Bitcoin sprengt alle Rekorde: Über $112.000 als Short Squeeze und Zölle die Rallye antreiben
Bitcoin hat gerade die Finanzwelt erschüttert – ein neues Allzeithoch von über $112.000 markiert einen historischen Moment. Was treibt den Kurs in schwindelerregende Höhen?
Short Squeeze feuert die Rallye an
Leerverkäufer geraten ins Straucheln, während die Nachfrage explodiert. Ein klassischer Short Squeeze zwingt die Bären zur Kapitulation – und heizt die Hausse weiter an.
Zölle als unerwarteter Treiber
Handelsspannungen und neue Zollmaßnahmen scheinen paradoxerweise als Katalysator zu wirken. Anleger flüchten in die Dezentralität – während traditionelle Märkte stöhnen.
Die große Frage: Wie lange hält der FOMO an? Banker wettern bereits über ‚irrationale Überschwänglichkeit‘ – genau wie 2017 und 2021. Doch diesmal könnte das Fundament tatsächlich stabiler sein. Oder ist das nur das obligatorische Narrativ vor dem nächsten ‚Crypto Winter‘?
Short-Squeeze löst Ausbruch aus, da Trumps Zölle die Märkte schockieren
Die Rallye wurde durch einen Short Squeeze ausgelöst, nachdem Präsident Trump neue Zölle auf ausgewählte ausländische Staaten angekündigt hatte. Der politische Schock veranlasste risikoscheues Kapital dazu, in Bitcoin zu strömen und löste einen schnellen Preisausbruch aus. Innerhalb von 24 Stunden wurden Short-Positionen im Wert von über $209 Millionen (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels) aufgelöst – ein Anstieg von 731% – der Händler dazu zwang, BTC zurückzukaufen und den Anstieg zu beschleunigen.
Dieser Schritt fiel mit einem Anstieg des Spotmarktvolumens um 24.93% zusammen und überstieg den Tagesumsatz von $54.6 Milliarden. Die Volumenspitze bestätigte die starke organische Nachfrage und nicht nur die durch Derivate bedingte Volatilität.
ETFs und Walakkumulation verknappen das Bitcoin-Angebot
Die institutionelle Nachfrage bleibt ein starker Rückenwind. U.S. Spot-Bitcoin-ETFs zogen allein in dieser Woche $667 Millionen an, angeführt von BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT), der nun über 625,000 BTC hält. Dieser anhaltende Zufluss reduziert das zirkulierende Angebot und trägt dazu bei, den Aufwärtsdruck auf den Preis aufrechtzuerhalten.
Aus den On-Chain-Daten geht außerdem hervor, dass Whale-Wallets, die zwischen 100 und 1,000 BTC halten, seit April fast 50,000 Coins hinzugewonnen haben, was an die Akkumulationstrends vor der Hausse von 2024 erinnert. Gleichzeitig sind 75% aller BTC seit über einem Jahr unbewegt geblieben, was den unmittelbaren Verkaufsdruck weiter einschränkt.
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Technischer Ausbruch eröffnet Weg zu $113,900
Der Bitcoin-Kurs hat den wichtigen Widerstand bei $108,500 überwunden und das 23.6%-Fibonacci-Retracement-Level bei $107,6K überschritten. Die Momentum-Indikatoren deuten auf weiteren Spielraum nach oben hin. Das MACD-Histogramm steht bei +164,84, während der RSI mit 56.57 weiterhin moderat ist und weit unter dem überkauften Bereich liegt.
Wenn das zinsbullische Momentum anhält, könnte BTC nun $113,900 als nächste wichtige Erweiterungsmarke anvisieren, die die 127.2%-Fibonacci-Projektion markiert.
Angesichts der zunehmenden Makro-Katalysatoren und der Verknappung des Angebots scheint Bitcoin bereit zu sein, in den kommenden Tagen neue Höchststände zu testen.
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