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FTX kündigt neue Rückzahlungen für den 30. September an – Dritte Runde mit bis zu 1,9 Milliarden US-Dollar

FTX kündigt neue Rückzahlungen für den 30. September an – Dritte Runde mit bis zu 1,9 Milliarden US-Dollar

B1tM1ner
Author:
B1tM1ner
Veröffentlichungszeit:
2025-07-24 22:44:02
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Die insolvente Kryptobörse FTX bereitet sich auf eine weitere bedeutende Rückzahlungsrunde vor. Am 30. September sollen erneut Milliarden an geschädigte Kunden fließen – doch einige könnten aufgrund ihres Wohnorts leer ausgehen. Hier alle Details zur dritten Auszahlungsphase.

FTX-Rückzahlungsplan

Quelle: PR Newswire/FTX

Wann startet die nächste FTX-Rückzahlungsrunde?

Die insolvente Kryptobörse FTX hat für den 30. September 2025 die nächste große Rückzahlungsphase angekündigt. Interessierte Gläubiger müssen sich jedoch bis spätestens 15. August registrieren, um für die Auszahlungen berücksichtigt zu werden. Das hat das Insolvenzteam in einer Mitteilung vom 23. Juli klargestellt.

Besonders bemerkenswert: Das zuständige Insolvenzgericht hat grünes Licht für Auszahlungen von bis zu 1,9 Milliarden US-Dollar gegeben. Allerdings betont FTX, dass dies das Maximum darstellt – der tatsächliche Auszahlungsbetrag könnte niedriger ausfallen.

Wie viel hat FTX bisher zurückgezahlt?

Ein Blick auf die bisherigen Zahlen zeigt das Ausmaß der Rückzahlungsbemühungen:

  • Februar 2025: Erste Runde mit 1,2 Milliarden US-Dollar
  • 30. Mai 2025: Zweite und bisher größte Runde mit 5 Milliarden US-Dollar
  • Gesamt bisher: 6,2 Milliarden US-Dollar an ehemalige Kunden

Mit der dritten Runde könnte die Gesamtsumme auf über 8 Milliarden US-Dollar steigen. Langfristig plant FTX, zwischen 14,7 und 16,5 Milliarden US-Dollar an Gläubiger zu verteilen.

FTX-Rückzahlungsübersicht

Quelle: PR Newswire/FTX

Wer profitiert von den FTX-Rückzahlungen?

Laut Insolvenzplan sollen etwa 98% der Gläubiger mindestens 119% ihrer Forderungen zum Zeitpunkt der Insolvenz im November 2022 erhalten. Doch dieser Ansatz ist nicht unumstritten:

"Viele Kunden fühlen sich betrogen", erklärt ein Marktbeobachter der BTCC. "Bitcoin hat sich seit der FTX-Pleite fast verachtfacht – von 16.000 auf über 123.000 US-Dollar. Die Rückzahlungen basieren aber auf den alten Werten."

Bitcoin-Kursentwicklung

Quelle: CoinGecko

Wie werden die Zahlungen abgewickelt?

FTX setzt bei den Auszahlungen auf etablierte Partner:

  • BitGo (Kryptoverwahrung)
  • Kraken (Kryptobörse)
  • Payoneer (Zahlungsplattform)

Marktanalysten erwarten, dass die massiven Auszahlungen erhebliche Liquidität in den Kryptomarkt bringen könnten – besonders bei Altcoins.

Probleme für Kunden in bestimmten Ländern

Besonders kontrovers: Ein ursprünglicher Vorschlag hätte Gläubiger in Ländern wie China, Russland, Saudi-Arabien und Pakistan komplett von den Zahlungen ausgeschlossen. Nach massiven Protesten musste FTX diesen Plan überarbeiten.

Das Gericht verlangte eine alternative Lösung: Betroffene Kunden sollen ihre Ansprüche nun über Drittjurisdiktionen geltend machen können. Ein Kompromiss, der zwar besser ist als der ursprüngliche Vorschlag, aber immer noch Hürden darstellt.

Was bedeutet das für den Kryptomarkt?

Die FTX-Rückzahlungen bleiben ein zentrales Thema für die Branche. Einerseits zeigen sie Fortschritte bei der Aufarbeitung des milliardenschweren Zusammenbruchs. Andererseits verdeutlichen sie die anhaltenden Herausforderungen bei der fairen Entschädigung aller Geschädigten.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochvolatile Anlageprodukte.

Häufig gestellte Fragen zu FTX-Rückzahlungen

Wann beginnt die nächste FTX-Rückzahlungsrunde?

Die dritte Rückzahlungsrunde startet am 30. September 2025.

Bis wann muss ich mich registrieren?

Gläubiger müssen sich bis zum 15. August 2025 registrieren, um für die September-Auszahlungen berücksichtigt zu werden.

Wie viel Geld wurde bisher zurückgezahlt?

FTX hat in zwei Runden bereits 6,2 Milliarden US-Dollar an ehemalige Kunden zurückerstattet.

Können Kunden aus allen Ländern Zahlungen erhalten?

Kunden aus bestimmten Ländern müssen möglicherweise besondere Wege gehen, um ihre Ansprüche geltend zu machen, nachdem der ursprüngliche Ausschlussplan geändert wurde.

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