USA lockern Bankenregeln – Eigenkapitalvorschriften fallen trotz Regulierungsdebatte
In einer überraschenden Kehrtwente reduziert die US-Regierung die Eigenkapitalanforderungen für Banken – just als die globale Regulierungsdebatte Fahrt aufnimmt.
Wall Street atmet auf, Main Street rollt die Augen: Wieder einmal setzt sich die Finanzlobby durch, während die Risiken im Schatten weiter wachsen.
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Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, sprach sich ebenfalls für eine Überarbeitung aus und deutete Anfang des Jahres an, dass eine flexiblere SLR zur Stabilisierung des Staatsanleihenmarktes beitragen könnte.
Kritiker warnen jedoch davor, dass eine Lockerung der Kapitalregeln das Finanzsystem anfällig machen könnte. Nicolas Véron vom Peterson Institute for International Economics warnt, dass sich eine Rücknahme der Schutzmaßnahmen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten und der zentralen Rolle der US-Banken weltweit als verfrüht erweisen könnte.
Die genauen Details der Politikänderung sind noch unklar, doch der erwartete Schritt löst bereits einen bekannten Konflikt aus: einen zwischen den Befürwortern von Marktflexibilität und denen, die sich auf systemische Widerstandsfähigkeit konzentrieren.

