SpaceX plant Börsengang bis Ende 2026 - Mit 1,5 Billionen US-Dollar Bewertung ins Rennen

Der Countdown läuft: Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX peilt einen der größten Börsengänge der Geschichte an. Ein 1,5-Billionen-Dollar-Deal, der traditionelle Finanzmärkte auf den Kopf stellen könnte.
Timing ist alles
Bis Ende 2026 soll es soweit sein. Das Ziel ist klar: SpaceX will nicht nur an die Börse, sondern gleich mit einer Bewertung von 1,5 Billionen US-Dollar durchstarten. Ein Zeitplan, der ambitioniert klingt – aber bei Musk weiß man nie.
Was bedeutet das für die Märkte?
Ein IPO dieser Größenordnung würde nicht nur die Tech-Branche erschüttern. Traditionelle Anlageklassen könnten plötzlich alt aussehen, wenn Weltraumaktien den Ton angeben. Banker bereiten sich schon jetzt auf die Provisionen vor – die eigentliche Innovation im Finanzsektor.
Die Zukunft beginnt jetzt
Während sich traditionelle Börsengänge noch mit Roadshows und Prospekten aufhalten, setzt SpaceX auf Geschwindigkeit. Der Countdown läuft. Die Rakete ist startklar. Bleibt nur die Frage: Sind die Märkte bereit für den nächsten großen Sprung?
Rückkäufe setzen den Preis zurück, Investoren stehen Schlange.
Im Rahmen der aktuellen Kapitalerhöhung setzte den Preis pro Aktie auf rund 420 US-Dollar fest. Dadurch stieg der Unternehmenswert über die zuvor gemeldete Marke von 800 Milliarden US-Dollar. Mitarbeiter dürfen in dieser Finanzierungsrunde Aktien im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar verkaufen.
Das Unternehmen beteiligt sich auch durch den Rückkauf eines Teils dieser Aktien. Eine Person brachte die Preisstrategie mit dem Ziel in Verbindung, vor dem Börsengang einen klaren fairen Marktwert festzulegen. Zu den Hauptaktionären gehören Peter Thiels Founders Fund, 137 Ventures unter der Leitung von Justin Fishner-Wolfson, Valor Equity Partners, Fidelity und Google. Der Verkauf von 5 % entspricht 40 Milliarden US-Dollar, verglichen mit Aramcos Anteil von 1,5 %.
Am 6. Dezember sagte Elon Musk auf X, dass SpaceX seit vielen Jahren einen positiven casherwirtschaftet und zweimal jährlich Aktienrückkäufe durchführt, um Mitarbeitern und Investoren Liquidität zu verschaffen.
Er sagte, die Bewertungsänderungen stünden in direktem Zusammenhang mit den Fortschritten bei Starship, dem Wachstum bei Starlink und den Bemühungen, sich globales Direct-to-Cell-Spektrum zu sichern, das die Marktreichweite erweitert.
Die Idee einer Starlink-Ausgliederung kursiert schon seit Jahren, nachdem Gwynne Shotwell, diedentdes Unternehmens, sie 2020 ins Gespräch gebracht hatte. Der Zeitpunkt blieb ungewiss.
Im Jahr 2024 sagte Finanzvorstand Bret Johnsen, ein Börsengang von Starlink werde „in den kommenden Jahren“ stattfinden. Er nannte kein Datum.
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