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KI-Experten fordern menschenzentrierte Systeme: Länder unter Druck

KI-Experten fordern menschenzentrierte Systeme: Länder unter Druck

Published:
2025-11-23 11:12:27
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Experten für künstliche Intelligenz drängen die Länder zu menschenzentrierten Systemen

Die weltweit führenden KI-Experten erhöhen den Druck auf Regierungen weltweit. Ihre Forderung: Künstliche Intelligenz muss den Menschen in den Mittelpunkt stellen - nicht Profit oder Kontrolle.

Ethik statt Effizienz-Wahn

Über 500 Top-Forscher unterzeichneten ein Manifest, das Regierungen zu sofortigen Maßnahmen zwingt. Sie argumentieren: Unkontrollierte KI-Entwicklung gefährdet fundamentale Menschenrechte mehr als jede Technologie zuvor.

Regulierungsrennen beginnt

Während die EU ihren AI Act finalisiert, preschen China und USA mit eigenen Rahmenwerken vor. Das Ergebnis? Ein globales Wettrennen um Standards - während Tech-Giganten lässig Milliarden scheffeln. Typisch: Die gleichen Banker, die 2008 die Weltwirtschaft crashten, investieren jetzt in 'ethische KI'.

Die Zukunft entscheidet sich jetzt

Entweder wir bauen Systeme, die Menschen empowern - oder wir werden von Maschinen dominiert, die nur eines im Sinn haben: Shareholder Value.

KI-Experte plädiert für menschenzentrierte künstliche Intelligenz

Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage , wie technologisch fortgeschrittene Nationen eine menschenzentrierte künstliche Intelligenz vorantreiben und gleichzeitig die Prinzipien offener Gesellschaften wahren können defi Laut dem Botschafter haben Korea und Deutschland die Pflicht, die Interessen ihrer Bürger zu schützen. Er betonte zudem, dass beide Länder im Bereich der KI den Menschen in den Mittelpunkt stellen müssen. Schmidt hob die unterschiedlichen Herangehensweisen beider Nationen an das Thema künstliche Intelligenz hervor.

Während Korea den Fokus auf die Chancen und das wirtschaftliche Potenzial von KI legt, betont Deutschland die damit verbundenen gesellschaftlichen Risiken. Dazu zählen Fehlinformationen, Deepfakes und Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Schumacher, bekannt für ihre Arbeit im Bereich inklusiver KI, ergänzte, dass Deutschlands Ansatz einen der besten Orientierungspunkte für den schnelllebigen KI-Sektor in Korea bieten könnte.

Schumacher hob hervor, dass Korea ein schnelles Wachstum im Bereich der KI leicht ermögliche und dass das Land möglicherweise untersuchen müsse, wie Deutschland sein nutzerzentriertes, partizipatives Design umsetze.

Schumacher ging auch detailliert auf die Bedeutung der Einbeziehung von Interessengruppen von den frühesten Entwurfsphasen an ein. Sie sagte, dass dies anfänglich das Entwicklungstempo verlangsamen könne, merkte aber an, dass sie erwarte, dass dadurch in Zukunft Vertrauen, Benutzerfreundlichkeit und soziale Wirkung verbessert würden.

KI-Experten drängen auf globale Zusammenarbeit

Laut Schumacher sollten die unterschiedlichen Herangehensweisen Deutschlands und Koreas an die künstliche Intelligenz sie nicht von einer Zusammenarbeit abhalten. Schumacher betonte, dass sich die Stärken beider Länder ergänzen könnten, was die zukünftige Kooperation stärken würde. Sie merkte an, dass Korea zwar über mehr Daten verfüge als Deutschland, aber nur wenig Erfahrung mit KI-Anwendungen habe. „Wenn wir diese beiden Stärken bündeln, können alle davon profitieren“, sagte sie.

Schmidt bekräftigte diesen Punkt und hob Koreas Experimentierfreude und die schnelle Übernahme neuer Technologien hervor. Er betonte, dass Offenheit für Neues wichtig Sei und dass man die Ansätze Koreas und Deutschlands kombinieren könne, um das volle Potenzial der Technologie auszuschöpfen.

Deutschland versucht, seine künstliche Intelligenz auf industrielle Anwendungen wie Robotik, intelligente Fertigung und Ingenieurwesen zu stützen.

Auf der anderen Seite nutzt Korea seinetrondigitale Infrastruktur und seine riesigen Datenbestände, um verbraucherorientierte Innovationen voranzutreiben.

Die beiden waren sich außerdem einig, dass umfassende KI-Kompetenz unerlässlich sei, um Menschen ein besseres Verständnis, eine fundiertere Bewertung und einen sicheren Umgang mit KI-Systemen zu ermöglichen. „Wir sollten in Schulen lernen, was KI kann und was nicht“, sagte Schmidt und warnte vor einer übermäßigen Abhängigkeit von diesen Systemen.

Schumacher fügte hinzu, dass es wichtig sei, die Ergebnisse des Systems interpretieren zu können und zu wissen, wie man sie in den Alltag integriert. „Im Grunde bedeutet Verstehen, dass man sich selbst und die Gesellschaft vorbereiten kann.“

Ihre Kommentare stehen im Einklang mit globalen Initiativen wie den OECD-KI-Prinzipien, die von mehr als 40 Ländern unterstützt werden. Die Prinzipien betonen Fairness, Transparenz und menschliche Aufsicht bei der Entwicklung und Nutzung von Systemen künstlicher Intelligenz.

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