ARK Invest prophezeit: Institutionen werden den frühen Bitcoin-Wal-Ausverkauf auffangen

Die großen Spieler betreten das Feld – und bringen Stabilität in den wilden Krypto-Markt.
Bitcoin-Wale haben in den letzten Monaten kräftig abverkauft. Doch jetzt kommen die institutionellen Investoren ins Spiel. ARK Invest sieht sie als Gegengewicht zu den frühen Verkäufen – und damit als Stabilisator für den Bitcoin-Preis.
Während die Retail-Investoren zitternd zuschauen, machen die Profis einfach ihr Ding. Typisch Wall Street: Erst die Kleinen bluten lassen, dann selbst einsteigen. Aber hey – Hauptsache, der Kurs stabilisiert sich, oder?
Die institutionelle Nachfrage absorbiert den Zufluss.
Bei der Einführung enthielt der ETF null BTC; er stieg jedoch schnell auf 1.125.507 BTC am 1. Januar 2025. Bis zum 15. November 2025 erreichte diese Zahl rund 1.332.379 BTC. Auch die Bestände börsennotierter Unternehmen sind rasant gestiegen. Die Anzahl der Unternehmen mit Bitcoin , beispielsweise solcher mit Strategien für digitale Vermögenswerte, erhöhte sich von 271.996 BTC Anfang 2024 auf 598.995 BTC im Januar 2025.
Mitte November 2025 hatten sich die Bestände erneut mehr als verdoppelt und beliefen sich auf rund 1.056.367 BTC. ETFs und Unternehmensfinanzabteilungen kontrollierten zusammen schätzungsweise 2.388.746 BTC. Dies stellt eine der größten Konzentrationen institutionellen Bitcoin Besitzes in der Geschichte des Vermögenswerts dar.
Eine Analyse von ARK hat ergeben, dass ETFs und börsennotierte Unternehmen im Zeitraum von Januar 2024 bis zum 15. November 2025 nach Abzug der Zuflüsse und des zurückgehaltenen Angebots etwa 1.466.102 BTC erhalten haben.
Die bisherigen Kursbewegungen im Jahresverlauf verlaufen ähnlich, wobei ein Nettobetrag von rund 428.721 BTC von langjährigen Anlegern an institutionelle Investoren geflossen ist. Dies stellt einen strukturellen Eigentumstransfer dar, bei dem frühe Anwender ihr Angebot an Institutionen abgeben, die Bitcoin als formale Anlageklasse einführen.
Institutionen treiben die neue Marktstruktur voran
ARK kommt zu dem Schluss, dass diese Veränderung das zukünftige Verhalten von Bitcoin prägen könnte. Die institutionelle Nachfrage reagiert auf allgemeine wirtschaftliche und geldpolitische Szenarien.
Sollte sich die Liquidität des US-Dollars verbessern – beispielsweise wenn die Federal Reserve die quantitative Straffung und mit Zinssenkungen beginnt – könnten Institutionen versuchen, ihre US-Dollar-Bestände zu erhöhen.
Laut ARK könnten diese Bedingungen zunehmend eintreten, wenn die Inflation nachlässt und die Politik versucht, das Wachstum anzukurbeln. Institutionen könnten ihre Investitionen gegen Ende 2025 und im Jahr 2026 deutlich erhöhen.
Im Falle von Bitcoinbedeutet dies zusätzliche Preisstützung bei Korrekturen und höhere Liquidität bei Kursanstiegen. Da immer mehr Unternehmen, ETFs und Vermögensverwalter in den Markt einsteigen, könnte Bitcoin stärker gehortet werden – während auch Großinvestoren ihre Gewinne realisieren.
Sichern Sie sich Ihren kostenlosen Platz in einer exklusiven Krypto-Trading-Community – begrenzt auf 1.000 Mitglieder.