Circle peilt Börsengang an – trotz schrumpfendem Krypto-Dealmarkt fließen $6 Mrd. in Startups
Während der Krypto-Markt für Fusionen und Übernahmen einbricht, sammeln junge Blockchain-Firmen Rekordkapital ein. Circle, der Emittent von USDC, bereitet sich parallel auf seinen IPO vor – ein kühner Move in unsicheren Zeiten.
Die Ironie? Banker verdienen an den Deals trotzdem ihre üppigen Gebühren. Die Krypto-Welt dreht sich weiter, auch wenn die Kurse stolpern.
Wall Street erholt sich dank nachlassender Inflation und Kryptomarkt übersteigt $3.5 Trillionen
Der bevorstehende Börsengang von Circle – einem Stablecoin-Emittenten und Schwergewicht im Zahlungsverkehr – dürfte als wichtiger Stresstest für die Stimmung der Anleger dienen. Ein starkes Debüt, insbesondere bei oder über der gemunkelten Bewertung von $4 bis $5 Milliarden, könnte die Benchmarks in der gesamten Branche verschieben und neues Kapital in der Spätphase anziehen.
Unterdessen haben Stablecoins ihre Marktpräsenz still und leise ausgebaut und sind im ersten Quartal von $202 Milliarden auf $227 Milliarden gewachsen. Le sieht darin einen Beweis dafür, dass die Abwicklung in US-Dollar nach wie vor der stärkste und am besten abgeschirmte Anwendungsfall für Kryptowährungen ist, auch wenn andere Bereiche des Marktes von Volatilität betroffen sind.
Mit Blick auf die Zukunft könnten Bereiche wie Zahlungsverkehr, Verwahrung und Schlüsselverwaltung zunehmend das Interesse der Investoren auf sich ziehen, insbesondere nach dem $1.4-Milliarden-Hack bei Bybit im Februar – einem der größten Hackerangriffe in der Geschichte der Kryptowährungen.
