Tokenisierte Fonds disruptieren die alte Finanzwelt – während niemand hinschaut
Stille Revolution hinter den Kulissen: Institutionelle Investoren flüstern bereits über Blockchain-Fonds, die Bürokratie wegdigitalisieren.
Warum das niemand bemerkt? Traditionelle Asset-Manager fürchten den Kontrollverlust – und ihre eigenen Gebührenmodelle.
Ironie des Systems: Ausgerechnet die konservativsten Player nutzen jetzt die radikalste Technologie. So lange, bis die Börsenaufsicht aufwacht.
Morgan Stanley warnt davor, dass der Markt die Folgen der Zölle möglicherweise unterschätzt
Im Vergleich zu den $7 Trillionen an traditionellen Geldmarktanlagen ist das Interesse zwar noch gering, aber es wächst rasant. BlackRock ist mit $2.5 Milliarden in seinem digitalen Liquiditätsfonds führend in diesem Sektor, gefolgt von Franklin Templeton, Circle, Superstate und Ondo Finance, die alle Hunderte Millionen verwalten.
Europäische Investoren ziehen nach: Die deutsche Midas hat ein tokenisiertes Treasury-Produkt ohne Mindestanlagebetrag aufgelegt. Robinhood hat ebenfalls nach Europa expandiert und setzt sich für klare Tokenisierungsregeln in den USA ein, die es als transformativen Wandel für die Kapitalallokation bezeichnet.
Allerdings sind Blockchain-basierte Fonds nicht ohne Risiken. Moody’s weist auf potenzielle Schwachstellen hin, darunter Fehler in Smart Contracts, Cyber-Bedrohungen und Unstimmigkeiten in den rechtlichen Eigentumsverhältnissen. Dennoch erwartet das Unternehmen eine breitere Akzeptanz, da Finanzinstitute nach effizienten digitalen Tools suchen, um Kapital zu bewegen und zu vermehren.

