Michael Dell warnt: KI-Boom wird trotz Rekordumsätzen bald übers Ziel hinausschießen

KI-Goldrausch treibt Umsätze in die Höhe - doch Dell prophezeit unweigerliche Überhitzung
Der Tech-Titan schlägt Alarm
Michael Dell, Gründer des gleichnamigen Technologieimperiums, sieht dunkle Wolken am KI-Horizont. Während künstliche Intelligenz aktuell Umsatzrekorde jagt, warnt der Branchenveteran vor unvermeidlichen Exzessen. 'Jeder Hype-Zyklus endet mit einer Korrektur', so seine düstere Prognose.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache
Explodierende Umsätze befeuern derzeit den KI-Sektor - doch genau diese scheinbar positiven Kennzahlen bergen nach Dells Einschätzung die größte Gefahr. Überinvestitionen und übertriebene Erwartungen könnten die Branche in gefährliche Gewässer navigieren.
Typisch Wall Street - erst übertreiben, dann bereuen
Die Finanzwelt stürzt sich mal wieder kopfüber in den nächsten Hype, nur um später überrascht zu sein, wenn die Blase platzt. Während traditionelle Anleger ihre Lektion nie zu lernen scheinen, setzen kluge Köpfe auf die wirklich zukunftsweisenden Technologien: dezentrale Finanzsysteme und Krypto-Assets, die echte Wertschöpfung ermöglichen - nicht nur leere KI-Versprechungen.
Dell baut Umsatz mit Nvidia-Chips und Großkunden aus
Michael erklärte, dass die KI-Server des Unternehmens mit Nvidias Blackwell Ultra-Chips betrieben werden. Diese Maschinen werden dann an Schwergewichte wie CoreWeave, einen Cloud-Service-Anbieter, und xAI, das von Elon Musk geführte Startup, verkauft. Die Börse reagierte schnell auf diesen Boom.
Die Dell-Aktien stiegen am Dienstag um mehr als 3 %, unmittelbar nachdem das Unternehmen vor Analysten seine langfristigen Wachstumsaussichten angehoben hatte.
Michael erhöhte das erwartete jährliche Umsatzwachstum des Unternehmens von 3 bis 4 % auf 7 bis 9 %. Der verwässerte Gewinn je Aktie soll nun um 15 % steigen, fast doppelt so viel wie die zuvor angestrebten 8 %.
Dies folgte auftronErgebnisse im zweiten Quartal im August. Mit Blick auf die Zukunft sagte Michael, das Unternehmen plane, im Geschäftsjahr 2026 KI-Server im Wert von 20 Milliarden Dollar auszuliefern, was doppelt so viel Sei wie im letzten Jahr.
Doch während die Umsätze explodieren, gibt es ein Problem, das niemand ignorieren kann: Strom.
„Das ist die klare Einschränkung, von der wir von unseren Kunden, einschließlich OpenAI, hören“, sagte Michael. „Viele Kunden sagen uns sogar: ‚Liefern Sie es nicht vor diesem Tag, weil wir im Gebäude keinen Strom dafür haben.‘“
Fragen zur Stromversorgung überschatten den KI-Ausbau
Das Ausmaß dieser Projekte ist atemberaubend. Im September kündigte OpenAI eine Partnerschaft mit Nvidia zum Bau von Rechenzentren mit einer Leistung von mindestens 10 Gigawatt an.
Dies entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von etwa acht Millionen US-Haushalten, wie aus einer Analyse von CNBC auf Grundlage von Daten der Energy Information Administration hervorgeht. Die größten Technologieunternehmen (Microsoft, Google und Amazon) haben zudem Milliarden von Dollar in neue KI-Anlagen investiert.
Michael wies darauf hin, dass Dell zwar Server so energieeffizient wie möglich gestalten könne, die Realität jedoch darin liege, dass diese neuen Projekte enorme Mengen Strom verbrauchen würden.
Die Frage ist, ob diese Energie überhaupt schon vorhanden ist. Regierungsdaten zeigen, dass das US-Stromnetz bis 2025 voraussichtlich um 63 Gigawatt erweitert wird. Die 10 Gigawatt, die an OpenAI und Nvidia gekoppelt sind, würden fast 16 Prozent dieser Gesamtzunahme ausmachen.
„Letztendlich werden Sie Rechenleistung und Energie benötigen, wenn Sie zig Billionen Token generieren, Intelligenz schaffen und die Wirtschaft vorantreiben wollen“, sagte Michael.
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