Rivers stoppt PTS-Umrechnungen nach Short-Angriff – Kurs stürzt um 75 % ab

Ein vermuteter Short-Angriff hat den Markt erschüttert: Rivers reagiert mit Aussetzung der PTS-Umrechnungen. Der Kurs brach innerhalb kürzester Zeit um satte 75 % ein – ein Albtraum für Long-Positionen.
Was steckt hinter dem Angriff? Die Plattform bleibt vage, doch die Community vermutet gezielte Manipulation. Während die einen von Marktineffizienzen sprechen, wittern andere Insider-Playbooks.
Die üblichen Verdächtigen? Hedgefonds, die mit Crypto-Derivaten die Volatilität ausreizen. Oder doch ein klassischer Pump-and-Dump – nur diesmal mit Hebel und Timing-Präzision.
Einzige Gewissheit: Die Retail-Investoren sitzen wieder mal auf den Verlusten. Aber hey – wer braucht schon Regulation, wenn man stattdessen ‚freie Märkte‘ mit 75 %-Stürzen genießen darf?
Fluss setzt Umbaumaßnahmen aus, um einen Zusammenbruch zu verhindern
Laut River begannen die Probleme am 7. November, als das Unternehmen erstmals verdächtige Aktivitäten an mehreren Börsen feststellte. Im selben Zeitraum wurden große Short-Positionen eröffnet, während gleichzeitig große Mengen an River-Punkten in RIVER umgewandelt und umgehend verkauft wurden.
River berichtete, dass man nach Feststellung der mutmaßlich verdächtigen Aktivitäten als erste Maßnahme RIVER-Token vom Markt zurückkaufte, um den fallenden Kurs und die negative Marktstimmung zu stabilisieren. Dies reichte jedoch nicht aus, um ein erneutes Auftreten zu verhindern, da zwei Tage nach dem erstendentdasselbe Handelsmuster erneut beobachtet wurde. Daraufhin setzte das River-Team die Umwandlung aller River-Punkte aus, da es sich nach eigenen Angaben um einen Angriff im Stil von Soro handelte.
In ihrer nachträglichen Analyse erklärte das Team, dass das Offenlassen des Mechanismus es Angreifern ermöglicht hätte, „den Druckkreislauf zu verstärken“, indem sie Short-Positionen und Konversionen nutzten, um die Liquidität weiter abzuschöpfen.
„Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Dilemma“, schrieb River. „Sollten wir tatenlos zusehen, wie das gesamte Ökosystem zusammenbricht, oder sollten wir die Notbremse ziehen, um die langfristigen Interessen der Mehrheit zu schützen? Wir haben uns für Letzteres entschieden.“
Nach Aussetzung der PTS-Umwandlung erklärte River, die mutmaßlichen Angreifer hätten ihre Short-Positionen geschlossen, was bestätige, dass die Intervention „einen noch größeren Kurssturz erfolgreich verhindert“ habe. Das Unternehmen hat inzwischen begrenzte Aktienrückkäufe wieder aufgenommen und überarbeitet seinen Umwandlungsmechanismus, um die Risikokontrolle zu verbessern.
Eine Schwäche im Konvertierungsdesign
Das River-Team räumte außerdem ein, dass das Ereignis auch strukturelle Mängel in ihrem Umwandlungsdesign aufgedeckt habe; sie erwähnten jedoch, dass sie den Umwandlungsmechanismus neu gestalten und verbesserte Risikokontrollen einführen, um künftige koordinierte Ausbeutung .
Um gegenüber Nutzern und der Community transparent zu sein, kündigte das Protokoll an, detaillierte On-Chain- und Börsendaten zu veröffentlichen, um die Geschehnisse zu erläutern. Zudem wird es eine Fragerunde (AMA) für die Community veranstalten, um auf die Anliegen der Inhaber einzugehen.
Um Spekulationen über eine mögliche Beteiligung an der Manipulation zu entkräften, erklärte das Unternehmen, dass es weder kurzfristige Handelsgeschäfte noch spekulative Partnerschaften tätigt. „Wir haben mehrere Angebote für ‚volatilitätsgetriebene‘ Partnerschaften abgelehnt, da wir davon überzeugt sind, dass $RIVER organisch und nachhaltig wachsen sollte“, hieß es in der Erklärung.
Die Nutzer von X lobten das Rivers-Team für seine proaktive Kommunikation und Reaktion bei der Schließung des Konvertierungsmechanismus, wodurch eine Reihe möglicher Ereignisse verhindert wurde, die zu einem totalen Marktversagen hätten führen können.
Während einige auf die AMA warten, andere das Team aufgefordert, klare Zeitpläne für die Dauer der Aussetzung der PTS-Umstellung vorzulegen und Meilensteine für die angekündigten Änderungen festzulegen, da dies wesentlich dazu beitragen würde, Ängste und Unsicherheiten unter den Nutzern zu reduzieren.
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