Trump-Administration plant IRS-Steuerregeln für ausländische Krypto-Bestände – was bedeutet das für Investoren?

Das Weiße Haus erwägt unter Trump schärfere Rahmenbedingungen für die Besteuerung internationaler Kryptowährungs-Holdings. Die US-Steuerbehörde IRS könnte bald stärker zugreifen – just wenn die Märkte wieder Fahrt aufnehmen.
Steuerliche Klarheit oder regulatorischer Overkill? Die Pläne könnten ausländische Krypto-Investoren zwingen, ihre Strategien neu zu überdenken. Oder – wie es ein Wall-Street-Veteran formulierte – 'die nächste Steuerflucht-Lücke wird schon gebohrt'.
Internationale Zusammenarbeit im Bereich Steuertransparenz für Kryptowährungen
CARF wurde 2022 OECD 53 Jurisdiktionen haben das Abkommen unterzeichnet.
Alle G7-Mitglieder außer den Vereinigten Staaten haben bereits unterzeichnet, ebenso wie wichtige Kryptowährungszentren wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur und die Bahamas.
Sollten die USA CARF beitreten, wären ausländische Börsen und Verwahrungsplattformen verpflichtet, Informationen über die Kryptobestände ihrer US-Kunden an die US-Steuerbehörde (IRS) zu melden. Dies entspräche in etwa dem Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA), der für traditionelle Finanzkonten gilt. Die weltweite Umsetzung soll 2027 beginnen.
„Die Umsetzung von CARF würde US-Steuerzahler davon abhalten, ihre digitalen Vermögenswerte auf Offshore-Börsen für digitale Vermögenswerte zu transferieren“, erklärte die Regierung in ihrem Krypto-Politikbericht.
Es wurde außerdem hinzugefügt, dass „die Implementierung von CARF das Wachstum und die Nutzung digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten fördern und Bedenken ausräumen würde, dass das Fehlen eines Meldesystems die Vereinigten Staaten oder US-amerikanische Börsen für digitale Vermögenswerte benachteiligen könnte.“
Durchsetzung und Innovation im Einklang halten
Die derzeitige Regierung hat sich kryptofreundlich gezeigt und auch Gesetze unterzeichnet, die für eine gewisse regulatorische Klarheit in diesem Bereich sorgen; gleichzeitig arbeitet sie jedoch daran, die Standards für die Einhaltung der Steuervorschriften einheitlich aufrechtzuerhalten, und dies schließt auch im Ausland gehaltene Kryptowährungen ein.
In ihrem Bericht forderte das Weiße Haus das Finanzministerium und die Steuerbehörde IRS auf, an Regelungen zu arbeiten, die die Umsetzung von CARF in den USA ermöglichen.
Im Juni 2024 finalisierte die US-Steuerbehörde IRS Vorschriften, die US-amerikanische Kryptobroker verpflichten, Kundentransaktionen AB 2026 über das Formular 1099-DA zu melden. Die neueste Entwicklung könnte darin bestehen, dass diese Regelung auf CARF ausgeweitet wird.
Das Weiße Haus wies außerdem darauf hin, dass die Behörden „keine neuen Meldepflichten für DeFi Transaktionen einführen sollten“. Wie diese Ausnahme in der Praxis funktionieren soll, bleibt jedoch unklar und dürfte im Rahmen des regulatorischen Überprüfungsprozesses genauestens unter die Lupe genommen werden.
Es bestehen weiterhin Fragen zum Umsetzungszeitplan.
Die vorgeschlagenen Regeln werden derzeit von Beratern des Weißen Hauses geprüft; ein Zeitplan für eine endgültige Entscheidung wurde jedoch noch nicht genannt. Sollten sie angenommen werden, müsste der Rahmen vor seinem Inkrafttreten in US-amerikanisches Recht umgesetzt werden – ein Prozess, der sowohl auf Widerstand im Parlament als auch möglicherweise in der Industrie stoßen könnte.
Datenschützer und einige Akteure der Kryptoindustrie könnten Bedenken hinsichtlich desmatic Datenaustauschs zwischen Regierungen äußern, während gleichzeitig Fragen dazu bestehen, wie sich eine Beteiligung der USA mit dem Gemeinsamen Meldestandard (CRS) für traditionelle Finanzkonten vereinbaren ließe, dem Washington nicht beigetreten ist.
Für Amerikaner, die Kryptowährungen an ausländischen Börsen halten, könnte der Beitritt zu CARF ihre Möglichkeit, solche Bestände vor den US-Steuerbehörden zu verbergen, praktisch zunichtemachen.
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