Ripple schließt sich Tech-Giganten an: Lobbying im Weißen Haus unter Trump erreicht neuen Höhepunkt

Die Kryptobranche marschiert direkt in die Machtzentren Washingtons
POLITISCHE DURCHBRUCHSSTRATEGIE
Ripple positioniert sich neben etablierten Technologieriesen und setzt auf den Einflussweg durch die korridoren der Macht. Die Präsenz im Ballsaal des Weißen Hauses signalisiert: Digitale Assets wollen nicht länger am Katzentisch der Finanzwelt sitzen.
LOBBYING NEU DEFINIERT
Während traditionelle Banken noch über Blockchain-Lunchs diskutieren, kauft die Krypto-Elite bereits politisches Kapital. Der Schritt unterstreicht die Reifung einer Industrie, die verstanden hat, dass Regulierung nicht bekämpft, sondern gestaltet werden muss.
DIE NEUE WIRKLICHKEIT
Trump-Ära oder nicht - der Zugang zur Exekutive bleibt der heilige Gral für jede aufstrebende Technologie. Ripples Bewegung zeigt: In der Politik geht es nicht darum, ob man spielt, sondern wie gut man das Spiel beherrscht.
Wall Street Banker weinen bereits in ihre Champagnerflaschen - während die Kryptobranche lernt, dass echte Veränderung nicht nur durch Code, sondern auch durch Handschläge im Oval Office erreicht wird.
Lobbyistennetzwerk und Spenderkonzentration
Der Bericht enthüllt, dass die drei Lobbyfirmen ein Kernnetzwerk bilden, das die Spendenakquise für das 90.000 Quadratfuß große Ballsaalprojekt vorantreibt. Rund zwei Drittel der bisher identifizierten Spenden dent von Kunden dieser Firmen. Darunter befinden sich Technologieunternehmen, Rüstungsunternehmen trac Energiekonzerne.
Auf derselben Spenderliste finden sich beispielsweise Palantir, T-Mobile, Lockheed Martin und NextEra Energy, bei denen unter der aktuellen Regierung häufigtracoder Vollstreckungsmaßnahmen ausgesetzt wurden.
Die Spenden für das Projekt werden über den Trust for the National Mall abgewickelt, der auch als Spendenkanal für das Ballsaalprojekt dient. Der Trust hat dem Kongress jedoch mitgeteilt, dass er keine Spenden für den Ballsaal sammelt und auch nicht an der Planung der Einrichtung beteiligt ist. Dies lässt die Frage offen, wer die Spenden einwirbt und den Spendenprozess leitet.
Berichten zufolge wurden Microsoft und Amazon im Spätsommer von Spendensammlern kontaktiert. Führungskräfte von Microsoft nahmen am 15. Oktober an einem Abendessen im East Room des Weißen Hauses teil, nachdem sie zu einer Spendenveranstaltung eingeladen worden waren. Auch Amazon engagierte sich über sein Public-Policy-Team. Nvidia teilte Mitarbeitern des Kongresses mit, dass es den Trust gebeten habe, es vor einer öffentlichen Bekanntgabe seiner Beteiligung zu informieren.
Anfragen des Kongresses und Bedenken hinsichtlich der Offenlegung
Senator Richard Blumenthal und andere Mitglieder des Ständigen Unterausschusses für Untersuchungen des Senats haben mindestens neun Briefe an mehr als 40 Unternehmen, Stiftungen und Einzelpersonen geschickt, die an dem Ballsaalprojekt beteiligt sind.
Zu den Befragten dent unter anderem Amazon, Apple, Ripple , Coinbase , Comcast, Google, HP, Meta, Micron Technology, Microsoft und T-Mobile. Sechzehn Organisationen antworteten, ohne jedoch konkrete Spendenbeträge zu nennen. Die Fragen beziehen sich auf die verfügbaren Anonymitätsoptionen für Spender und deren Spendenhöhe. Die meisten Unternehmen verweisen entweder auf ihre Beteiligung oder auf Bundesvorschriften, geben aber nur wenige, defi Informationen preis.
Blumenthal war außerdem Mitinitiator eines Gesetzentwurfs, der Lobbyisten das Sammeln von Spenden indentverbieten und die Offenlegung von Beziehungen zwischen Spendensammlern und Bundesbeamten sowie die Transparenz von Spenden vorschreiben soll. Der Gesetzentwurf stößt im republikanisch dominierten Kongress auf heftigen Widerstand; das Weiße Haus lehnte eine Stellungnahme dazu ab.
Bei einem seiner Besuche im Oval Office des Weißen Hauses schrieb dent Donald Trump , der neue, größere Ballsaal würde es ermöglichen, mehr Gäste bei offiziellen Anlässen und Abendessen zu empfangen, und verwies dabei auf den Platzmangel in den bestehenden Räumlichkeiten. Die Mitarbeiter des Kongresses prüfen derzeit noch die Unterlagen und können weitere Schritte einleiten, falls die freiwilligen Rückmeldungen nicht ausreichen.
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