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SoftBank stürzt 13 % ab: KI-Aktien in Asien brechen spektakulär ein

SoftBank stürzt 13 % ab: KI-Aktien in Asien brechen spektakulär ein

Published:
2025-11-05 03:31:35
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SoftBank verlor rund 13 %, da KI-bezogene Aktien in ganz Asien stark nachgaben.

KI-Hype platzt: Asiens Tech-Giganten bluten

Der große Absturz

SoftBank verliert satte 13 Prozent - ein vernichtendes Signal für den gesamten asiatischen KI-Sektor. Was gestern noch als Goldgrube galt, entpuppt sich heute als finanzielles Schwarzes Loch. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 13 Prozent Verlust innerhalb kürzester Zeit.

Domino-Effekt im Technologiepark

Nicht nur SoftBank ächzt unter der Last. Der gesamte KI-Markt in Asien zeigt Risse. Investoren flüchten aus den einstigen Lieblingsaktien - Panikverkäufe treiben die Kurse weiter in den Keller. Die einstigen Hoffnungsträger werden zu Belastungen.

Realität checkt ein

Die Ernüchterung folgt auf den KI-Rausch. Analysten korrigieren ihre Prognosen nach unten, während die Märkte die überzogenen Erwartungen brutal korrigieren. Ein klassischer Fall von zu viel Heißluft in zu kurzer Zeit - typisch für Hype-Zyklen im Technologiesektor.

Die große Ernüchterung: Manchmal ist der einzige künstliche Intelligenz an der Börse die Dummheit der Investoren, die jedem Trend hinterherlaufen.

Asiatische Technologie- und Chipaktien verzeichneten an allen Märkten starke Verkäufe.

Der südkoreanische Kospi fiel um 5,97 %, wobei die Chip-Giganten Samsungtronund SK Hynix Verluste von über 7 % bzw. 8 % verzeichneten. Der Kosdaq, der Aktien kleinerer Unternehmen abbildet, gab um 5,39 % nach.

Der Abschwung traf auch Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), den weltweit größtentracvon Halbleitern, dessen Aktienkurs um 2 % sank. In China fiel Alibaba um mehr als 3 % und Tencent um über 2 %. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor 1,36 %, und der CSI 300 in Festlandchina brach um 0,9 % ein. Selbst der australische S&P/ASX 200 verzeichnete Rückgänge von 0,77 %, obwohl sein Anteil an KI-Unternehmen geringer ist als der anderer Indizes.

Anleger folgten dem Kurssturz in Asien, der sich am Vorabend auf Verluste großer US-amerikanischer KI- und Cloud-Unternehmen trac. Palantir fiel um rund 8 %, obwohl die Ergebnisse des dritten Quartals besser als erwartettron. Oracle gab um 4 % nach, AMD verlor knapp 4 %, und auch Nvidia und Amazon verzeichneten Kursverluste. Händler konzentrierten sich weniger auf die übertroffenen Gewinnerwartungen als vielmehr auf die stark gestiegenen Bewertungen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des S&P 500 ist auf über 23 gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit 2000 erreicht. Dies schürt die Sorge, dass sich die Marktsituation vor dem Platzen der Dotcom-Blase wiederholen könnte.

Michael Burry, bekannt für seine Vorhersage der Finanzkrise von 2008, gab unterdessen über Scion Asset Management neue Short-Positionen bei Nvidia und Palantir bekannt. Beide Unternehmen gelten als Schlüsselfiguren des KI-Booms und seiner extrem hohen Bewertungen.

Der Kurssturz wurde auch durch vorsichtige Äußerungen von der Wall Street beeinflusst. Die CEOs von Goldman Sachs und Morgan Stanley erklärten diese Woche, Anleger sollten sich auf einen möglichen Marktrückgang in den nächsten zwei Jahren einstellen. Ihre Kommentare fielen zeitlich mit der Einschätzung der Capital Group zusammen, die „Alles-Rallye“ Sei zu weit gegangen.

Andrew Jackson, Leiter der japanischen Aktienstrategie bei Ortus Advisors, fasste die Stimmung des Tages treffend zusammen: „Endlich setzt ein Ausverkauf ein, nachdem die ‚Alles-Rallye‘ nach den Äußerungen der CEOs und der Capital Group, dass die Märkte eine Korrektur benötigten, eine Pause einlegt.“

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