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Frankreich debattiert heute über Bitcoin-Reserve und Stablecoin-Gesetz

Frankreich debattiert heute über Bitcoin-Reserve und Stablecoin-Gesetz

Published:
2025-10-28 14:19:34
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Das französische Parlament wird heute einen neuen pro-Krypto-Gesetzentwurf prüfen. Der von Éric Ciotti, Vorsitzender der Union der Rechte für die Republik (UDR), vorgelegte Vorschlag zielt darauf ab, Bitcoin und Stablecoins in das Finanzsystem des Landes zu integrieren.

Ciotti erklärt, dieser Schritt würde Frankreichs finanzielle Unabhängigkeit schützen und die Nation an die Spitze der wachsenden Blockchain-Revolution Europus bringen.

Laut dem Journalisten Grégory Raymond handelt es sich bei dem Gesetzentwurf um die erste umfassende Krypto-Gesetzgebung, die jemals in Frankreich vorgelegt wurde. Er umfasst drei Hauptbereiche: Schaffung einer nationalen Bitcoin-Reserve, Förderung Euro-basierter Stablecoins und Unterstützung des lokalen Krypto-Industriewachstums. Damit signalisiert der Vorschlag Bestrebungen, Frankreich an das anzupassen, was Ciotti eine „neue monetäre Ordnung“ nennt.

Der Vorschlag fordert die Einrichtung einer öffentlichen Institution zur Verwaltung einer Reserve von 2 % des gesamten Bitcoin-Angebots – etwa 420.000 BTC. Ziel ist der Aufbau eines „nationalen digitalen Goldes“ zur Stärkung der monetären Widerstandsfähigkeit Frankreichs. Ciottis Plan beinhaltet die Nutzung überschüssiger Kern- und Wasserkraftenergie für öffentliches Bitcoin-Mining sowie die Beibehaltung von BTC, die während Gerichtsverfahren beschlagnahmt wurden.

Darüber hinaus würde ein Teil der französischen Livret A- und LDDS-Sparfonds – etwa 15 Millionen Euro täglich – direkt Bitcoin kaufen. Auch Steuerzahlungen in BTC wären möglich, vorbehaltlich verfassungsrechtlicher Genehmigung.

Unterstützung für Stablecoins und lokales Mining

Der Gesetzentwurf fördert zudem die tägliche Nutzung Euro-denominierter Stablecoins als Alternative zu Visa- und Mastercard-Systemen. Er schlägt eine tägliche Ausgabengrenze von 200 Euro vor, die von Steuern und Sozialabgaben befreit ist. Stablecoins könnten ebenfalls für Steuerzahlungen genutzt werden. Weiterhin fordert der Vorschlag die EU auf, MiCA-Regeln zu lockern und sich gegen den zentralisierten digitalen Euro (CBDC) zu stellen.

Auf industrieller Ebene möchte Ciotti die Strombesteuerung für Miner anpassen und Krypto-Assets in traditionelle Investitionspläne integrieren. „Hochleistungsrechnen und Bitcoin-Mining sind keine bloßen technologischen Kuriositäten: Es sind nützliche, wertschaffende Aktivitäten“, erklärte Ciotti kürzlich. Allerdings steht dem Gesetzentwurf ein schwieriger Weg bevor. Die UDR hält nur 16 von 577 Sitzen, was eine Verabschiedung unwahrscheinlich macht.

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Übersetzung von CryptoH0und

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