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Riot stürmt ins dritte Quartal: 180,2 Mio. USD Umsatz und 104,5 Mio. USD Nettogewinn - Bitcoin-Miner zeigt Wall Street, wie’s läuft!

Riot stürmt ins dritte Quartal: 180,2 Mio. USD Umsatz und 104,5 Mio. USD Nettogewinn - Bitcoin-Miner zeigt Wall Street, wie’s läuft!

Published:
2025-10-30 21:41:19
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Amazon meldet für das dritte Quartal einen Umsatz von 180,2 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 1,95 US-Dollar und übertrifft damit die Erwartungen.

Während traditionelle Banken noch über Zinssätze diskutieren, zeigt Riot den Finanzriesen, wie man in der digitalen Ära wirklich Geld verdient.

Die Bitcoin-Mining-Maschine läuft heiß

Mit 180,2 Millionen US-Dollar Umsatz und einem schlanken Nettogewinn von 104,5 Millionen US-Dollar beweist Riot, dass Kryptowährungs-Unternehmen keine Nischenplayer mehr sind. Das sind Zahlen, die selbst etablierte Tech-Giganten neidisch machen würden.

Proof-of-Work zahlt sich aus

Während traditionelle Unternehmen mit Supply-Chain-Problemen kämpfen, generiert Riot weiterhin stabile Erträge durch das Mining des digitalen Goldes. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Krypto-Revolution ist nicht aufzuhalten.

Finanzanalysten reiben sich verwundert die Augen - wer hätte gedacht, dass das Mining von digitalen Assets profitabler sein könnte als so manches traditionelle Geschäftsmodell?

Amazon baut das Projekt Rainier, um anthropische Modelle auszuführen.

Am Mittwoch Amazon ein neues KI-Rechenzentrum im Wert von 11 Milliarden Dollar mit dem Namen Project Rainier, das für die Unterbringung und das Training von Modellen des Chatbot-Entwicklers Anthropic (Claude) konzipiert wurde.

Amazon hat bereits 8 Milliarden Dollar für Anthropic zugesagt und erklärt, dass das Startup bis Ende 2025 1 Million kundenspezifische Trainium2-Chips verwenden wird.

Dieser Schritt erfolgt inmitten eines Wettbewerbs um KI-Aufträge unter Cloud-Anbietern. Amazons Projekt Rainier soll die Befürchtungen zerstreuen, das Unternehmen falle ins Hintertreffen. Anthropic hat letzte Woche zudem seine Zusammenarbeit mit Google durch eine milliardenschwere Cloud-Partnerschaft ausgebaut. Meta hat derweil bedeutende Cloud-tracmit Google und Oracle unterzeichnet.

Amazons KI-Aktivitäten umfassen auch Q, einen Chatbot für Geschäftskunden, und Bedrock, eine generative KI-Plattform für Cloud-Nutzer. Das Unternehmen gab an, dass in diesem Jahr 250 Millionen Kunden den Online-Verkaufsassistenten Rufus genutzt haben und dass 60 % von ihnen nach der Nutzung des Chatbots eher einen Kauf tätigen würden.

Trotz verstärkter Investitionen in KI senkt Amazon die Kosten an anderer Stelle. Am Dienstag bestätigte das Unternehmen die Entlassung von 14.000 Mitarbeitern in der Unternehmenszentrale. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Unternehmen effizienter und weniger bürokratisch zu gestalten.

„Wir reorganisieren uns, um schneller reagieren zu können, insbesondere im Bereich KI“, sagte ein Sprecher. Die Entlassungen trieben die Abfindungskosten im Quartal auf 1,8 Milliarden US-Dollar. Amazon gab bekannt, dass die aktuelle Mitarbeiterzahl bei 1,58 Millionen liegt, ein Anstieg von 2 % gegenüber dem Vorjahr.

Amazon meldet stagnierendes Einkommen und einigt sich mit der FTC im Streit um Prime

Amazon meldete ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden US-Dollar, was dem Wert des Vorjahreszeitraums entspricht. Diese Zahl beinhaltet jedoch zwei wesentliche Posten: eine Einigung mit der Federal Trade Commission (FTC) in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar wegen „irreführender“ Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit Prime-Abonnements sowie Abfindungen in Höhe von 1,8 Milliarden US-Dollar im Zuge der jüngsten Entlassungsrunde.

Mit Blick auf die Zukunft erklärte das Unternehmen, es erwarte für das vierte Quartal einen Umsatz zwischen 206 Milliarden und 213 Milliarden US-Dollar, wobei der Mittelwert von 209,5 Milliarden US-Dollar über den von Analysten prognostizierten 208 Milliarden US-Dollar liege.

Das erwartete operative Ergebnis liegt zwischen 21 Milliarden und 26 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der durchschnittlichen Wall-Street-Prognose von 23,8 Milliarden US-Dollar.

Andy sagte, Zölle könnten Amazons Geschäftsentwicklung weiterhin beeinträchtigen. Im letzten Quartalsgespräch merkte er an, dass die Zollerhöhungen unterdent Donald TRUMP die Verbrauchernachfrage nicht beeinträchtigt oder zu Preissprüngen geführt hätten … zumindest noch nicht.

Doch die Handelspolitik bleibt für Amazon ein wichtiges Thema. Das Unternehmen warnte außerdem, dass sich die Prognosen je nach politischer Entwicklung ändern könnten.

Die Veröffentlichung der Quartalszahlen des Unternehmens erfolgte gut eine Woche nach einem mehr als 15-stündigen AWS-Ausfall, der mehrere Websites lahmlegte. Auch Microsoft hatte kurz vor der Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen mit Ausfällen seiner Azure- und 365-Plattformen zu kämpfen.

Trotz dieser Probleme liefern sich alle drei Unternehmen weiterhin ein Wettrennen um die KI-Dominanz durch Cloud-Infrastruktur.

Amazon ist zwar immer noch der größte Cloud-Infrastrukturanbieter der Welt, aber der Wettlauf um die Vorherrschaft im Bereich der generativen KI zwingt alle dazu, schnell zu investieren und noch schneller zu skalieren.

Das Rainier-Zentrum, der Chip-Deal mit Anthropic und neue KI-Dienstleistungen sind Amazons aktuelle Antworten. Nun wird die Wall Street genau beobachten, ob diese Maßnahmen ausreichen, um den Abstand zu den schneller wachsenden Konkurrenten zu verringern.

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