Vanguard schnappt sich 8% von Michael Saylors Bitcoin-Strategie – trotz früherer ‚wertlos‘-Bezeichnung
Ironie des Marktes: Während Vanguard einst Bitcoin als ‚wertlos‘ abstempelte, hält der Finanzriese jetzt plötzlich 8% an Michael Saylors kryptoaggressiver Investmentstrategie. Ein klassischer Fall von ‚Wenn du sie nicht schlagen kannst, kauf sie auf‘ – Wall Street in Reinform.
Die Kehrtwende kommt zur rechten Zeit: Saylor verdoppelt gerade seine Bitcoin-Wetten, während institutionelle Anleger FOMO bekommen. Vanguard scheint die Rechnung ohne den dezentralen Unruhestifter gemacht zu haben.
Und während traditionelle Fonds noch über ‚volatile Anlageklassen‘ lamentieren, schaufeln die Klugen bereits die nächste Krypto-Rallye an. Wer braucht schon Fundamentals, wenn man FOMO hat?
Index-Engagement führt zu ironischem Bitcoin-Schwenk
Diese unerwartete Ausrichtung ist nicht auf eine direkte Änderung der Philosophie von Vanguard zurückzuführen, sondern auf die kalte Logik des passiven Investierens. Strategy Inc. – das aufgrund seiner mehr als 600,000 BTC-Bestände allgemein als Bitcoin-Vertreter angesehen wird – ist Teil der wichtigsten Indizes geworden. Durch die Nachverfolgung dieser Indizes hat Vanguard eine massive Beteiligung an dem Unternehmen erworben, ob es das nun wollte oder nicht.
Michael Saylor, geschäftsführender Vorsitzender von Strategy, sieht den Schritt als mehr als nur zufällig an. „Es ist ein starkes Signal der wachsenden institutionellen Unterstützung für Bitcoin“, sagte er. Der Bloomberg-Analyst Eric Balchunas nannte es eine „zutiefst ironische Wendung“, angesichts der Anti-Krypto-Haltung von Vanguard.
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Institutionen schleichen sich leise in die Kryptowährung ein
Matthew Sigel, Leiter des Digital Asset Research bei VanEck, hob den Widerspruch auf X (ehemals Twitter) hervor und bezeichnete es als „institutionellen Wahnsinn“, dass Vanguard öffentlich über Bitcoin spottet, während es fast $9 Milliarden in seinen führenden Unternehmensvertreter investiert. Sein Posting fand schnell Anklang unter Krypto-Beobachtern.
Dieser Schritt kommt zu einer Zeit, in der Bitcoin neue Allzeithochs über $123,000 erreicht und der Appetit der Institutionen auf digitale Vermögenswerte wächst. Während Vanguard zu einer breiteren Krypto-Strategie schweigt, signalisiert sein indirektes Engagement, dass selbst die konservativsten Finanzgiganten Wege in das Ökosystem der digitalen Vermögenswerte finden – absichtlich oder unabsichtlich.
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