Ripple sagt Nein zum Börsengang – trotz 40 Milliarden Dollar Bewertung
Ripple bleibt standhaft: Das Krypto-Unternehmen lehnt einen Börsengang ab, obwohl es mit 40 Milliarden Dollar bewertet wird. Was steckt hinter der Entscheidung?
Experten rätseln über die Strategie – ist es Skepsis gegenüber traditionellen Märkten oder ein Masterplan für dezentrales Wachstum?
Eines ist klar: Während klassische Banken noch über Blockchain reden, schreibt Ripple seine eigenen Regeln. Vielleicht sollten die Wall-Street-Boys mal ihre Excel-Tabellen gegen ein Whitepaper tauschen.
Ripple steigt nach massivem Zufluss von 500 Millionen Dollar aus der Wall Street auf eine Bewertung von 40 Milliarden Dollar
Ihre Äußerungen erfolgten parallel zur Ankündigung einer strategischen Finanzierungsrunde in Höhe von 500 Millionen US-Dollar, die von großen institutionellen Investoren wie Citadel Securities, Pantera Capital, Galaxy Digital, Brevan Howard und Marshall Wace angeführt wurde. Die Kapitalerhöhung folgt auf das bisher stärkste Jahr von Ripple, in dem das Unternehmen einen Aktienrückkauf im Wert von 1 Milliarde US-Dollar startete und sich damit mit rund 40 Milliarden US-Dollar bewertete.
Ripple erklärte, dass die Aufrechterhaltung der Liquidität für Aktionäre und Mitarbeiter weiterhin eine wichtige Priorität sei, und wies darauf hin, dass es in den letzten Jahren über 25 % seiner ausstehenden Aktien zurückgekauft habe.
Obwohl CEO Brad Garlinghouse einen Börsengang einmal als „natürliche Entwicklung” für das Unternehmen bezeichnet hat, scheint Ripple vorerst damit zufrieden zu sein, privat zu bleiben. Unterdessen sind andere große Krypto-Akteure – darunter Circle, Bullish und Gemini – alle im Jahr 2025 an die Börse gegangen.
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