Esports-Gigant stürmt ins Bitcoin-Mining: Spieler werden jetzt zu Minern
Die Grenzen zwischen Gaming und Krypto verschwimmen weiter – ein Major-Player der Esports-Branche greift nach den digitalen Goldgruben.
Warum jetzt? Der Bitcoin-Preis zeigt wieder Zähne, und die Mining-Renditen locken sogar etablierte Tech-Firmen aus ihren Nischen.
Die Strategie: Statt teure Hardware an Retail-Miner zu verkaufen, setzt der Konzern auf eigene Rechenzentren – mit grünem Strom natürlich (zumindest auf dem Papier).
Banker reagieren pikiert: 'Jetzt wollen auch noch Zocker mit ihren Grafikkarten unser Fiat-System untergraben.'
Vom Gaming zur Infrastruktur
Der Mitbegründer und Co-CEO der NIP Group, Hicham Chahine, beschrieb den Schwenk als bewussten Schritt zur Diversifizierung nach dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 2024. Laut Chahine bietet das Bitcoin-Mining eine „verwandte und innovative“ Möglichkeit, die die „Digital-First“-Identität des Unternehmens ergänzt.
„Wir bauen operative Muskeln auf und investieren in rohe Rechenleistung“, sagte Chahine in einem Beitrag und betonte, dass NIP „nicht mehr nur ein Gaming-Unternehmen“ ist. Stattdessen sieht sich das Unternehmen jetzt als eine Mischung aus Unterhaltung und digitaler Infrastruktur.
Markt reagiert zurückhaltend
Trotz der ehrgeizigen Aussichten war die Reaktion der Anleger eher verhalten. Nach der Ankündigung des Abbaus ist die Aktie der NIP Group um mehr als 15% gefallen.
Das jüngste Projekt der NIP Group unterstreicht einen breiteren Branchentrend, bei dem inhaltsorientierte Marken beginnen, die digitale Vermögensverwaltung und die Blockchain-Infrastruktur als Wachstumsfelder zu betrachten.
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