Gemini reißt regulatorische Blockade ein – Krypto-Derivate bald in der EU
Die Börse Gemini hat eine entscheidende Hürde genommen, um Krypto-Derivate in der EU anzubieten. Ein Sieg für die Branche – oder doch nur ein weiteres Spielzeug für die Hochrisiko-Spekulanten?
Die Aufsichtsbehörden gaben grünes Licht, trotz der typischen regulatorischen Grauzonen. Gemini setzt damit einen Meilenstein, während traditionelle Banken noch über Blockchain-Lexik stolpern.
Für die EU bedeutet das: mehr Volatilität, mehr Hebel – und garantiert mehr regulatorische Kopfschmerzen. Willkommen in der Zukunft des Wilden Westens, jetzt mit Bürokratie.
Coinbase ist die erste US-Börse, die rund um die Uhr Krypto-Futures anbietet
Die Genehmigung wurde am 8. Mai an die maltesische Tochtergesellschaft von Gemini, Gemini Intergalactic EU Artemis, erteilt und markiert einen weiteren Meilenstein in der wachsenden Präsenz des Unternehmens in Europa. Sie folgt auf die frühere Entscheidung von Gemini, seine EU-Aktivitäten in Malta zu verankern, um sich auf die vollständige Einhaltung der bevorstehenden MiCA-Vorschriften (Markets in Crypto-Assets) vorzubereiten.
Obwohl eine vollständige MiCA-Lizenz noch aussteht, hat Gemini bereits mehrere Registrierungen als VIRTUAL Asset Service Provider (VASP) auf dem gesamten Kontinent erhalten – was seine Absicht unterstreicht, sich langfristig in der sich entwickelnden Kryptolandschaft Europas zu etablieren.

