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Bitcoin-Preis könnte auf 100.000 US-Dollar fallen – Arthur Hayes warnt vor Korrektur

Bitcoin-Preis könnte auf 100.000 US-Dollar fallen – Arthur Hayes warnt vor Korrektur

Published:
2025-08-03 19:50:03
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Arthur Hayes, CIO des Maelstrom Funds, hat vor einem möglichen Rückgang des Bitcoin-Preises auf 100.000 US-Dollar gewarnt. Der Krypto-Experte begründet seine düstere Prognose mit makroökonomischen Risiken und hat bereits seine Krypto-Exposition reduziert. Während einige Marktbeobachter das Ende der großen Bitcoin-Korrekturen verkünden, bleibt Hayes vorsichtig. Dieser Artikel analysiert die aktuelle Marktsituation, Hayes' Beweggründe und was Anleger jetzt wissen müssen.

Arthur Hayes reduziert Krypto-Exposition – Verkäufe im Millionenbereich

Laut On-Chain-Daten von Lookonchain hat Arthur Hayes kürzlich Krypto-Assets im Wert von über 13 Millionen US-Dollar verkauft, darunter 8,32 Millionen US-Dollar in Ethereum (ETH), 4,62 Millionen US-Dollar in Ethena (ENA) und 414.700 US-Dollar in Pepe (PEPE). Sein verknüpfter Wallet-Adresse hält nun noch 28,3 Millionen US-Dollar an digitalen Assets, wovon 22,95 Millionen US-Dollar der Stablecoin USDC sind, wie Arkham Intelligence berichtet.

"Ich habe meine Positionen reduziert, weil ich makroökonomische Stürme am Horizont sehe", erklärte Hayes in einem Post auf X (ehemals Twitter). "Die Märkte unterschätzen die Auswirkungen der US-Zollpolitik und des langsamen Kreditwachstums."

Makroökonomische Warnsignale: Arbeitsmarktdaten und Kreditwachstum

Hayes verweist auf mehrere alarmierende ökonomische Indikatoren:

  • Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli zeigte nur 73.000 neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft – deutlich unter den Erwartungen
  • Verlangsamtes Kreditwachstum in großen Volkswirtschaften
  • Potenzielle Auswirkungen von US-Zollgesetzen im dritten Quartal 2025

"Diese Faktoren könnten das nominale BIP-Wachstum bremsen und Risikoassets wie Bitcoin und Ethereum unter Druck setzen", warnte Hayes. Er prognostiziert mögliche Rückgänge auf 100.000 US-Dollar für BTC und 3.000 US-Dollar für ETH.

Bitcoin bereits im Korrekturmodus – 7% unter Allzeithoch

Der Bitcoin-Kurs hat sich seit seinem Rekordhoch von 123.000 US-Dollar am 14. Juli bereits um über 7% korrigiert. Ethereum ist sogar um mehr als 12% gefallen, nachdem es Ende Juli kurzzeitig die 3.900-US-Dollar-Marke überschritten hatte.

Eine Korrektur auf 100.000 US-Dollar würde einem Rückgang von 18,7% vom Allzeithoch entsprechen – durchaus plausibel angesichts historischer Bitcoin-Zyklen. "Der Markt reagiert auf diese makroökonomischen Signale", twitterte Hayes am 2. August 2025.

Gegenstimmen: Sind die großen Bitcoin-Korrekturen vorbei?

Hayes' vorsichtige Haltung steht im Kontrast zu optimistischeren Stimmen im Kryptoraum:

  • Eric Balchunas von Bloomberg verweist auf die geringere Volatilität seit BlackRocks ETF-Antrag Mitte 2023
  • Mitchell Askew von Blockware Solutions sieht das Ende der "parabolischen Bullenmärkte und verheerenden Bärenmärkte"
  • Eli Nagar, CEO von Braiins Mining, erklärt sogar: "Die Bitcoin-Zyklen, wie wir sie kannten, sind tot"

Nagar argumentiert, dass sich Bitcoin fundamental verändert habe: "Man kann diese Phase nicht mit früheren vergleichen – weder im Ausmaß noch in der Struktur oder dem, was auf dem Spiel steht."

Altcoin-Markt zeigt Ermüdungserscheinungen

Während Bitcoin bei etwa 113.000 US-Dollar gehandelt wird und Ethereum über 3.450 US-Dollar steht (ein Plus von 50% im Juli), gibt es Anzeichen für eine Marktüberhitzung:

  • Der Altcoin Season Index steht bei nur 36 – Kapital konzentriert sich auf BTC und ETH
  • Bitcoins Dominanz bleibt über 60%, was die Rally-Breite einschränkt
  • Institutionelle Investoren bevorzugen die großen Krypto-Assets

"Für einen vollständigen Marktzyklus bräuchten wir eine breitere Altcoin-Beteiligung", erklärt ein BTCC-Analyst. "Aber aktuell fließt das meiste Geld in Bitcoin und Ethereum-ETFs."

Institutionelle Unterstützung hält Märkte stabil

Trotz der Korrektursignale gibt es starke institutionelle Unterstützung:

  • Unternehmenskassen haben 2025 über 86 Milliarden US-Dollar in Krypto investiert
  • JPMorgan schätzt, dass 2025 bereits 60 Milliarden US-Dollar neues Kapital in den Sektor geflossen sind
  • Ethereum profitiert besonders von ETF-Strömen und institutioneller Nachfrage

"Diese institutionellen Ströme wirken als Puffer gegen starke Kursrückgänge", so ein Marktbeobachter. "Aber makroökonomische Schocks könnten diesen Effekt überwinden."

Fazit: Vorsicht geboten, aber kein Grund zur Panik

Arthur Hayes' Warnungen sollten ernst genommen werden, besonders von kurzfristigen Tradern. Langfristige Investoren könnten mögliche Korrekturen jedoch als Einstiegschance nutzen. Wie immer im Kryptomarkt gilt: Risikomanagement ist entscheidend, und Diversifikation schützt vor extremen Volatilitäten.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochvolatile Assets – investieren Sie nur, was Sie sich leisten können zu verlieren.

Häufig gestellte Fragen

Warum verkauft Arthur Hayes seine Krypto-Bestände?

Hayes reagiert auf makroökonomische Risiken wie schwache US-Arbeitsmarktdaten und langsames Kreditwachstum in großen Volkswirtschaften. Er befürchtet Auswirkungen auf Risikoassets wie Bitcoin und Ethereum.

Wie wahrscheinlich ist ein Bitcoin-Rückgang auf 100.000 US-Dollar?

Bei aktuell etwa 113.000 US-Dollar wäre ein Rückgang auf 100.000 US-Dollar eine Korrektur von 18,7% – durchaus im Rahmen historischer Bitcoin-Schwankungen. Ob es dazu kommt, hängt von makroökonomischen Faktoren ab.

Stimmen alle Experten Hayes' pessimistischer Prognose zu?

Nein. Einige Marktbeobachter wie Eric Balchunas (Bloomberg) oder Eli Nagar (Braiins Mining) sehen fundamentale Veränderungen im Kryptomarkt, die extreme Korrekturen unwahrscheinlicher machen.

Wie steht es um den Altcoin-Markt?

Der Altcoin Season Index von 36 zeigt, dass sich das Kapital weiterhin stark auf Bitcoin und Ethereum konzentriert. Für einen vollständigen Marktzyklus wäre eine breitere Altcoin-Beteiligung nötig.

Welche Rolle spielen institutionelle Investoren?

Institutionelle Ströme (über 60 Milliarden US-Dollar 2025 laut JPMorgan) wirken stabilisierend, können aber makroökonomische Schocks nicht vollständig abfedern.

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