Bitcoin springt nach Krisen um 37% zurück – Binance Research bestätigt Erholungsmuster
Bitcoin zeigt wieder einmal, warum es der Phönix der Krypto-Welt ist. Laut Binance Research erholt sich die digitale Währung nach Marktturbulenzen im Schnitt um 37% – ein Muster, das Anleger lieben und Traditionalisten frustriert.
Die Daten sprechen für sich: Jeder Dip ist scheinbar eine Einladung zum Comeback. Während Banken noch ihre Risikomodelle aktualisieren, hat BTC schon wieder an Fahrt gewonnen.
Ein Seitenhieb am Rande: Vielleicht sollten wir den ‚krisenerprobten‘ Euro mal gegen einen Bitcoin-Standard tauschen? Die Zentralbanken würden sich freuen – oder nicht.
BTC übertrifft in der Krisenerholung
Die Daten zeigen, dass sich Bitcoin nach Phasen intensiver Marktbelastungen stets erholt – und sogar floriert. Zum Beispiel:
Nach den Herausforderungen der US-Wahlen 2020 stieg Bitcoin in den folgenden 60 Tagen um 131%.
Nach der regionalen Bankenkrise in den USA im März 2023 legte BTC um 32% zu.
Selbst nach dem Ausbruch von COVID-19, der innerhalb von 10 Tagen zu einem starken Rückgang um 25% führte, erholte sich Bitcoin zwei Monate später mit einer Rendite von 21%.
Weitere Beispiele sind
- Ein Anstieg um 20% nach der Eskalation zwischen den USA und dem Iran im Januar 2020
- Eine Erholung um 15% nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022
Die einzige schwache Performance war nach der Auflösung des Yen-Carry-Trades im August 2024 zu verzeichnen, als BTC innerhalb von 60 Tagen nur einen Gewinn von 3% erzielte.

Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Vermögenswerten
Im Vergleich zum S&P 500 und Gold sind die durchschnittlichen Renditen von Bitcoin nach Krisenereignissen deutlich stärker. Während Aktien (SPX) und Gold gemischte Ergebnisse verzeichneten – zwischen -7% und +12% bzw. -10% und +11% – war Bitcoin der klare Outperformer.
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Beispiel
- Während des COVID-Crashs fiel der S&P 500 innerhalb von 10 Tagen um 20% und erholte sich innerhalb von 60 Tagen nur um 2%.
Während der Bankenkrise stieg Gold innerhalb von 10 Tagen um 10%, aber Bitcoin erzielte mit 32% die höchste 60-Tage-Rendite.
Folgen für Anleger
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Bitcoin-Preis zunächst stark auf geopolitische oder finanzielle Unsicherheiten reagieren könnte – oft mit kurzfristigen zweistelligen Einbrüchen. Historische Muster zeigen jedoch, dass BTC in der Regel stark zurückkommt, sobald die Angst nachlässt und spekulative Zuflüsse zurückkehren.
Binance Research betonte, dass diese Gewinne nach der Krise sowohl eine Flucht in dezentrale Vermögenswerte in Zeiten des Misstrauens gegenüber traditionellen Finanzsystemen als auch eine erneute Risikobereitschaft der Anleger nach der Rückkehr der Stabilität widerspiegeln könnten.
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