Elon Musk wehrt sich gegen ‚falsche‘ Gerüchte – xAI sammelt angeblich 15 Milliarden Dollar ein

Tech-Titan Elon Musk schießt gegen angebliche Falschmeldungen, während sein KI-Unternehmen xAI einen massiven Finanzierungs-Coup landen soll. Die Gerüchteküche brodelt – aber stimmen die Zahlen?
15 Milliarden Dollar sollen es sein. Ein Betrag, der selbst in der aufgeheizten KI-Branche für Aufsehen sorgt. Musk dementiert indirekt – typisch disruptiv, typisch Musk.
Während klassische Banker noch über ihre Excel-Tabellen brüten, zeigt xAI mal wieder, wie schnell die Tech-Elite Kapital bewegt. Ob das Geld in echte Innovation oder nur in Hype fließt? Die Börse wird’s gnadenlos bewerten.
xAI kämpft mit Verbindungen zu Tesla, Machtkämpfen und dem ganzen Chaos in Memphis.
CNBC hatte berichtet, dass die neuen cash für die üblichen Verdächtigen bestimmt seien: GPUs. Ein Großteil der angeblichen 15 Milliarden Dollar soll direkt in die Taschen der Chiphersteller fließen, um die Grafikprozessoren aufzukaufen, die für die datenhungrigen Algorithmen von xAI benötigt werden – genau wie bei jedem anderen Nerd in diesem brutalen KI-Wettlauf.
Das ist noch nicht alles, was xAI zu bieten hat. Das Unternehmen begnügt sich nicht damit, Teslas Strategie zu übernehmen, sondern schöpft quasi direkt daraus. Die beiden Unternehmen sind auf vielfältige Weise miteinander verflochten. Neuere Tesla-Fahrzeuge verfügen über den Grok-Chatbot von xAI, der direkt in die Infotainmentsysteme integriert ist.
Ja, genau der Grok, der von allen Seiten für seine ungenauen und haltlosen Behauptungen und, noch schlimmer, für antisemitische Hetze und andere Hassreden kritisiert wurde. Und das ist noch nicht alles. xAI hat kürzlich Grokipedia gestartet, eine Enzyklopädie-Plattform, die ganz klar Wikipedia Konkurrenz machen soll.
Stattdessen entwickelte es sich zu einem weiteren Magneten für Fehlinformationen und Chaos, was auf ganzer Linie Gegenreaktionen auslöste.
Hinter den Kulissen geht die finanzielle Beziehung zwischen Tesla und xAI laut einem Bericht . Demnach hat xAI „zig Millionen“ in Teslas Energiespeichersysteme investiert, insbesondere für den Einsatz in den umstrittenen Rechenzentren in Memphis. Gemeint sind hier die Akkus einerseits und die CO₂-ausstoßenden Turbinen andererseits. Eine ziemlich verwirrende Strategie, wenn man all jene fragt, die dachten, Elon Musk würde noch immer eine grüne Revolution vorantreiben. Man kann wohl sagen, dass dieser Zug längst abgefahren ist.
Elons KI-Nebenprojekt hat mit dem plötzlichen und aggressiven Ausbau seiner Rechenzentren in Memphis bereits für viel Kontroverse gesorgt. Die riesigen und energiehungrigen Anlagen werden mit Erdgasturbinen betrieben. Sie haben richtig gelesen: Fossile Brennstoffe.
Und Forscher in der Region schlagen Alarm wegen der Emissionen und ihrer Auswirkungen auf die ohnehin schon mangelhafte Luftqualität der Stadt.
Stellvertreterdrama, abgelehnte Deals und eine Billionen-Dollar-Frage
Die Tesla-Hauptversammlung der letzten Woche heizte die Stimmung weiter an. Wie Cryptopolitan ausführlich berichtete, wurden die Investoren aufgefordert, über zwei zentrale Punkte abzustimmen: Teslas geplante Investition in xAI und Elons gigantisches CEO-Gehaltspaket, das ihm letztendlich Tesla-Aktien im Wert von fast einer Billion Dollar einbringen könnte – vorausgesetzt, das Unternehmen erreicht einige beachtliche Meilensteine.
Der Vergütungsplan wurde offensichtlich angenommen. Die Investition in xAI hingegen nicht. Der Vorstand erhielt nicht genügend Unterstützung, um sie umzusetzen.
Teslas Rechtsabteilung prüft nun offenbar die nächsten Schritte, wie Brandon Ehrhart, Teslas Chefjustiziar, während des Treffens erklärte. Das bedeutet im Klartext: Diese ungewöhnliche Verflechtung zwischen dem Autohersteller und dem KI-Startup wird wohl noch eine Weile andauern.
Und um das Ganze noch weiter anzuheizen: xAI übernahm X (ehemals Twitter) im März in einem reinen Aktiendeal im Wert von 33 Milliarden Dollar. Diese Entscheidung verknüpfte Elons drei Geschäftsbereiche (Soziale Medien, Automobilindustrie und Künstliche Intelligenz) zu einem komplizierten und undurchsichtigen Knäuel, dessen Entwirrung noch niemand so recht weiß.
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