Kraken durchbricht EU-Regulierung: Zypern-Deal ebnet Weg für Krypto-Derivate
Der Krypto-Riese Kraken nutzt eine regulatorische Hintertür in Zypern, um derivativen Handel in der gesamten EU zu lancieren. Ein Schachzug, der traditionelle Finanzspieler das Fürchten lehrt – oder sie zum Nachziehen zwingt.
Mit der zyprischen Finanzaufsicht (CySEC) im Rücken umgeht Kraken die komplexe EU-Regulatorik. Jetzt drängt die Plattform mit gehebelten Produkten in den Markt – just als die EZB wieder mal vor ‚spekulativen Blasen‘ warnt.
Für Anleger heißt das: Mehr Spielraum, mehr Risiko. Für Banken: Ein weiterer Dorn im Fleisch. Denn während sie noch über MiCA-Compliance jammern, bauen Krypto-Akteure einfach Fakten.
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Derivate sind zu einem Eckpfeiler des globalen Geschäfts von Kraken geworden und machen rund 50 % des Gesamtvolumens der Börse aus. Laut Alexia Theodorou, Leiterin des Derivategeschäfts bei Kraken, machen solche Produkte weltweit bis zu 75% des Krypto-Handels aus.
Die Expansion von Kraken ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Stärkung der globalen Präsenz in stark regulierten Ländern. Das Unternehmen nutzt Lizenzen, um anspruchsvolle Anleger unter Einhaltung der lokalen Gesetze zu bedienen.

