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Chinas Märkte explodieren wieder: KI-Boom prallt auf schwache Konsumausgaben

Chinas Märkte explodieren wieder: KI-Boom prallt auf schwache Konsumausgaben

Published:
2025-10-09 01:41:32
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Chinas Märkte öffnen wieder, da KI-Optimismus mit schwachen Ausgaben kollidiert

KI-Euphorie treibt Märkte in die Höhe - doch Verbraucher halten den Geldbeutel geschlossen

Die Wiedereröffnung der chinesischen Märkte entwickelt sich zum Zwei-Geschwindigkeiten-Rennen: Während KI-Unternehmen Rekordbewertungen einfahren, bleiben die Einzelhandelsumsätze bedenklich schwach.

Technologie-Titanen dominieren

KI-Firmen schießen wie Pilze aus dem Boden und sammeln Milliardeninvestitionen ein. Algorithmen-gesteuerte Plattformen verzeichnen dreistellige Wachstumsraten - ein klarer Kontrast zum Einzelhandelssektor.

Verbraucher bleiben skeptisch

Trotz lockerer Beschränkungen geben Chinas Haushalte deutlich weniger aus als erwartet. Die Sparquote erreicht neue Höchststände, während Luxusgüterhändler über leere Geschäfte klagen.

Regierung zwischen den Fronten

Peking feiert die KI-Revolution als Wirtschaftsmotor, kämpft aber gleichzeitig mit strukturellen Konsumproblemen. Ein klassischer Fall von 'Die eine Hand weiß nicht, was die andere tut' - typisch für zentralisierte Planung.

Die Diskrepanz zwischen Technologie-Hype und Realwirtschaft wird immer offensichtlicher. Während KI-Aktien neue Allzeithochs feiern, fragt man sich: Wer soll all diese smarten Produkte eigentlich kaufen?

Chinesische Händler suchen nach Hinweisen auf politische Veränderungen auf dem Markt 

Während der Schließung des chinesischen Marktes fiel der Wert der in Hongkong notierten Aktien der wichtigsten Festlandländer um 0,3 %, wobei der Offshore-Yuan leicht nachgab.

Angesichts der Lage suchen Händler nach Hinweisen auf politische Veränderungen im Vorfeld des Parteitags der Kommunistischen Partei, der vom 20. bis 23. Oktober stattfinden soll. Bei diesem Treffen werden die Beamten Pläne diskutieren, die in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen.

Ein weiterer Faktor, der Hoffnung auf eine Lösung weckt, ist ein mögliches Treffen zwischen US-dent Donald TRUMP und demdent der Volksrepublik China, Xi Jinping. Das Treffen soll im November beim APEC-Gipfel in Südkorea stattfinden. Analysten gehen davon aus, dass dies Auswirkungen haben könnte, wenn die Zollverhandlungen wieder aufgenommen werden.

Xin-Yao Ng, Investment Director und Fondsmanager bei Aberdeen Investments, kommentierte das Diskussionsthema und erklärte, er Sei mit den ersten Daten zum Tourismus während der Feiertage nicht zufrieden.

Er sagte voraus, dass die Daten in etwa gleich bleiben oder sinken würden, sofern nicht später neue und genauere Informationen veröffentlicht würden. Der Fondsmanager machte diese Bemerkungen im Hinblick auf die Öffnung des chinesischen Festland-Aktienmarktes. 

In der Zwischenzeit haben zuverlässige Quellen hervorgehoben, dass der CSI 300 Index bis September fünf Monate in Folge gestiegen ist, was seinen anhaltenden Erfolg seit 2017 unterstreicht.

Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch die gestiegene Aufregung um Chip-Aktien ausgelöst, nachdem DeepSeek ein neues Modell vorgestellt und Huawei Technologies Co. angekündigt hatte, die Produktion seiner Top-KI-Chips verdoppeln zu wollen. 

Anschließend wies Ian Samson, Multi-Asset-Portfoliomanager bei Fidelity International in Singapur, darauf hin, dass schnell wachsende chinesische Unternehmen, insbesondere im Internetsektor, im Vergleich zu anderen Unternehmen weltweit als sehr attraktiv angesehen werden, wenn sie ihre Gewinnerwartungen erfüllen können.

Schwache Verbraucherausgaben in China geben Anlass zur Sorge am Markt 

Die Ausgaben während der Goldenen Woche deuten darauf hin, dass die Verbraucher vorsichtig mit ihrem Geld umgehen. Quellen zufolge gaben die Menschen weiterhin Geld für Reisen und Erlebnisse aus, doch die Nachfrage an den Kinokassen und bei den Fluggesellschaften war nicht so stark wie erwartet.

Darüber hinaus gaben die Aktien von Filmaktien wie Maoyan Entertainment und Damai Entertainment Holdings Ltd. in Hongkong stark nach, nachdem Citigroup auf niedrige Ticketverkäufe hingewiesen hatte.

Reisende hingegen wechselten von Flugzeug und Bahn zu Autoreisen, und die Zahl der Autobahnpassagiere in Privatwagen stieg während der Goldenen Woche im Vergleich zum Vorjahr um 6 %, so Morgan Stanley.

Dies geschah, nachdem Daten des Verkehrsministeriums zeigten, dass das gesamte Passagieraufkommen in den ersten sieben Tagen um etwa 7 % höher war als im Vorjahr. Dieser Prozentsatz stellt einen Rückgang gegenüber dem 8-prozentigen Anstieg dar, der während der fünftägigen Feiertage am Tag der Arbeit im Mai zu verzeichnen war.

In Bezug auf die Situation erklärten Analysten von Julius Bär, dass die Ergebnisse der Golden Week darauf hindeuten, dass die Verbraucherausgaben in China weiterhin schwach sind, und dies wird wahrscheinlich den Druck auf die Anleger erhöhen, ihre Anteile an Aktien aus dem Konsumgüterbereich zu verkaufen.

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