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SEC zieht Notbremse: Krypto-ETF-Zulassung sorgt für Wirbel – Was steckt hinter der regulatorischen Kehrtwende?

SEC zieht Notbremse: Krypto-ETF-Zulassung sorgt für Wirbel – Was steckt hinter der regulatorischen Kehrtwende?

CryptoH0und
Veröffentlichungszeit:
2025-07-25 08:37:02
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Die US-Börsenaufsicht SEC sorgt erneut für Verwirrung im Kryptomarkt. Nach der scheinbaren Zulassung eines neuen Bitcoin-ETF wurde die Entscheidung innerhalb weniger Stunden wieder ausgebremst – ein Muster, das bei Anlegern zunehmend Fragen aufwirft. Experten spekulieren über eine gezielte Verzögerungstaktik, während die Branche auf klare Regeln wartet.

Bitwise-ETF: Zulassung und Stopp an einem Tag

Am 22. Juli 2025 erlebte der Kryptomarkt ein regulatorisches Ping-Pong-Spiel: Die SEC-Abteilung für Handel und Märkte genehmigte zunächst die Umwandlung des Bitwise 10 Crypto Index Fund in einen ETF, nur um wenige Stunden später eine Aussetzung ("stay order") zu verhängen. Der Fonds, der seit 2017 am OTC-Markt gehandelt wird und rund 1,68 Milliarden US-Dollar verwaltet, sollte eigentlich unter der NYSE-Arca-Regel 8.500-E als ETF gelistet werden.

Das Portfolio des Fonds besteht zu 73,8% aus Bitcoin, gefolgt von Ethereum (13,8%) und XRP (6,5%). Kleinere Positionen halten Solana, Cardano und andere Altcoins. "Das wäre ein wichtiger Schritt gewesen, um Krypto-Assets in den traditionellen ETF-Rahmen zu integrieren", kommentiert ein BTCC-Analyst. Doch die SEC stoppte den Prozess abrupt – ein Déjà-vu für Marktbeobachter.

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Wiederholtes Muster: Grayscale-Fall zeigt ähnliche Dynamik

Bereits Anfang Juli 2025 spielte sich ein ähnliches Szenario ab: Die SEC genehmigte die ETF-Umwandlung des Grayscale Digital Large Cap Fund (GDLC), um die Entscheidung am nächsten Tag auszusetzen. Grayscale argumentierte damals, die Zulassung SEI bereits rechtskräftig, da die gesetzliche Überprüfungsfrist abgelaufen war.

James Seyffart von Bloomberg sieht darin eine Strategie: "Die SEC kauft sich Zeit, während sie einen umfassenden regulatorischen Rahmen für Krypto-ETFs finalisiert. Vermutlich will sie verhindern, dass diese Produkte ohne klare Spielregeln an den Start gehen."

Neuer regulatorischer Ansatz in Arbeit?

Internen Berichten zufolge plant die SEC ein standardisiertes Verfahren, das künftig Einzelgenehmigungen überflüssig machen könnte. Stattdessen könnten Fondsgesellschaften über das Formular S-1 einen automatisierten Prozess durchlaufen – mit einer 75-tägigen Prüfungsfrist.

Finanzanwalt Scott Johnsson wirft der Behörde jedoch vor, bewusst ihre "delegierte Autorität" zu nutzen, um Entscheidungen zu verzögern, ohne formale Ablehnungen aussprechen zu müssen. "Besonders unter der aktuellen, kryptofreundlicheren Führung hätte man mehr Stabilität erwartet", so Johnsson.

Oktober als möglicher Wendepunkt

Mit mehreren ETF-Anträgen in der Pipeline – darunter Produkte für Solana und XRP – könnte der Oktober 2025 entscheidend werden. Bleibt die SEC bei ihrem Stop-and-Go-Muster, droht ein Vertrauensverlust der Institutionen in den regulatorischen Prozess.

Die Branche hofft auf Klarheit: "Ein standardisierter Rahmen würde den Markt beflügeln", meint der BTCC-Experte. Bis dahin bleibt das Krypto-ETF-Puzzle unvollständig – und Anleger müssen weiterhin mit regulatorischen Überraschungen rechnen.

Häufig gestellte Fragen

Warum hat die SEC den Bitwise-ETF gestoppt?

Die genauen Gründe sind nicht öffentlich bekannt. Experten vermuten jedoch, dass die SEC Zeit gewinnen will, um einen umfassenden regulatorischen Rahmen für Krypto-ETFs zu entwickeln.

Welche Kryptowährungen sind im Bitwise 10 Crypto Index Fund enthalten?

Der Fonds besteht hauptsächlich aus Bitcoin (73,8%), Ethereum (13,8%) und XRP (6,5%). Kleinere Anteile entfallen auf Solana, Cardano, Sui, Chainlink, Avalanche, Litecoin und Polkadot.

Wann ist mit einer Entscheidung zu Krypto-ETFs zu rechnen?

Viele Beobachter erwarten im Oktober 2025 klare Signale von der SEC, da mehrere Anträge in der finalen Prüfungsphase sind.

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