im Rahmen der Konjunkturprogramme erworben haben, was den Renditedruck weiter erhöht.

Investoren warnen davor, dass die Gefahr darin besteht, dass die Renditen hoch bleiben, während die Regierungen ihre Haushalte nicht sanieren. Die Bedienung der hohen Schuldenberge wird dadurch immer kostspieliger.

In den USA könnte der vondent Donald TRUMP eingebrachte „One Big Beautiful Bill Act“ laut Angaben des Congressional Budget Office das defiinnerhalb von zehn Jahren um 3,4 Billionen Dollar erhöhen. Moody’s Ratings senkte im Mai die höchste US-Kreditwürdigkeitsbewertung, da die steigende Verschuldung und defidie Rolle der USA als attraktiven Standort für globales Kapital gefährden könnten.

Die Zölle brachten bis November 2025 rund 240 Milliarden Dollar ein und verringerten das Haushaltsdefizit, aber Analysten sagen, selbst wenn diese Zölle gerichtliche Auseinandersetzungen überstehen, seien sie zu gering, um das Defizit zu beheben.

Politische Faktoren treiben neue Entwicklungen an den Anleihemärkten an.

Die Politik hat die jüngsten Kursschwankungen verstärkt. Trump hat den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, dafür kritisiert, die Zinsen nicht schneller gesenkt zu haben.

Powells Amtszeit endet im Mai 2026. Kevin Hassett, Leiter des Nationalen Wirtschaftsrats im Weißen Haus, gilt als aussichtsreichster Kandidat für seine Nachfolge. Investoren erwarten, dass er Trumps Bestrebungen nach niedrigeren Zinsen unterstützen wird.

Manche Anleger sagen, dass das Risiko politischen Drucks sie dazu zwingt, höhere Renditen anzustreben, da ein neuer Fed-Chef die Zinsen zu schnell senken, eine schnellere Inflation auslösen und die Anleiherenditen weiter in die Höhe treiben könnte.

Händler erklären den Anstieg der Laufzeitprämien mit diesen Risiken. Sie wünschen sich stabile Märkte, da Anleihen volatile Anlagen wie Technologieaktien ausgleichen. Steigen die Renditen langfristiger Anleihen, verteuern sich Hypotheken, Autokredite, Kreditkarten und andere Kredite. Dies kann die Haushalte belasten und das Wachstum schwächen.

Hohe langfristige Renditen verteuern auch die Kreditaufnahme von Staaten, was einen Teufelskreis auslösen kann: Hohe Renditen belasten die Wirtschaft, und die Verschuldung wächst weiter. In der Vergangenheit führten Marktreaktionen zum Rücktritt von Politikern, wie beispielsweise der Sturz der britischen Premierministerin Liz Truss im Jahr 2022. In den 1990er-Jahren übten selbsternannte Anleihenexperten Druck aufdent Bill Clinton aus, das Schuldenwachstum zu bremsen.

Japans niedrige Anleiherenditen drückten einst die globalen Renditen nach unten, doch dieser Anker ist verschwunden. In Großbritannien bemüht sich Finanzministerin Rachel Reeves darum, den Märkten zu beweisen, dass sie die öffentlichen Finanzen im Griff hat und gleichzeitig die Spannungen innerhalb ihrer Partei bewältigen kann.

In den USA befürchten Investoren, dass die Inflation hartnäckig bleibt und dass neue Zölle den Druck weiter erhöhen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum bremsen könnten.

Diese Kombination könnte Zentralbanken vor die Wahl stellen, entweder die Inflation zu dämpfen oder das Wachstum zu fördern. Analysten warnen vor einer möglichen Stagflation, wenn die Preise steigen, während die Produktion stagniert.

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