Aster stürmt auf Platz 2 im globalen Gebührenranking - nur Tether bleibt unerreicht

Aster durchbricht die DeFi-Decke und katapultiert sich im globalen Gebührenvergleich auf den zweiten Platz. Tether hält sich hartnäckig an der Spitze - doch der Abstand schmilzt.
Die Aufstiegsdynamik
Während traditionelle Finanzinstitute noch über Gebührenmodelle diskutieren, schreiben Krypto-Projekte die Regeln neu. Aster's Performance zeigt: DeFi-Protokolle können mit etablierten Playern mithalten - und sie teilweise überholen.
Das Rennen um die Gebührenkrone
Tether bleibt zwar vorne, aber der Druck wächst. Die stabile Coin-Dominanz bröckelt, während innovative Protokolle wie Aster Marktanteile gewinnen. Banker mögen über Krypto-Gebühren lästern - doch ihre eigenen Gebührenmodelle wirken plötzlich altbacken.
Die Zukunft der Transaktionskosten
Dieser Aufstieg signalisiert mehr als nur einen Rankingsprung. Er markiert den Beginn einer neuen Ära, in der DeFi-Gebührenstrukturen zum Industriestandard werden könnten. Traditionelle Finanzdienstleister sollten sich warm anziehen - oder besser noch: ihre Gebühren überdenken.
Die Dynamik im Einzelhandel häuft sich in riskanten Wetten an
Derzeit sitzen Chinas Haushalte auf Ersparnissen von 160 Billionen Yuan, rund 22 Billionen Dollar. Doch kaum 5 Prozent davon sind an der Börse angelegt. Analysten erklärten gegenüber CNBC, dass es eine große Lücke für den Zufluss weiterer cash gebe, insbesondere da die Einlagenzinsen weiter sinken und Immobilieninvestitionen stagnieren. Dieses cash sucht nach Bewegung, und der Weg dorthin führt in Aktien.
Dennoch sind nicht alle gelassen. Hao Hong, geschäftsführender Gesellschafter und CIO bei Lotus Asset Management, sagte, die ganze Sache ergebe keinen Sinn, wenn man sich die Zahlen anschaue.
„Die Fundamentaldaten unterstützen die Dynamik nicht gut, aber die Märkte folgen immer den Fundamentaldaten“, sagte . Er glaubt zwar nicht, dass es sich bereits um eine voll entwickelte Blase handelt, warnt aber davor, dass diese kurz bevorsteht, insbesondere in Bereichen wie Technologie- und Auftragsforschungsunternehmen trac die mit Pharma-, Biotech- und Medizintechnikunternehmen zusammenarbeiten. Diese Bereiche laufen für seinen Geschmack zu heiß.
Goldman Sachs erklärte unterdessen, dass diese Rallye allein in diesem Jahr die Marktkapitalisierung chinesischer und Hongkonger Aktien um mehr als drei Billionen Dollar erhöht habe. Doch das steht in keinem Verhältnis zum Zustand der chinesischen Wirtschaft. Es gibt keine Anzeichen für eine nachhaltige Erholung.
Der japanische Finanzkonzern Nomura warnte erst letzten Monat, dass dieses Wachstum möglicherweise auf einer „übermäßigen Verschuldung“ beruht und sich auf Blasenbildung auswirkt, insbesondere da andere Anzeichen auf eine Schwäche hindeuten.
Konjunkturschwäche hinkt dem Technologieboom hinterher
Auch die Wirtschaftszahlen vom August trugen nicht zur Beruhigung bei. Die Industrieproduktion wuchs in diesem Monat nur um 5,2 Prozent, verglichen mit 5,7 Prozent im Juli. Das ist der schwächste Wert seit August letzten Jahres. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr nur um 3,4 Prozent; Analysten hatten auf 3,9 Prozent gehofft, und der Juli schnitt mit 3,7 Prozent besser ab.
Die Nachfrage im Land ist noch immer schwach und Peking versucht weiterhin, die überschüssigen Industriekapazitäten abzubauen, die die Produktion bremsen.
Chaoping Zhu, globaler Marktstratege bei JP Morgan Asset Management, sieht noch keine Trendwende. „Bisher haben wir keine Anzeichen für eine Trendwende bei den makroökonomischen Fundamentaldaten gesehen“, sagte Chaoping. Er fügte hinzu, dass die Dynamik möglicherweise nur auf der Hoffnung auf eine spätere wirtschaftliche Verbesserung beruht und derzeit nicht auf konkreten Entwicklungen.
Einige Sektoren zeigen Anzeichen einer Stabilisierung. Unternehmen aus den Bereichen KI, Halbleiter und saubere Energie scheinen sich den Halbjahresberichten zufolge zu stabilisieren. Pekings Bemühungen, den zerstörerischen Preiskrieg zu beenden – die sogenannte „Anti-Involution“-Kampagne – könnten den Unternehmen auch bei den Gewinnen etwas Luft verschaffen.
Ein Beispiel? Cambricon, ein chinesischer Chiphersteller, verzeichnete innerhalb von nur sechs Monaten einen Gewinnsprung von 4.000 Prozent. Das Unternehmen erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2,88 Milliarden Yuan, das entspricht rund 402,7 Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg ist Teil der Bemühungen Chinas, seine heimische Halbleiterindustrie zu stärken. Es ist ein großer Erfolg für Pekings Strategie, doch selbst das beruhigt die Nerven nicht.
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