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Bitcoin-Entwickler warnen: Quantencomputer-Bedrohung könnte 25% aller Bitcoins einfrieren

Bitcoin-Entwickler warnen: Quantencomputer-Bedrohung könnte 25% aller Bitcoins einfrieren

Published:
2025-07-17 00:43:02
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Entwickler wollen ein Fünfjahres-Fenster für die Migration zu quantensicheren Adressen einführen, bevor 5,2 Millionen BTC (25% des Gesamtangebots) eingefroren werden. Hintergrund sind befürchtete Angriffe durch Quantencomputer, die ab 2027 möglich werden könnten. Während einige dies als notwendigen Schutz sehen, kritisieren andere den Eingriff in Bitcoin's dezentrales Design.

Eingefrorene Bitcoin-Münzen

Warum stellt Quantencomputing eine existenzielle Bedrohung für Bitcoin dar?

Die Besonderheit: Quantencomputer könnten bestimmte Bitcoin-Adressen direkt angreifen. "Projektionen zeigen, dass relevante Quantencomputer zwischen 2027-2030 verfügbar sein könnten", erklärt das Entwicklerteam. Besonders gefährdet sind ältere Adressen (P2PK), bei denen öffentliche Schlüssel permanent sichtbar sind - darunter Satoshis ursprüngliche Coins. Aber selbst moderne Adressen (P2PKH/P2SH) werden während Transaktionen für etwa 10 Minuten angreifbar.

Wie funktioniert der vorgeschlagene Migrationsplan?

Der Drei-Phasen-Plan sieht vor:

  1. Phase A: Verbot neuer Einzahlungen auf gefährdete Adressen
  2. Phase B: Nach 5 Jahren werden Ausgaben von nicht migrierten UTXOs blockiert
  3. Phase C (optional): Sichere Wiederherstellung via ZK-Proofs
"Dies ist radikal anders als alle früheren Bitcoin-Änderungen - weil die Bedrohung selbst radikal anders ist", betonen die Entwickler.

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hätte das Einfrieren?

Mit 624 Milliarden USD (3,5 Billionen BRL) an gefährdeten Coins könnte ein Quantum-Angriff ganze Krypto-Börsen über Nacht ruinieren. Das Einfrieren soll Panikverkäufe verhindern. Allerdings widerspricht dies Bitcoin's Ideologie der absoluten Geldhoheit - selbst wenn Angreifer die Coins kontrollieren.

Wie verändern quantensichere Adressen die Blockchain?

P2QRH-Adressen (BIP-360) benötigen 20x mehr Speicherplatz. Während Miner von höheren Gebühren profitieren, könnten Nutzer mit exorbitanten Transaktionskosten konfrontiert werden. "Das könnte Debatten über Blockgrößen neu entfachen", spekuliert ein BTCC-Analyst.

Was sollten Investoren jetzt tun?

Aktuell ist keine sofortige Aktion nötig - die Timeline erstreckt sich über Jahre. Dennoch lohnt es sich, die Diskussion zu verfolgen. Vorsicht vor Scams, die künstliche Dringlichkeit suggerieren! Wie immer gilt: Nicht deine Keys, nicht deine Coins.

Häufige Fragen zur Quantenbedrohung

Können Quantencomputer bereits Bitcoin knacken?

Nein, aktuelle Systeme sind noch nicht leistungsfähig genug. Experten rechnen jedoch zwischen 2027-2030 mit relevanten Fortschritten.

Welche Bitcoin-Adressen sind besonders gefährdet?

P2PK-Adressen (ca. 25% aller BTC) sind dauerhaft exponiert. Moderne Adressen werden nur während 10-minütiger Transaktionsbestätigungen angreifbar.

Warum nicht einfach alle Adressen migrieren?

Viele frühe Adressen (inklusive Satoshis) sind seit Jahren inaktiv. Ohne aktive Schlüssel können diese nicht verschoben werden.

|Square

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