Standard Chartered schreibt Geschichte: Erste globale Bank startet Bitcoin- und Ethereum-Spothandel
Die Finanzwelt steht Kopf: Standard Chartered durchbricht als erste Großbank die traditionellen Schranken und steigt direkt in den Krypto-Spothandel ein. Kein Testlauf, kein Pilotprojekt – ein vollwertiges Angebot für institutionelle Kunden.
Wall Street meets Blockchain
Während andere Banken noch über Regulierung jammern, hat der britische Banking-Riese die Ärmel hochgekrempelt. Bitcoin und Ethereum stehen ab sofort auf der Orderliste – direkt neben Anleihen und Aktien. Die Botschaft ist klar: Kryptos sind kein Nischenprodukt mehr.
Die große Liquiditätsfrage
Marktbeobachter fragen sich, ob die Bank genug Volumen bringt, um den institutionellen Hunger zu stillen. Immerhin: Wer jahrhundertelang Kolonien verwaltet hat, sollte auch mit Krypto-Volatilität umgehen können. Ein bisschen zumindest.
Banking-As-Usual? Vergessen Sie's
Dieser Move zementiert, was Krypto-Bullen seit Jahren predigen: Die großen Finanzspieler können nicht mehr länger wegschauen. Ob sie wollen oder nicht. Jetzt wird interessant, wer als nächstes nachzieht – oder ob die alten Dinosaurier doch noch im regulatorischen Sumpf stecken bleiben.
Neues Krypto-Angebot für Institutionen zugeschnitten
Die neue Handelslösung der Bank ist vollständig in ihre bestehende Deviseninfrastruktur integriert und ermöglicht institutionellen Kunden den Zugang zu digitalen Vermögenswerten über vertraute Schnittstellen. Die Kunden können Trades ausführen und zwischen der hauseigenen Custody-Plattform von Standard Chartered oder einem externen Anbieter für die Verwahrung der Vermögenswerte wählen. Das Angebot ist derzeit während der Handelszeiten in Asien und Europa verfügbar, wobei eine Verfügbarkeit rund um die Uhr bei steigender Nachfrage in Erwägung gezogen wird.
„Wir definieren institutionelle Kunden als Finanzinstitutionen wie Vermögensverwalter und Investoren sowie große multinationale Unternehmen, die Kunden unserer Corporate- und Investmentbanking-Abteilung sind“, sagte Rene Michau, der globale Leiter für digitale Vermögenswerte der Bank.
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Pläne für eine Ausweitung über BTC und ETH hinaus
Während der aktuelle Service auf den Spot-Handel mit BTC und ETH beschränkt ist, plant Standard Chartered die Einführung zusätzlicher Produkte, einschließlich nicht lieferbarer Termingeschäfte (NDFs) und breiter angelegter Krypto-Handelsdienste. Der Schritt spiegelt das wachsende institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten wider und positioniert die Bank als Vorreiter unter den traditionellen Finanzinstituten, die in den Kryptomarkt einsteigen.
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