Paramount erlebt neuen Vorstandsdrama angesichts geschäftlicher Herausforderungen
Der Entertainment-Gigant Paramount Global (PARA) sieht sich mit neuem Vorstandsdrama konfrontiert, während das Unternehmen bereits mit geschäftlichen Schwierigkeiten kämpft. Die Proxy-Beratungsfirma ISS hat die Aktionäre aufgefordert, wichtige Vorstandsmitglieder bei der anstehenden Hauptversammlung des Unternehmens nicht wiederzuwählen. Paramount Global hat seine jährliche Hauptversammlung für Mittwoch, den 2. Juli, angesetzt.
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ISS rät Anlegern, die Direktoren nicht wiederzuwählen, da es der Ansicht ist, dass diese die Mittel des Unternehmens und die Vergütungspakete der Führungskräfte nicht angemessen verwaltet haben. Zu den Zielen für die Nicht-Wiederwahl gehört Shari Redstone, die kontrollierende Aktionärin und nicht-geschäftsführende Vorsitzende des Unternehmens. Die drei weiteren Direktoren, Barbara Byrne, Linda Griego und Susan Schuman, sind Mitglieder des Vergütungsausschusses von Paramount.
Paramounts Vorstand benötigt eine Erneuerung
ISS befürwortet strikt eine Kapitalstruktur mit einer Aktie, einer Stimme. Paramount hält jedoch eine mehrstufige Kapitalstruktur aufrecht, bei der bestimmte Aktienklassen höhere Stimmrechte als andere haben. ISS stellt fest, dass diese Stimmrechte „nicht mit den wirtschaftlichen Interessen der Inhaber im Einklang stehen“. Dennoch scheinen die Bemühungen von ISS vergeblich zu sein, da RedStone aufgrund ihres großen Aktienbesitzes und ihrer Stimmrechte höchstwahrscheinlich wieder gewählt wird.
Nach der Wahl im Juli wird der erneuerte Vorstand von Paramount nur noch sieben Mitglieder umfassen, da zwei der derzeitigen Vorstandsmitglieder freiwillig auf ihre Ämter verzichtet haben. Paramount hat Anfang dieses Monats auch drei neue Direktoren für den Vorstand nominiert. Es bleibt abzuwarten, ob die Aktionäre auf die Appelle von ISS hören oder weiterhin dieselben Vorstandsmitglieder wiederwählen.
All dieses Vorstandsdrama entfaltet sich, während Paramount sowohl unternehmensspezifische als auch branchenweite Herausforderungen bewältigen muss, darunter Kündigungen von Kabelanschlüssen, sinkende Werbeeinnahmen und operative Ineffizienzen. Die hoch erwartete Fusion des Unternehmens mit Skydance wartet noch auf die Genehmigung der FCC. Die neue Frist für die Überprüfung der Fusion durch die FCC ist der 7. Juli. Gleichzeitig steht Paramount einer bevorstehenden Einigung mit dem US-Präsidenten Donald TRUMP gegenüber, die die Bearbeitung des Interviews mit der damaligen Vizepräsidentin Kamala Harris in der letzten Ausgabe von „60 Minutes“ betrifft.
Ist die PARA-Aktie ein Kauf oder Verkauf?
Auf TipRanks hat die PARA-Aktie eine „Hold“-Konsensbewertung basierend auf zwei Kauf-, sechs Halte- und fünf Verkaufsempfehlungen. Zudem impliziert das durchschnittliche Kursziel von 12,09 US-Dollar für Paramount Global, dass die Aktie zum aktuellen Kurs nahezu voll bewertet ist. Seit Jahresbeginn hat die PARA-Aktie um 17,7 % zugelegt.

Übersetzt von CryptoH0und
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