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Seoul verschärft den Kurs: Härtere Strafen gegen Nordkoreas Krypto-Raubzüge

Seoul verschärft den Kurs: Härtere Strafen gegen Nordkoreas Krypto-Raubzüge

Published:
2025-11-07 08:07:50
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Seoul erwägt neue Strafen angesichts zunehmenden Kryptodiebstahls in Nordkorea

Die südkoreanische Regierung zieht die Daumenschrauben an. Nach einer Serie spektakulärer Kryptodiebstähle durch nordkoreanische Hacker erwägt Seoul drastischere Sanktionen.

Cyberkrieg auf Blockchain-Ebene: Analysten schätzen, dass das Regime in Pjöngjang im letzten Jahr digitale Assets im Wert von über 2 Milliarden Dollar erbeutet hat – finanziert damit sein Waffenprogramm und umgeht internationale Sanktionen.

Die Financial Services Agency (FSA) prüft jetzt schärfere Meldevorschriften für Krypto-Börsen und könnte sogar Miner in die Pflicht nehmen. ‚Wenn die Diebe mit der Technologie Schritt halten, müssen es auch die Jäger tun‘, kommentiert ein Beamter trocken.

Währenddessen in der Privatwirtschaft: Exchange-Betreiber investieren Millionen in Sicherheitssysteme – Hauptsache, die Compliance-Kosten fressen nicht die gesamten Gewinne auf, bevor die nächste Bullrun-Saison beginnt.

Kim sagt, Südkorea folge dem Beispiel der Vereinigten Staaten.

Die zweite stellvertretende Außenministerin Kim erklärte, ihr Land warte auf eine Klarstellung der USA bezüglich der internen Koordinierung. Sie fügte hinzu, Washington arbeite derzeit an der Überarbeitung und Anpassung des gemeinsamen Faktenblatts zum Ergebnis des Treffens zwischendent Donald TRUMP unddent Lee Jae Myung in der vergangenen Woche.

Das US-Finanzministerium erklärte , die nordkoreanische Regierung stütze sich auf verschiedene illegale Aktivitäten, darunter Cyberkriminalität, und beauftrage ihre Hacker ausdrücklich damit, auf diese Weise Gelder zu beschaffen. Weiter hieß es, nordkoreanische Cyberkriminelle hätten bisher drei Milliarden US-Dollar, hauptsächlich in Kryptowährung, durch Social Engineering und hochentwickelte Schadsoftware erbeutet.

„Indem diese Akteure Einnahmen für die Waffenentwicklung Pjöngjangs generieren, bedrohen sie unmittelbar die Sicherheit der USA und der Welt. Das Finanzministerium wird weiterhin gegen die Drahtzieher und Unterstützer dieser Machenschaften vorgehen, um die illegalen Einnahmequellen der DVRK abzuschneiden.“ 

– John Hurley , Staatssekretär im Finanzministerium für Terrorismusbekämpfung und Finanzaufklärung 

Das US-Finanzministerium wies jedoch darauf hin, dass die Ergreifung dieser nordkoreanischen Akteure zunehmend schwieriger werde, da sie unter falscherdentweltweit agierten. Sie arbeiteten zudem mit nicht-nordkoreanischen Freiberuflern an Projekten zusammen, die ursprünglich von der nordkoreanischen Regierung in Auftrag gegeben worden seien, und teilten anschließend die Einnahmen. 

Das Ministerium erklärte weiterhin, dass sämtliche Vermögenswerte und Geschäftsbeziehungen mit sanktionierten Personen oder Organisationen gesperrt seien und dem OFAC (Office of Foreign Assets Control des US-Finanzministeriums) gemeldet werden müssten. Der nordkoreanischedent Kim Jong Un hingegen hält diese Maßnahmen für feindselig.

Ang sagt, Südkorea habe bereits zuvor Sanktionen gegen Nordkorea erwogen.

Angela Ang, Leiterin der Abteilung für Politik und strategische Partnerschaften für den asiatisch-pazifischen Raum bei TRM Labs, erklärte, dies wäre nicht das erste Mal, dass Südkorea dent Sanktionen gegen Nordkorea erwägt . Sie fügte hinzu, dass die OFAC-Sanktionen weitreichende Folgen hätten, da sie den Zugang zum globalen Finanzsystem unterbinden, und dass südkoreanische Sanktionen als Verstärkung dieser Beschränkungen wahrgenommen würden.

Ryan Yoon, leitender Analyst bei Tiger Research, bestätigte ebenfalls die hohe Wahrscheinlichkeit weiterer Sanktionen Südkoreas gegen Nordkorea. Die Auswirkungen könnten jedoch weniger gravierend ausfallen. Yoon wies darauf hin, dass die Eskalation zwischen Nord- und Südkorea auf Nordkoreas Atomtests im Jahr 2016 zurückzuführen sei. Der großangelegte Austausch zwischen den beiden Ländern Sei in dieser Zeit vollständig zum Erliegen gekommen, und es seien weiterhin kleinere Sanktionen verhängt worden.

Cryptopolitan berichtete bereits, dass der Abgeordnete Lee Yang-soo von der regierenden Volksmachtpartei die südkoreanischen Finanzbehörden aufgefordert hat, Kryptobörsen in der Region genau zu überwachen. Er fügte hinzu, dass diese vor allem die wahre Natur dieser illegalen Handlungen genaudentund Gegenmaßnahmen entwickeln sollten.

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