Mega-Fonds liquidieren $51 Milliarden im Mai – doch Buybacks halten US-Markt am Leben
Der Mai brachte einen Tsunami an Verkäufen: Großinvestoren warfen Aktien im Wert von 51 Milliarden Dollar über Bord. Doch der US-Markt taumelt nicht – dank eines notorischen Rettungsrings.
Buybacks als Lebenselixier
Während institutionelle Player deinvestierten, stemmten sich Unternehmensrückkäufe gegen den Abwärtstrend. Klassische Finanz-Alchemie – weil nichts Vertrauen schürt wie der eigene Aktienkurs.
Der Zyklus dreht sich weiter
Was Großinvestoren als Risikomanagement verkaufen, ist für Corporates einfach eine Gelegenheit zum Discount-Shopping. Die Ironie? Beide Seiten glauben, den Markt zu schlagen. Spoiler: Der Markt gewinnt immer.
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Unternehmen kündigten im vergangenen Monat neue Rückkaufgenehmigungen in Höhe von schätzungsweise $170 Milliarden an, wodurch das Angebot absorbiert und die Volatilität gedämpft wurde. Darüber hinaus verzeichneten defensive Sektoren wie Gesundheitswesen und Versorger relative Zuflüsse, während zyklische Bereiche mit Bezug zum globalen Handel – Industriemaschinen und Halbleiter – die stärksten Abflüsse hinnehmen mussten.
Trotz des Tauziehens zwischen Verkäufern und Rückkäufen bewegten sich die wichtigsten Indizes kaum: Der S&P 500 stieg um 0.25%, der Nasdaq legte um 1.6% zu und der Dow Jones gab um 1.4% nach. Die uneinheitliche Entwicklung spiegelt einen Markt wider, der weder in voller Flucht ist noch von einer baldigen Erholung des fundamentalen Wachstums überzeugt ist – was die Voraussetzungen für möglicherweise stärkere Bewegungen schafft, sobald in der zweiten Jahreshälfte 2025 Klarheit über die Zölle und die wirtschaftlichen Aussichten herrscht.
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