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Französische Wettbewerbsbehörde weist Kartellbeschwerde von Qwant gegen Microsoft ab - Tech-Gigant siegt im Rechtsstreit

Französische Wettbewerbsbehörde weist Kartellbeschwerde von Qwant gegen Microsoft ab - Tech-Gigant siegt im Rechtsstreit

Published:
2025-11-27 19:55:38
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Die französische Wettbewerbsbehörde hat die Kartellbeschwerde von Qwant gegen Microsoft abgewiesen.

Microsoft verteidigt seine Marktposition erfolgreich gegen europäische Konkurrenz

Die französische Suchmaschine Qwant scheitert mit ihrer Kartellklage gegen den Tech-Riesen - ein weiterer Beweis dafür, wie etablierte Player das regulatorische Spielfeld dominieren. Die Wettbewerbsbehörde entschied klar zugunsten von Microsoft und unterstrich damit die rechtliche Robustheit des Software-Monolithen.

Just wie im Kryptomarkt beweist auch hier: Wer einmal Größe erreicht hat, schafft sich seine eigenen Regeln. Während Dezentralisierung in der Blockchain-Welt für faire Verhältnisse sorgt, klagen traditionelle Tech-Firmen vergeblich gegen etablierte Machtverhältnisse - fast so sinnvoll wie das Mining mit einem alten Laptop.

Microsoft kommt mit einer Strafe der französischen Regulierungsbehörden davon.

Qwant, eine Suchmaschine mit Sitz in Frankreich, hatte Microsoft , seine marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen, indem es Exklusivitätsbeschränkungen auferlegte, die Qwants Fähigkeit einschränkten, Suchergebnisse und Werbung unabhängig dent .

Die französische Regulierungsbehörde erklärte, Qwant habe keine ausreichend überzeugenden Beweise zur Untermauerung seiner Behauptungen vorgelegt. Sie lehnte auch Qwants Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen Microsofts Geschäftspraktiken ab.

Laut der offiziellen Erklärung der Regulierungsbehörde warf Qwant Microsoft „exklusive Liefervereinbarungen“ und „Kopplungsgeschäfte“ vor, da Qwant ausschließlich die Nutzung seiner Suchergebnisse und Werbetools gestattete. Qwant argumentierte, dies schränke seine Möglichkeiten ein, eine eigene Suchmaschine und eigene KI-Tools zu entwickeln.

In der Beschwerde wurde argumentiert, dass diese Praktiken wirtschaftliche Abhängigkeit schufen, den Zugang zu Werbung verhinderten und das Wachstum von Qwant hemmten. Die Regulierungsbehörde kam jedoch zu dem Schluss, dass Qwant nicht nachweisen konnte, dass Microsoft eine marktbeherrschende Stellung im relevanten Syndizierungsmarkt innehat. Qwant konnte auch nicht belegen, dass es keine praktikablen Alternativdienste anbot.

Die Regulierungsbehörden stellten fest, dass Qwant im Juni 2025 eine Partnerschaft mit einer anderen Suchmaschine eingegangen ist, um einen neuen Syndizierungsdienst unter Verwendung eigener Technologie einzuführen.

Ein Sprecher von Microsoft bekräftigte das Engagement des Unternehmens, „hochwertige Suchdienste anzubieten und Innovationen für Verbraucher und Partner in Frankreich und ganz Europa zu fördern“.

Regulatorischer Druck auf die großen Technologiekonzerne

Europäische und französische Regulierungsbehörden beobachten große Technologiekonzerne aufgrund ihres Potenzials, ihre marktbeherrschende Stellung bei Suchmaschinenverträgen zu nutzen, um den Wettbewerb zu beeinflussen. In Europa sind viele kleinere Suchmaschinen wie Ecosia, DuckDuckGo und Lilo auf solche Vereinbarungen mit Microsoft oder anderen großen Anbietern angewiesen, um Backend-Suchergebnisse zu erhalten.

Anfang 2025 hatte Qwant mit rechtlichen Schritten gedroht, falls die französische Regulierungsbehörde Autorité keine einstweiligen Maßnahmen gegen Microsoft ergreifen würde. Mit dem heutigen Urteil ist Microsoft nun vorerst einer förmlichen behördlichen Untersuchung nach französischem Recht entgangen.

Im September 2025 erzielte das Unternehmen einen Kompromiss mit der EU, nachdem im Juni 2025 ähnliche Vorwürfe wegen Verstößen gegen Wettbewerbsregeln erhoben worden waren.

Microsoft war gezwungen, Teams in seinen Microsoft 365/Office-Suiten optional anzubieten, entging einer hohen Geldstrafe.

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