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Seoul zögert erneut: Googles Datenexport-Antrag bleibt in der Schwebe

Seoul zögert erneut: Googles Datenexport-Antrag bleibt in der Schwebe

Published:
2025-11-11 14:44:30
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Seoul verzögert weiterhin seine Entscheidung über Googles Antrag auf Datenexport.

Die südkoreanische Hauptstadt lässt Google weiter zappeln – der Tech-Riese wartet seit Monaten auf grünes Licht für seinen umstrittenen Daten-Transfer.

Regulierungs-Watchdogs prüfen noch immer die Compliance-Risiken, während Lobbyisten hinter den Kulissen Druck machen. Ein klassischer Fall von 'Hurry up and wait' im globalen Datenkrieg.

Bonus-Zynismus: Während Beamte Akten wälzen, hat Google längst algorithmic hedges platziert – wer braucht schon regulatorische Zustimmung, wenn man Dark Pools aus Big Data hat?

Seoul verzögert weiterhin seine Entscheidung über Googles Antrag.

Das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr teilte am Dienstag mit, dass es seine Entscheidung über Googles Antrag auf Export detaillierter südkoreanischer Kartendaten zur Verwendung auf Servern außerhalb des Landes verschoben hat.

Das Ministerium gab bekannt, dass sein Nationales Geographisches Informationsinstitut (NGII) Google 60 Werktage, also bis zum 5. Februar 2026, Zeit geben werde, um zusätzliche Dokumente vorzulegen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werde.

Südkorea hatte Googles Exportanträge bereits 2007 und 2016 unter Berufung auf Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit abgelehnt. Nach südkoreanischem Recht müssen Unternehmen, die Kartendaten mit sensiblen Einrichtungen verarbeiten, diese Informationen innerhalb der Landesgrenzen speichern, sofern sie keine Genehmigung der Regierung erhalten.

einer Mitteilung des Ministeriums verzögert sich die laufende Prüfung aufgrund von „Unstimmigkeiten“ zwischen Googles früheren Aussagen und dem jüngsten Antrag. Beamte erklärten, der Antrag des Unternehmens Sei nicht aktualisiert und enthalte nicht die Anfang des Jahres eingegangenen neuen Verpflichtungen zum Umgang mit südkoreanischen Geodaten.

Sicherheitsbedenken Südkoreas

Südkoreas Zögern rührt von den nationalen Sicherheitsrisiken her, denen das Land durch die Offenlegung sensibler Standorte ausgesetzt sein könnte. Die Behörden befürchten, dass die Speicherung detaillierter geografischer Daten auf ausländischen Servern die Zugriffskontrolle und die Einhaltung lokaler Bestimmungen erschweren würde.

Im September erklärte Google, es werde die sicherheitsrelevanten Forderungen Südkoreas erfüllen. Dazu gehört die Gewährleistung, dass Koordinateninformationen für Gebiete innerhalb des Landes den Nutzern nicht angezeigt werden, unabhängig davon, ob sie sich innerhalb oder außerhalb Südkoreas .

Das Unternehmen stimmte außerdem zu, Bilder wichtiger Sicherheitseinrichtungen wie Militärbasen und Regierungsgebäude unkenntlich zu machen. Laut Ministerium hatte Google diese Information in seiner Anwendung nicht aktualisiert.

Das Ministerium erklärte, diese Diskrepanz erschwere den Überprüfungsprozess, da die öffentlichen Stellungnahmen des Unternehmens und die offiziellen Unterlagen „nicht vollständig übereinstimmen“.

Aktuell verwendet Google für seine südkoreanischen Karten Daten im Maßstab 1:25.000, wodurch Straßen, Sehenswürdigkeiten und das Gelände weniger detailliert dargestellt werden. Laut Google mindert diese Einschränkung die Qualität der Navigationsdienste und lässt sie im Vergleich zu lokalen Wettbewerbern weniger effektiv erscheinen.

Lokale Technologieunternehmen wie Kakao Corp und Naver Corp bieten bereits Kartendienste auf Basis von Daten im Maßstab 1:5.000 an, sind aber verpflichtet, die Daten innerhalb Südkoreas zu speichern.

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