Bitcoin unter Druck: Droht der Absturz auf 105.000 USD?
Bitcoin zeigt Schwäche – ein Alarmzeichen oder nur eine kurze Verschnaufpause? Die Krypto-Community hält den Atem an, während der Kurs wie ein müder Boxer in den Seilen taumelt.
Kritische Marke im Visier
Die 105.000-Dollar-Marke wird plötzlich zum gefürchteten Wendepunkt. Analysten wettern über Charts wie Wahrsager über Kristallkugeln – aber diesmal könnte die Technik recht behalten.
Banken lachend in die Tonne treten
Während traditionelle Finanzhäuser sich über „volatile Spielereien“ echauffieren, zeigt Bitcoin mal wieder, wer die echte Volatilität erfunden hat. Die Ironie? Dieselben Institute kaufen jetzt heimlich nach.
Die große Frage: Absturz oder Aufspringen?
Der Markt steht am Scheideweg – entweder korrigiert er gesund oder stürzt ins Bodenlose. Eines ist sicher: Langweilig wird es nie in der Kryptowelt. Halten Sie sich fest, es könnte holprig werden.
Bitcoin zwischen Widerstand und Abwärtsdruck

Bitcoin handelt aktuell bei rund 113.800 US-Dollar, doch On-Chain-Daten zeigen ein. Analyst CryptoMe warnt auf X vor einer versteckten Gefahrenzone rund um 105.000 US-Dollar.
Laut UTXO Kostenbasis-Histogram, das zeigt, bei welchen Kursniveaus Bitcoin zuletzt gekauft oder bewegt wurde, wurde rund um 105.000 US-Dollar historisch besonders viel akkumuliert oder realisiert. Das macht diesen Bereich potenziell anfällig für Verkaufswellen, falls der Bitcoin-Kurs ihn erneut testet.
Bitcoin-Realized-Prices verdichten sich
Mehrere On-Chain-Indikatoren weisen auf dieselbe kritische Zone hin. Der realisierte Kaufpreis der Short-Term-Holder liegt bei 105.350 US-Dollar, der der Mid-Term-Holder (1–3 Monate) bei etwa 106.000 US-Dollar. Das deckt sich mit dem UTXO Realized Price Distribution (URPD) Chart, der zwischen 113.000 und 108.000 US-Dollar kaum Unterstützungszonen aufzeigt.

Erst bei 105.644 US-Dollar befindet sich laut URPD eine massive On-Chain-Mauer., wo zuletzt 634.051 BTC bewegt wurden.
BTC-Futures: Open Interest bleibt riskant hoch
Die Tradingplattform Hyblock Capital sieht den Bitcoin-Markt laut eines Posts auf X aktuell in einem fragilen Zustand. Der Grund: Das Open Interest im Futures-Markt bleibt mit aktuell 79 Milliarden US-Dollar auf einem ungewöhnlich hohen Niveau.

Für Hyblock ein Zeichen, dass sich die spekulativen Übertreibungen nach dem letzten Allzeithoch bei knapp 123.000 US-Dollar noch nicht vollständig bereinigt haben.
Besonders brisant wird es, wenn sich hohes Open Interest mit extrem optimistischer Marktstimmung überschneidet – etwa, wenn der Fear and Greed Index in den Bereich „Extreme Greed“ steigt. Genau dieses Muster war am 16. Juli zu sehen, als Bitcoin innerhalb kurzer Zeit von 120.000 auf 112.000 US-Dollar fiel.
Auch wenn sich die Marktstimmung inzwischen auf neutral eingependelt hat, bleibt das strukturelle Risiko bestehen.und Bitcoin erneut Richtung 105.000 US-Dollar zu drücken.
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Bitcoin-Liquidationen könnten Bewegung erzwingen
Laut Analyst Axel Adler Jr. war die Marktstruktur rund um den letzten BTC-Höchststand extrem fragil. Das Futures-Sentiment erreichte am 29. Juli –7,5 Prozent und hat sich seither nur leicht auf –5,2 Prozent verbessert.
Sollte es zu einem negativen Impuls kommen, könnten diese offenen Long-Positionen schnell liquidiert werden – mit potenziell verstärktem.
After reaching a new ATH, bearish pressure in the futures market intensified peaking on July 29th –7.5%. It has now weakened to –5.2%, however the market structure remains fragile.
Any negative news could trigger a cascade of long liquidations, which WOULD instantly amplify… pic.twitter.com/Nbz14zVKEe
Fazit: BTC wackelt, aber fällt (noch) nicht
Bitcoin bewegt sich aktuell auf dünnem Eis. Die Spanne zwischen 113.000 und 108.000 US-Dollar bietet laut On-Chain-Daten nur wenig Halt. Erst im Bereich um 105.000 US-Dollar verdichtet sich das Käuferinteresse.
Kombiniert mit hohem Open Interest und der jüngsten Marktstruktur ergibt sich kurzfristig ein erhöhtes Abwärtsrisiko.Ein Bruch darunter könnte jedoch neues Momentum für die Bären liefern.
Gibt es Grund zur Sorge bei Bitcoin & Co.? Ob auch dieser Spätsommer gefährlich für die Entwicklung auf dem Kryptomarkt wird, erfährst Du im Video.