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Bitcoin-Hack schockt die Welt: Fünf Jahre unentdeckt – die größte Sicherheitslücke der Krypto-Geschichte

Bitcoin-Hack schockt die Welt: Fünf Jahre unentdeckt – die größte Sicherheitslücke der Krypto-Geschichte

Author:
Bitcoin2go
Published:
2025-08-03 15:42:01
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Ein stiller Albtraum für die Krypto-Community: Der größte Bitcoin-Hack aller Zeiten entging fünf Jahre lang jeder Entdeckung. Während traditionelle Banken sich über ,dezentrale Unsicherheit‘ echauffieren, offenbart dieser Skandal eine unbequeme Wahrheit – niemand ist immun.

Wie konnte das passieren?

Die Angreifer nutzten eine Schwachstelle, die so simpel war, dass sie übersehen wurde. Keine ausgeklügelten Quantum-Computing-Attacken, keine Darknet-Geheimdeals – nur altmodische menschliche Nachlässigkeit. Ironisch, oder? Die gleiche Technologie, die als ,unveränderbar‘ gepriesen wird, fiel einem klassischen Fehler zum Opfer.

Die Nachwirkungen

Bitcoin-Enthusiasten zittern, während die Kurse kurzfristig einbrechen. Doch wie immer in der Kryptowelt: Panik ist nur ein weiterer Kaufopportunität für die Unerschrockenen. Die Blockchain lebt weiter – mit oder ohne unsere Naivität.

127.426 BTC weg – LuBian-Hack erschüttert Bitcoin-Ökosystem

Bitcoin: Größter Hack aller Zeiten bleibt fünf Jahre unentdeckt

Das Analyseunternehmen Arkham Intelligence hat eine der größten Sicherheitslücken in der Geschichte von Bitcoin (BTC) aufgedeckt:

Bereits im Dezember 2020 wurden 127.426 BTC vom chinesischen Mining Pool LuBian gestohlen – damals ein Vermögen von rund 3,5 Milliarden US-Dollar, nach heutigem Bitcoin-Kurs

Über Jahre blieb der Angriff unentdeckt. Weder LuBian selbst noch der oder die Täter haben die Sicherheitslücke jemals öffentlich gemacht.

BREAKING: ARKHAM UNCOVERS $3.5B HEIST - THE LARGEST EVER

LuBian was a Chinese mining pool with facilities in China & Iran. Based on analysis of on-chain data, it appears that 127,426 BTC was stolen from LuBian in December 2020, worth $3.5 billion at the time and now worth… pic.twitter.com/PnIOKgMt0i

— Arkham (@arkham) August 2, 2025

Der Diebstahl übertrifft laut Arkham selbst prominente Fälle wie Mt. Gox oder Bitfinex, zumindest nach nominalem Wert zum Zeitpunkt des Verlustes. Bislang war die Geschichte des Hacks weitgehend unbekannt. Arkham ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, das den Fall öffentlich dokumentiert.

📌 Alles zum Mt.-Gox-Skandal, bei dem damals 850.000 BTC verschwanden, kannst Du in unserem Artikel nachlesen.

Bitcoin-Mining-Riese LuBian verschwand plötzlich

Im Jahr 2020 zählte LuBian zu den größten Mining Pools der Welt und kontrollierte zeitweise rund sechs Prozent der Bitcoin Hashrate. Nach einem steilen Aufstieg– keine neuen Blöcke, keine Kommunikation, keine Transparenz.

Rückblickend zeigt sich: Am 28. Dezember 2020 wurden mehr als 90 Prozent der Bestände aus den Wallets des Pools abgezogen. Zwei Tage später kam es zu einem weiteren Angriff auf eine LuBian-Adresse, die auf der Bitcoin-Omni-Schicht operierte. Betroffen waren hier unter anderem

LuBian reagierte offenbar umgehend: Die restlichen 11.886 BTC wurden bis zum Jahresende in sichere Wiederherstellungs-Wallets übertragen.

Ein stummer Hilferuf in der Blockchain

Ein besonders bemerkenswertes Detail: LuBian versuchte mehrfach, die Angreifer zu kontaktieren – überDiese spezielle FORM der Bitcoin-Transaktion ermöglicht es, Daten direkt in die Blockchain zu schreiben.

Das Team opferte rund 1,4 BTC, um Nachrichten an den oder die mutmaßlichen Hacker zu senden. Arkham hält diese Appelle für echt. Ein stummer Hilferuf, eingebrannt in die Historie von Bitcoin.

Bitcoin: Größter Hack aller Zeiten bleibt fünf Jahre unentdeckt

Eine der Nachrichten, mit denen LuBian versuchte, die Hacker über die Blockchain zu erreichen. Quelle: X @arkham

Unsichere Bitcoin-Schlüssel als Einfallstor

Arkham vermutet, dass der Angriff auf eine fehlerhafte Generierung von Private Keys zurückgeht. Diese könnten durchgeknackt worden sein, ein Relikt unsicherer Infrastrukturen der frühen Mining-Ära.

Die gestohlenen BTC blieben über Jahre hinweg nahezu vollständig inaktiv. Eine größere Wallet-Konsolidierung im Juli 2024 gilt als einzige bekannte Bewegung.

Die zugehörige Adresse ist mittlerweile öffentlich einsehbar: Arkham hat einen Explorer-Link zur Wallet veröffentlicht, die dem mutmaßlichen LuBian-Hacker zugeordnet wird. Dort lässt sich die komplette Transaktionshistorie nachvollziehen.

Fazit: Der Bitcoin-Hack, den niemand kommen sah

Mit über 127.000 BTC ist der LuBian-HackDie dazugehörige Wallet zählt heute zu den 13 größten Adressen im Netzwerk. Der Fall offenbart nicht nur eine tiefgreifende Sicherheitslücke, sondern zeigt auch, wie viel in der Bitcoin-Ökonomie jahrelang im Verborgenen bleiben kann.

Dass ein solcher Angriff erst nach fast fünf Jahren ans Licht kommt, wirft grundlegende Fragen zur Transparenz und Selbstkontrolle der Branche auf. Dass selbst Milliardenbeträge unbemerkt verschwinden konnten, zeigt einmal mehr: Dezentralität ist kein Garant für Sicherheit.

|Square

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