Coinbase und Gemini stürmen die EU: Wie die Krypto-Giganten MiCA nutzen, um den Markt zu erobern
Die Krypto-Börsen Coinbase und Gemini expandieren aggressiv in die EU – angetrieben von den neuen MiCA-Regulierungen. Während Traditional Finance noch über Compliance stöhnt, nutzen die Plattformen die Klarheit, um Marktanteile zu schnappen.
Wer braucht schon Banklizenzen, wenn man regulatorische Gewissheit hat? Coinbase und Gemini zeigen, wie man in Europas fragmentiertem Krypto-Markt die Führung übernimmt – während die alten Spieler noch ihre Risikoabteilungen beschwichtigen.
Ein kluger Schachzug oder dreister Regulatory Arbitrage? Die EU wird zum Testfeld für Krypto 2.0 – und die Gewinner stehen schon fest. (Banker werden diesen Trend erst in 5 Jahren verstehen – gerade rechtzeitig für den nächsten Crash.)
US-Staat Connecticut sperrt Kryptowährungen für den öffentlichen Sektor
MiCA wurde geschaffen, um die Krypto-Regeln in der gesamten EU zu vereinheitlichen, und trat im Juni 2024 in Kraft. Bis Dezember erhielten die nationalen Regulierungsbehörden ein vollständiges Regelwerk zur Durchsetzung, das den Vorgaben der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) folgte. Obwohl MiCA Klarheit und Stabilität in den Sektor bringen soll, bleiben Fragen offen – insbesondere im Hinblick auf Stablecoins.
Eine Klausel verpflichtet Emittenten, einen hohen Anteil an Reserven bei EU-Banken zu halten, was einige Unternehmen wie Tether von der Registrierung abgehalten hat. Stablecoin-Emittenten wie Circle und Société Générale haben jedoch die Zulassung erhalten.
Trotz regulatorischer Fortschritte melden einige Länder, darunter Italien, nur begrenzte Stablecoin-Aktivitäten. Stattdessen scheint sich der Marktfokus auf die Verwahrungs- und Handelsinfrastruktur zu verlagern – Bereiche, in denen Gemini und Coinbase unter der Aufsicht der MiCA nun fruchtbaren Boden finden könnten.
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