Ford schickt Elektro-Teams in die Vollen: F-150-Produktion in Dearborn wird hochgefahren

Ford dreht am Personal-Rad - Elektro-Teams werden umgeschichtet, um die ikonische F-150-Produktion in Dearborn zu boosten.
Der Verbrenner-Klassiker frisst Strom
Ford pumpt frisches Blut in die Fertigungslinien. Spezialisten aus der Elektrosparte werden abgezogen, um die Produktion des profitablen Pickups anzukurbeln. Ein klarer Fall von 'Cash is King' - während die Börse über grüne Träume schwärmt, zahlt am Ende doch der Verbrenner die Rechnungen.Dearborn läuft heiß
Die Produktionsstätten arbeiten bereits auf Hochtouren. Jedes zusätzliche Team bedeutet mehr Trucks, mehr Umsatz, mehr Gewinn. Ein klassischer Fall von Ressourcen-Umschichtung - warum in Zukunftstechnologien investieren, wenn die Gegenwart so schön klingelt?Elektro vs. Verbrenner: Der interne Kampf
Während die Elektro-Abteilung Personal abgibt, zeigt Ford klare Prioritäten. Der F-150 bleibt das Zugpferd - und Zugpferde frisst man nicht, selbst wenn sie Benzin schlucken. Ein Wink für Anleger: Manchmal lohnt sich Altbewährtes mehr als hippe Zukunftsvisionen. Ford beweist: In der Autoindustrie zählt nicht, was morgen kommt, sondern was heute Geld bringt. Und solange die Kasse klingelt, wird der Verbrenner weiter brummen - egal was die ESG-Fonds predigen.Ford friert die Produktion von Elektrofahrzeugen ein, um die Produktion von Benzin-Lkw zu verdoppeln
Das Novelis-Werk in Oswego liefert einen großen Teil des Aluminiums, das in den Lastwagen von Ford verwendet wird. Daher wurde die Lieferkette des Werks schwer vom Brand getroffen.
Der Finanzchef von Ford warnte während der Telefonkonferenz am Donnerstag, dass das Feuer bis zu 2 Milliarden Dollar des bereinigten Gewinns des Unternehmens im vierten Quartal 2025 vernichten könnte.
James Farley, der CEO des Unternehmens, sagte während der Telefonkonferenz: „Wir schaffen bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze, um die Produktion der F-Serie zu steigern, verlorene Mengen wieder aufzuholen und die Tron Kundennachfrage zu erfüllen.“ Und Teil dieses Plans ist, die Produktion des F-150 Lightning einzufrieren, der im derzeit leeren Rouge Electric Vehicle Center gebaut wird.
Laut der Pressemitteilung „bleibt die Montage des F‑150 Lightning im Rouge Electric Vehicle Center pausiert, da Ford den Benzin- und Hybrid-Trucks der F‑Serie den Vorzug gibt, die für Ford rentabler sind und weniger Aluminium verbrauchen.“
Daher wird jeder einzelne Mitarbeiter dieses Werks auf die Benzin- und Hybridmodelle konzentriert, die derzeit tatsächlich Geld einbringen.
Ford erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 50,5 Milliarden US-Dollar, 9 % mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2024. Der Aktienkurs des Unternehmens ist im vergangenen Jahr um 11,6 % gestiegen.
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