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Bank of China trotzt schwacher Kreditnachfrage: 60,1 Mrd. Yen Gewinn im dritten Quartal

Bank of China trotzt schwacher Kreditnachfrage: 60,1 Mrd. Yen Gewinn im dritten Quartal

Published:
2025-10-28 17:19:45
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Bank of China stabil im dritten Quartal mit 60,1 Mrd. Yen Gewinn trotz schwacher Kreditnachfrage

Chinas Bankengigant beweist Widerstandsfähigkeit in turbulenten Zeiten

Stabilität gegen alle Widrigkeiten

Während traditionelle Kreditgeschäfte ins Stocken geraten, findet die Bank of China andere Wege, ihre Bilanz zu stärken. Die 60,1 Milliarden Yen sprechen eine klare Sprache - dieser Finanzriese weiß, wie man auch in schwierigen Märkten überlebt.

Man fragt sich fast, ob schwache Kreditnachfrage vielleicht sogar vorteilhaft sein könnte, wenn man trotzdem solche Zahlen vorlegt. Vielleicht sollten andere Banken von dieser Meisterleistung lernen - oder einfach aufhören, sich hinter 'schwierigen Marktbedingungen' zu verstecken.

Geringe Kreditbereitschaft setzt das Bankensystem unter Druck

Die allgemeine Konjunktur verlangsamte sich. Offizielle Zahlen der vergangenen Woche zeigten, dass Chinas Wirtschaft im dritten Quartal so langsam wuchs wie seit einem Jahr nicht mehr.

Gleichzeitig zeigten die Daten der People's Bank of China, dass die Zahl der neuen Yuan-Kredite an die Realwirtschaft in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 851 Milliarden Yen zurückging. Das bedeutet, dass Haushalte und Unternehmen schlichtweg nicht viel Geld aufnehmen.

Die Anleger achten besonders auf die Rentabilität und die Qualität ihrer Vermögenswerte, da die Banken in China in hohem Maße auf Kredite angewiesen sind, um die Konjunktur wieder anzukurbeln.

Die chinesischen Geschäftsbanken verzeichneten im ersten Halbjahr insgesamt einen Gewinn von 1,24 Billionen Yen, ein Rückgang von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig erreichten die notleidenden Kredite mit 3,4 Billionen Yen den höchsten jemals verzeichneten Stand. Der Druck ist da. Und er bleibt nicht verborgen.

Die anderen großen Banken, die Industrial & Commercial Bank of China, die China Construction Bank und die Agricultural Bank of China, werden ihre Quartalszahlen voraussichtlich am Donnerstag veröffentlichen.

Alle werden gespannt sein, ob ihre Ergebnisse das gleiche Bild widerspiegeln: stabile Margen, geringe Kreditnachfrage und keine starke Verschlechterung.

Zentralbank signalisiert Rückkehr zum Anleihenkauf

Analysten erwarten nun, dass die People's Bank of China wieder in den Anleihenmarkt einsteigt. Dies wäre die erste Wiederaufnahme des Anleihenkaufs seit Januar.

Das Ziel wäre einfach: cash zu stützen, Liquiditätsengpässe zu vermeiden und Marktschwankungen zu dämpfen, die dadurch entstehen, dass Händler aufgrund der verbesserten Handelsstimmung zwischen den USA und China in steigende Aktienkurse umschichten.

In einer Mitteilung von Shenwan Hongyuan Securities, zu der auch Analysten unter der Leitung von Huang Weiping gehören, heißt es, der Anleihenhandel könne sich „kurzfristig auf Nettokäufe konzentrieren“. Weiter heißt es, dass staatliche Kredite derzeit eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung spielen.

PBOC-Gouverneur Pan Gongsheng sagte am Montag, die Bank werde den Anleihehandel am offenen Markt wieder aufnehmen, nannte jedoch keinen Zeitplan. Zuvor hatte er erklärt, die Aussetzung in diesem Jahr Sei auf Ungleichgewichte bei Angebot und Nachfrage sowie ein höheres Marktrisiko zurückzuführen.

Vor der Pause kaufte die Zentralbank innerhalb von fünf Monaten Staatsanleihen im Nettowert von 1 Billion Yen, beginnend mit der Eröffnung regulärer Transaktionen mit Primärhändlern im August 2024.

Dieser Höhenflug endete im Januar, als die Renditen aufgrund des schwachen Konjunkturvertrauens auf Rekordtiefs fielen. Seitdem stiegen die Anleiherenditen, und die 10-jährige Benchmark erreichte im September ihren Jahreshöchststand. Dieser Anstieg macht Anleihekäufe nun leichter vertretbar.

Guosheng Securities schätzt, dass die Zentralbank Staatsanleihen im Wert von 700 bis 1 Billion Yen kaufen muss, um ihre Bestände wieder aufzustocken. Ihr Anleiheportfolio sank von Dezember bis September aufgrund fälliger Schuldverschreibungen um 660 Milliarden Yen auf 2,22 Billionen Yen.

Analysten von Huaxi Securities sagten, die PBOC werde möglicherweise sowohl kurzfristige als auch langfristige Staatsanleihen kaufen. Sie wiesen darauf hin, dass das Angebot an 5- bis 10-jährigen Anleihen in diesem Jahr gestiegen sei, was die Bank dazu bewegen könnte, in dieser Runde mehr langfristige Anleihen zu kaufen.

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