Schweiz verlagert Pharma-, Metall- und Schienenfahrzeugproduktion in die USA – neues Abkommen besiegelt

Die Schweiz geht einen strategischen Schritt: Im Rahmen eines neuen Abkommens wird die Produktion von Pharmazeutika, Metallen und Schienenfahrzeugen in die USA verlegt. Ein Deal, der die globale Lieferkette neu ordnet – und vielleicht ein paar Schweizer Steueroptimierer freut.
Die Verlagerung könnte die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie stärken, während die USA von hochwertiger Produktion profitiert. Ein klassischer Win-Win – zumindest auf dem Papier.
Und falls es schiefgeht? Tja, dann haben wir wieder einen Fall von ‚too big to fail‘, finanziert von Steuergeldern. Business as usual.
Roche stellt im Rahmen einer Vereinbarung zur Reduzierung des Handelsüberschusses 50 Milliarden US-Dollar bereit.
Jamieson sagte, die Trump-Regierung werde weiterhin „Zölle erheben“, weil das Weiße Haus den Druck auf Länder mit großen Überschüssen aufrechterhalten wolle.
„Wir müssen das Handelsdefizit in den Griff bekommen defi , sagte . Die Strategie sieht vor, den Marktzugang nur dann zu erleichtern, wenn das Partnerland aktiv zur Beseitigung des Ungleichgewichts beiträgt. In diesem Fall erklärt sich die Schweiz bereit, in den USA zu bauen, anstatt nur Waren einzuführen.
Als Beispiel nannte er Roche, den Schweizer Pharmariesen, der Anfang des Jahres Investitionen in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar in seine US-Aktivitäten zugesagt hatte. Dieser Schritt wurde als Signal dafür gewertet, dass die Schweiz zur Kooperation bereit sei, bevor Zölle ihre Exporte vollständig zum Erliegen brächten.
Der von Donald Trump im Juli angekündigte 39-prozentige Zoll trat in Kraft, nachdem eine Schweizer Delegation bei letzten Verhandlungen in Washington keine Einigung erzielen konnte.
Diese Strafe zählte schnell zu den höchsten, die die Regierung jemals gegen ein einzelnes Land verhängt hatte. Der Schlag traf hart.
Im vergangenen Monat senkten Schweizer Beamte ihre Wirtschaftswachstumsprognose für 2026 und begründeten dies mit der „schweren Belastung“ durch die US-Zölle.
Die wichtigsten Exportgüter der Schweiz – Uhren, Pharmazeutika und Edelmetalle – waren allesamt stark betroffen. Auch andere Branchen wie Luxusgüter, Schokolade und Hautpflege spürten die Auswirkungen. Doch die Einigung vom Freitag könnte etwas Entlastung bringen, selbst wenn die Zölle teilweise bestehen bleiben.
Und der Markt reagierte. Nach Bekanntwerden der Nachricht legte der Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar um 0,4 % zu, was auf vorsichtigen Optimismus hindeutet.
Ob die neuen Produktionspläne schnell genug umgesetzt werden, um weiteren Schaden zu verhindern, bleibt abzuwarten. Doch vorerst haben beide Seiten eine Einigung erzielt, und die Schweiz kann etwas aufatmen.
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