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Nvidia testet Tracking für KI-Chips: Blockade gegen Schmuggler aus China

Nvidia testet Tracking für KI-Chips: Blockade gegen Schmuggler aus China

Published:
2025-12-10 16:11:13
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Nvidia testet tracfür KI-Chips, um Schmuggler aus China zu blockieren.

Nvidia zieht die Notbremse. Der Chip-Riese testet ein neues Tracking-System für seine heißbegehrten KI-Prozessoren – ein direkter Schlag gegen Schmuggelrouten aus China. Die Botschaft ist klar: Wer die Exportkontrollen umgehen will, bekommt es künftig mit digitalen Handschellen zu tun.

Die Tracking-Lösung im Detail

Das System verfolgt jeden Chip von der Fabrik bis zum Endkunden. Jede Umleitung, jeder Zwischenhändler – alles landet in einer dezentralen Datenbank. Kein Wunder, dass die Preise auf dem Graumarkt schon zittern. Ein klassischer Fall von Technologie, die versucht, die Gesetze des Angebots und der Nachfrage auszutricksen – meistens gewinnt am Ende doch der Markt.

Die geopolitischen Implikationen

Diese Bewegung festigt Nvidias Rolle als Gatekeeper der KI-Revolution. Wer Rechenleistung kontrolliert, kontrolliert Innovation. Die Spannungen zwischen Tech-Supermächten materialisieren sich nicht mehr in diplomatischen Noten, sondern in Seriennummern und Hash-Werten.

Ein systemisches Risiko für Schmuggler, eine Kursstütze für Aktionäre – so bastelt man sich heutzutage eine nachhaltige Wachstumsstory zusammen.

Hat Nvidia die tracin seine Chips integriert?

„Wir implementieren derzeit einen neuen Softwaredienst, der es Rechenzentrumsbetreibern ermöglicht, den Zustand und den Bestand ihrer gesamten KI-GPU-Flotte zu überwachen“, erklärte Nvidia in einer Mitteilung. „Dieser vom Kunden installierte Software-Agent nutzt GPU-Telemetriedaten, um den Zustand, die Integrität und den Bestand der Flotte zu überwachen.“

Die tracwird zunächst auf Nvidias neuesten Blackwell-Chips verfügbar sein, die über erweiterte Sicherheitsfunktionen für einen Prozess namens Attestierung verfügen. Nvidia prüft außerdem Möglichkeiten, diese Funktion auch auf die älteren Chipgenerationen Hopper und Ampere zu übertragen.

Im vergangenen Jahr hat das US -Justizministerium (DOJ) mehrere Strafverfahren gegen mit China verbundene Schmuggelnetzwerke eingeleitet, die versucht haben, hochentwickelte KI-Chips im Wert von mehr als 160 Millionen Dollar nach China zu schaffen.

Die Behörden gaben diese Woche die Operation Gatekeeper bekannt, die bisher zur Festnahme zweier chinesischer Staatsangehöriger und zur Beschlagnahmung von fortschrittlichen Nvidia-Chips und cashim Wert von über 50 Millionen US-Dollar geführt hat. Zwischen Oktober 2024 und Mai 2025 exportierten Schmuggler Nvidia-Chips der Modelle H100 und H200 im Wert von mindestens 160 Millionen US-Dollar nach China bzw. versuchten, diese zu exportieren. Die Schmuggler nutzten Scheinfirmen, fälschten Versanddokumente und schleusten die Schmuggelware über Drittländer, um der Entdeckung zu entgehen.

Im November erhoben US-Bundesstaatsanwälte Anklage gegen vier Personen wegen des Schmuggels von rund 400 Nvidia A100-Prozessoren nach China zwischen Oktober 2024 und Januar 2025. Die Strafverfolgungsbehörden vereitelten zudem zwei weitere Lieferungen, die Supercomputer mit H100-GPUs und H200-Chips enthalten hätten. Die Angeklagten sollen über 3,8 Millionen US-Dollar per Überweisung erhalten haben, um ihre Aktivitäten zu finanzieren.

Im Juli bestellte Chinas oberster Cybersicherheitsbeauftragter Nvidia ein, um zu klären, ob deren Produkte Hintertüren enthielten, die es den USA ermöglichen würden, Sicherheitsfunktionen zu umgehen. Der chinesische Beauftragte wies darauf hin, dass US-Gesetzgeber bereits zuvor trac-Funktionen gefordert hatten. Er zitierte außerdem Aussagen von US-amerikanischen KI-Experten über ausgereifte Fernsteuerungstechnologien.

Nvidia hattronbestritten, dass seine Chips Hintertüren enthalten. „Cybersicherheit ist für uns von höchster Bedeutung. Nvidia hat keine Hintertüren in seinen Chips, die es Dritten ermöglichen würden, aus der Ferne darauf zuzugreifen oder sie zu steuern“, erklärte das Unternehmen.

Trumps H2O-Exportpolitik

dent Donald TRUMP kündigte diese Woche an, dass er Nvidia erlauben werde, seine H200-Chips an zugelassene Kunden in China zu exportieren, und hob damit die während Bidens Amtszeit verhängten Beschränkungen auf.

Trump erklärte, die Maßnahme würde eine 25-prozentige Kürzung der US-Preise erfordern und auch für andere Chiphersteller wie AMD und Intel gelten. Er behauptete, der chinesischedent Xi Jinping habe positiv auf den Vorschlag reagiert.

Der H200 ist fortschrittlicher als die H20-Chips, deren Export nach China bisher zugelassen war, aber weniger leistungsstark als Nvidias hochmoderne Blackwell- und Rubin-Chips.

Eine Gruppe von Senatoren bezeichnete Trumps Entscheidung als „kolossales wirtschaftliches und nationales Sicherheitsversagen“ und argumentierte, die H200-Chips würden chinesischen KI-Firmen einen erheblichen Leistungsschub verschaffen. Analysen von Denkfabriken legen nahe, dass der derzeitige Vorsprung der USA gegenüber China in der KI-Rechenleistung von zehn auf fünffach schrumpfen könnte, sollten H200-Exporte zugelassen werden.

Cryptopolitan berichtet , dass Peking den Zugang zu H200-Chips durch ein Genehmigungsverfahren einschränken will. Chinesische Regulierungsbehörden arbeiten daran, die Abhängigkeit von ausländischen KI-Chips zu verringern und haben die Verwendung von Nvidia- und anderen importierten Prozessoren in neuen staatlich finanzierten Rechenzentrumsprojekten verboten.

China beschleunigt zudem seine heimische Chipproduktion und plant, seine KI-Chipproduktion bis 2026 zu verdreifachen.

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