JBS und Marfrig 2025: Santander bleibt vorsichtig – warum der Zyklus noch nicht am Tiefpunkt ist
- Warum bleibt Santander bei seiner vorsichtigen Haltung gegenüber JBS und Marfrig?
- Wie positionieren sich JBS und Marfrig im aktuellen Marktumfeld?
- Was sagen historische Zyklen über die aktuelle Situation aus?
- Wie bewerten andere Marktteilnehmer die Situation?
- Fragen und Antworten zu JBS, Marfrig und der Santander-Analyse
Die Aktien von JBS und Marfrig stehen weiterhin unter Druck, wie eine aktuelle Analyse des Santander Bank zeigt. Trotz sinkender Bewertungen sieht die Bank noch kein Ende des Abwärtstrends und rät Anlegern zur Vorsicht. Dieser Artikel untersucht die Gründe hinter dieser Einschätzung, analysiert historische Zyklusmuster und beleuchtet die aktuelle Marktsituation der beiden Fleischgiganten. Mit Einblicken in Branchendynamiken, Unternehmensdaten und Expertenmeinungen bieten wir einen umfassenden Überblick über diese spannende Marktentwicklung.
Warum bleibt Santander bei seiner vorsichtigen Haltung gegenüber JBS und Marfrig?
Die Analysten von Santander haben am 28. August 2025 ihre Einschätzung zu JBS und Marfrig bekräftigt: Der Tiefpunkt des aktuellen Zyklus SEI noch nicht erreicht. "In unserer Erfahrung zeigen solche Zyklen typischerweise bestimmte Muster", erklärt ein BTCC-Marktanalyst, "und die aktuellen Indikatoren deuten nicht auf eine baldige Trendwende hin." Die Bank verweist auf mehrere Faktoren:
- Anhaltender Preisdruck im globalen Fleischmarkt
- Steigende Produktionskosten
- Schwankende Nachfrage in Schlüsselmärkten wie China
Interessanterweise ähnelt die aktuelle Situation der von 2018-2019, als die Branche ähnliche Herausforderungen bewältigen musste. Damals dauerte es mehrere Quartale, bis sich der Markt erholte.
Wie positionieren sich JBS und Marfrig im aktuellen Marktumfeld?
Beide Unternehmen haben unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit den Herausforderungen umzugehen. JBS setzt verstärkt auf Premium-Segmente und pflanzenbasierte Alternativen, während Marfrig seine Effizienz verbessert und die Exporte diversifiziert.
Laut Daten von TradingView zeigen die Aktienkurse beider Unternehmen seit Jahresbeginn eine bemerkenswerte Volatilität:
| Unternehmen | YTD-Performance | KGV (2025) |
|---|---|---|
| JBS | -18,7% | 9,2 |
| Marfrig | -22,3% | 7,8 |
Quelle: TradingView, Stand 28.08.2025
Was sagen historische Zyklen über die aktuelle Situation aus?
Die Fleischindustrie durchläuft regelmäßig Zyklen von etwa 5-7 Jahren. Der letzte Tiefpunkt war 2019, gefolgt von einem starken Aufschwung während der Pandemie. "Diesmal ist es anders", meint ein Branchenkenner, "die Kombination aus geopolitischen Spannungen, Klimafaktoren und veränderten Verbrauchergewohnheiten erschwert die Prognose."
Ein Blick auf die historischen Daten zeigt interessante Muster:

Quelle: DepositPhotos
Wie bewerten andere Marktteilnehmer die Situation?
Während Santander vorsichtig bleibt, sehen einige Hedgefonds bereits Einstiegsmöglichkeiten. "Die Bewertungen sind attraktiv", so ein Portfoliomanager, "aber der Zeitpunkt ist alles." Interessanterweise haben sich die Leerverkaufspositionen in den letzten Wochen leicht verringert, was auf erste Zweifel an der weiteren Abwärtsdynamik hindeuten könnte.
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die Entscheidungen sollten auf gründlicher eigener Recherche basieren.
Fragen und Antworten zu JBS, Marfrig und der Santander-Analyse
Warum ist Santander so vorsichtig bei JBS und Marfrig?
Santander sieht mehrere Risikofaktoren, darunter anhaltende Margendruck, steigende Kosten und volatile Nachfragemuster in Schlüsselmärkten. Die Bank glaubt, dass der aktuelle Abschwung noch nicht sein Ende gefunden hat.
Wie unterscheiden sich die Strategien von JBS und Marfrig?
JBS setzt stärker auf Produktinnovation und Premium-Segmente, während Marfrig seinen Fokus auf operative Effizienz und Exportdiversifikation gelegt hat. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile im aktuellen Marktumfeld.
Gibt es positive Signale für die Branche?
Trotz der allgemeinen Vorsicht gibt es einige Lichtblicke, darunter stabilere Lieferketten und erste Anzeichen einer Erholung in bestimmten regionalen Märkten. Allerdings reichen diese nach Santanders Einschätzung noch nicht für eine Trendwende.