Banken für Krypto-Aktivitäten autorisiert, bestätigt Fed-Chef Powell
Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, gab am Dienstag bekannt, dass Banken die Autonomie haben werden, ihre Kundengruppe selbst zu bestimmen. Dies signalisiert eine offene Tür für Investoren in digitale Assets und die Einführung neuer Anlageprodukte rund um Krypto-Assets.
Freiheit zur Teilnahme an Krypto-Aktivitäten
In seiner Ansprache vor dem House Financial Services Committee betonte Powell, dass Banken nun in der Lage sind, Bankdienstleistungen anzubieten, die speziell auf die Kryptowährungsbranche und deren assoziierte Unternehmen zugeschnitten sind.
Powell unterstrich am Dienstag weiter, dass diese Aktivitäten im Bereich der digitalen Assets mit einem Fokus auf Sicherheit und Solidität für Kleinanleger durchgeführt werden müssen.
Diese Ankündigung folgt auf die jüngste Entscheidung der Federal Reserve, das Reputationsrisiko aus ihren Bankenprüfkriterien zu entfernen, eine Änderung, die mit ähnlichen Maßnahmen anderer US-Bankenaufsichtsbehörden wie dem Office of the Comptroller of the Currency (OCC) und der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) übereinstimmt.
Banken hatten Bedenken geäußert, dass die bisherige Betonung des Reputationsrisikos zu subjektiven Beurteilungen durch Aufsichtsbehörden führen könnte, was Institutionen für rechtlich zulässige Aktivitäten, einschließlich Kryptowährungen, bestrafen könnte, die keine signifikanten finanziellen Risiken darstellen.
Mit der Abschaffung dieses Standards hat die Federal Reserve ein lockereres regulatorisches Umfeld signalisiert, das es Finanzinstituten ermöglicht, sich freier an kryptobezogenen Projekten und Angeboten zu beteiligen.
Inflationsprognose
Powell ging auch auf breitere wirtschaftliche Themen ein, die die Preise von Kryptowährungen beeinflussen können, und hob anhaltende Bedenken hinsichtlich der Inflation hervor, die über dem Fed-Ziel von 2% liegt.
Der Fed-Chef wies darauf hin, dass die Auswirkungen der Zölle von Präsident Donald TRUMP auf die Wirtschaft noch ungewiss seien, und erklärte: „Die politischen Veränderungen entwickeln sich weiter, und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft bleiben ungewiss.“
Powell erläuterte, dass die Auswirkungen der Zölle von deren endgültigen Niveaus abhängen werden und dass Zölle historisch gesehen zu einmaligen Preiserhöhungen und nicht zu anhaltenden inflatorischen Druck geführt haben.
Was die Inflationskennzahlen betrifft, deutete Powell an, dass das bevorzugte Maß der Fed im Mai voraussichtlich auf 2,3% steigen wird, während der Kernwert – ohne Nahrungsmittel und Energie – voraussichtlich auf 2,6% klettern wird.
Im April lagen diese Werte bei 2,1% bzw. 2,5%. Powell und seine Kollegen im Federal Open Market Committee (FOMC) prüfen diese Dynamik sorgfältig und fühlen sich nicht unter Druck, die Politik anzupassen, bis mehr Daten über die Auswirkungen der Zölle vorliegen.
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Übersetzt von CryptoH0und
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