Was passiert, wenn das CLARITY-Gesetz im Juli scheitert?

Das Weiße Haus drängt darauf, das CLARITY-Gesetz vor dem 4. Juli 2026 zu verabschieden, während die Gesetzgeber versuchen, den größten regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen in der US-Geschichte zu genehmigen. Gleichzeitig versuchen Bankenlobbygruppen angeblich, das Gesetz zu hintertreiben. Die wachsende Besorgnis führt dazu, dass sich Anleger fragen, was passieren wird, wenn das CLARITY-Gesetz nicht verabschiedet wird.
Wird der Bitcoin-Preis einbrechen?
Was passiert, wenn das CLARITY-Gesetz scheitert?
Bitwise-CIO Matt Hougan sagt, dass institutionelle Anleger Kryptowährungen wahrscheinlich nicht aufgeben werden, selbst wenn das CLARITY-Gesetz nicht verabschiedet wird. Er wies darauf hin, dass Bitwise während der Marktcrashs 2018 und 2022 kaum größere Abflüsse verzeichnete, obwohl der Bitcoin um fast 50 % fiel.
Laut Matt Hougan sind institutionelle Anleger langfristige Bitcoin-Halter, da sie nur investieren, wenn sie großes Vertrauen in die Zukunft von Bitcoin haben.
Gleichzeitig führt BlackRock weiterhin die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs an, während Unternehmen wie Strategy weiterhin BTC ansammeln. Der Grund dafür ist, dass institutionelle Portfolios Bitcoin mittlerweile als Absicherung gegen Währungsentwertung betrachten.
Kürzlich berichtete Coinpedia, dass JPMorgan Chase der Ansicht ist, Bitcoin werde Gold zunehmend als bevorzugte „Entwertungsabsicherung“ der Anleger ablösen.
Im Gegensatz zu Privatanlegern verstehen institutionelle Anleger die Volatilität von Kryptowährungen und planen dennoch, ihre Exposition im Laufe der Zeit zu erhöhen.
Hougan glaubt daher, dass die institutionelle Nachfrage nach Kryptowährungen auch dann kommen wird, wenn das CLARITY-Gesetz nicht verabschiedet wird.
Wie sehr wird die Krypto-Branche betroffen sein?
Einige Branchendiskussionen und politische Stimmen sagen jedoch, dass selbst wenn Bitcoin ohne das CLARITY-Gesetz überlebt, regulatorische Unsicherheit die breitere Akzeptanz von Kryptowährungen erheblich verlangsamen könnte.
Ohne klare Vorschriften könnten Banken zögern, Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Dies könnte Krypto-Unternehmen dazu veranlassen, ihre Geschäfte, Infrastruktur und Entwicklung in kryptofreundliche Regionen wie Dubai, Singapur und Hongkong zu verlagern.
Kurz gesagt: Bitcoin selbst könnte global weiter wachsen, aber das US-Krypto-Ökosystem könnte wertvolle Zeit und Innovationsdynamik verlieren.
Alle Augen richten sich auf den 4. Juli für das CLARITY-Gesetz
Senator Bernie Moreno sagte, dass der Digital Asset Market Clarity Act sich in der finalen Phase befindet, und fügte hinzu, dass die Gesetzgeber daran arbeiten, den Gesetzentwurf bis Ende Juni auf den Schreibtisch des Präsidenten zu bringen und vor dem 4. Juli in Kraft zu setzen. Der genaue Zeitplan für die Markierung steht jedoch noch nicht fest.
Senatorin Angela Alsobrooks sagte indes, die Gesetzgeber hätten das Stablecoin-Renditeproblem gelöst, eines der größten Hindernisse für das CLARITY-Gesetz, und glaubt, dass das Gesetz nun verabschiedet werden kann.
Die größere Frage ist nicht mehr, ob Bitcoin überlebt, sondern ob die Vereinigten Staaten riskieren, im globalen Krypto-Rennen zurückzufallen.
Übersetzt von CryptoH0und
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